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Studierende auf der Lernfläche des Instituts für Informatik, Foto: Universität Paderborn, Fotografin: Judith Kraft
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Studierende auf der Lernfläche des Instituts für Informatik, Foto: Universität Paderborn, Fotografin: Judith Kraft

| Laura Speer

Mitarbeiter der Fachgruppe Rechnernetze erhält "Outstanding technical contribution award"

Manuel Peuster von der Fachgruppe Rechnernetze, die Prof. Dr. Holger Karl leitet, bekam auf dem letzten Meeting von der Initiative Open Source MANO (OSM) den „Outstanding technical contribution award“ verliehen.

“Open Source MANO” (Management and Orchestration), geleitet vom European Telecommunications Standards Institute (ETSI), ist ein internationaler Zusammenschluss von über  87 Firmen und Universitäten. Ziel dieses Zusammenschlusses ist die Entwicklung von softwarebasierter Telekommunikationstechnologie. Das Industrieprojekt baut auf der Idee auf, diese Technologien in die Netze aller beteiligten Telekommunikationsanbieter zu integrieren. Dafür fehlte bislang allerdings die Software, um die verschiedenen softwarebasierten Netzkomponenten zu kontrollieren und zu verwalten.

Die Fachgruppe Rechnernetze hat eine Emulationsumgebung für Providernetze entwickelt, die von besonderem Interesse für das OSM Projekt ist. Es handelt sich um eine lokal beim Anbieter ausführbare Softwarekomponente, die global verteilte Anbieternetze emuliert. Dadurch können neue Komponenten und Technologien einfacher und schneller getestet werden, bevor sie produktiv im Anbieternetz eingesetzt werden. Der Emulator kann außerdem nützlich sein, um interessierten Unternehmen die Möglichkeit zu geben, OSM-Technologien zu testen, ohne dafür ihre Netze und Software verändern zu müssen.

Während des 4. Meetings von OSM im Oktober 2017 in Madrid bekam Manuel Peuster den „Outstanding Technical Contribution Award“ für seine technischen Beiträge zur dritten Version des OSM Projekts. Die Fachgruppe Rechnernetze freut sich zusammen mit Manuel Peuster über diese Ehrung und wird auch weiterhin an Projekten dieser Art mitwirken und neue Technologien entwickeln.

Die Universität der Informationsgesellschaft