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Rahmenrichtlinien für Berufspraktische Tätigkeiten

(Stand: 12.03.2014)

  1. Ziele

    Im Rahmen der berufspraktischen Tätigkeit sollen die Studierenden erfahren, wie die von ihnen erworbenen Grundkenntnisse der Informatik in der betrieblichen Praxis eingesetzt werden. Das kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Studierenden bei der Konzeption, Realisierung und Wartung von Softwaresystemen mitarbeiten, kleinere Systeme selbständig erstellen, administrative Aufgaben im Betrieb von Hardware und Software übernehmen oder empirische Untersuchungen über eingesetzte bzw. einzusetzende Produkte durchführen. Darüber hinaus sollen die Studierenden Einblick erhalten in Organisation und Arbeitsmethoden eines Unternehmens sowie wirtschaftliche, soziale und rechtliche Probleme des Arbeitslebens kennen lernen.

    Die berufspraktische Tätigkeit wird im aktuellen Bachelorstudiengang (ab WS 2009/2010) jedem Studierenden nachdrücklich empfohlen. Eine vom Praktikumsbeauftragten anerkannte berufspraktische Tätigkeit wird auf dem Abschlusszeugnis vermerkt.

  2. Umfang

    Die berufspraktische Tätigkeit hat einen Umfang von 8 Wochen Vollzeittätigkeit bzw. 320 Arbeitsstunden. In der Regel soll sie in Vollzeitarbeit durchgeführt werden, kann aber auch in Teilzeitarbeit abgeleistet werden. Der gesamte Tätigkeitszeitraum soll aus max. zwei zeitlich zusammenhängenden Abschnitten bestehen. Jeder Abschnitt soll vollständig bei einem Praktikumsbetrieb durchgeführt werden. Zwischen dem Beginn des ersten und dem Ende des zweiten Abschnittes sollten nicht mehr als 18 Monate liegen.Die berufspraktische Tätigkeit kann begonnen werden, wenn mindestens 12 Punkte des ersten Studienabschnittes erworben wurden.

  3. Praktikumsbetriebe

    Die berufspraktische Tätigkeit soll in der Regel in privatwirtschaftlichen Betrieben bzw. deren Abteilungen, die sich mit informatiknahen Problemstellungen befassen, abgeleistet werden. Praktikumsbetriebe benennen einen verantwortlichen, fachlich kompetenten Ansprechpartner für den Studierenden und für den Praktikumsbeauftragten des Instituts.

    Im Regelfall gehen die Studierenden mit dem Praktikumsbetrieb ein gewöhnliches (befristetes) Arbeitsverhältnis ein, das marktüblich entlohnt wird.

  4. Praktikumsbeauftragter

    Das Institut stellt einen Praktikumsbeauftragten für Informatik. Der Praktikumsbeauftragte entscheidet, ob

     a.  eine Einrichtung als Praktikumsbetrieb anerkannt wird,

     b.  die geplante Tätigkeit von Studierenden als berufspraktische Tätigkeit anerkannt werden kann und

     c.  die durchgeführte Tätigkeit eines Studierenden als berufspraktische Tätigkeit anerkannt wird.

    Für die Entscheidung bezüglich a. und b. sollten die Studierenden vor Beginn der berufspraktischen Tätigkeit dem Praktikumsbeauftragten eine Kurzbeschreibung der geplanten Tätigkeit vor, die von dem Studierenden und von dem Ansprechpartner im Praktikumsbetrieb erarbeitet und unterzeichnet worden ist.

    Für die Entscheidung bezüglich c. legt der Studierende nach Abschluss der berufspraktischen Tätigkeit ein Arbeitszeugnis des Praktikumsbetriebs vor, das Dauer und Inhalt der Tätigkeit und die Leistung des Studierenden belegt.  In Zweifelsfällen kann der Praktikumsbeauftragte unter Wahrnehmung von Betriebsgeheimnissen Einsicht in weitere Arbeitsunterlagen nehmen und ein Gespräch mit dem Ansprechpartner des Praktikumsbetriebs führen.

Die Universität der Informationsgesellschaft