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Themen für Abschlussarbeiten

Hier finden Sie offene Abschlussarbeiten in unserer Fachgruppe. Sind Sie an einer Arbeit in einem der vorgestellten Themenbereiche interessiert, kontaktieren Sie uns bitte. Die vorgestellten Themenideen werden dann mit Ihnen in individuellen Gesprächen verfeinert und an Ihre konkrete Situation angepasst. So ist die thematische Tiefe für Bachelorarbeiten geringer als in Diplom- oder Masterarbeiten. Die hier vorgestellten Arbeiten können sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache verfasst werden. Wir ermutigen unsere Studenten dabei stets zur Verfassung in englischer Sprache.

Typischerweise sind die Themen für Abschlussarbeiten auf die Forschungsprojekte unserer Gruppe abgestimmt. Manchmal gibt es coole Projektideen, die es noch nicht in die folgende Liste geschafft haben. Sprechen Sie uns an, wenn Sie über solche anstehenden Projekte informiert werden möchtet. Darüber hinaus können Sie auch Ihre eigene Projektidee mitbringen und mit uns diskutieren.

Thema Typ Ansprechpartner
Informatikdidaktik allgemein BA/MA Carsten Schulte

Technische Potenziale digitaler Artefakte (Literaturarbeit / Empirische Arbeit)

Hinter diesem Themenbereich steht die Frage, was bei der Nutzung digitaler Artefakte (Computer, Software, digitale Medien, …) eigentlich die neue Qualität des digitalen ist. Was sind also die grundlegenden Konzepte und Bausteine des Digitalen, die man kennen und mit denen man umgehen können muss, um die digitale Welt zu beherrschen.

Zu den Themen in diesem Bereich gehörten zum Beispiel:

  • Untersuchung typischer digitaler Artefakte im Hinblick auf Architektur, Funktionalität und Funktion
  • Betrachtung der Genese technischer Artefakte als Wechselwirkung aus Technik und Praxis
    • Unterscheidung zwischen genuin digitalen Eigenschaften digitaler Artefakte und geronnenen Konventionen.
 
BA/MA Felix Winkelnkemper

Softwareergonomie (Literaturarbeit + Experimente)

Im Bereich der Softwareergonomie verfolgen wir einen umfassenden Ansatz, der auf Grundlage einer Grundforderung konkrete Gestaltungsforderungen ableitet. Diese Gestaltungsforderungen gilt es sowohl mit vorhandenen Experimenten aus der Literatur abzugleichen als auch, sie mit neuen Experimenten zu belegen oder zu widerlegen.

BA/MA Felix Winkelnkemper

WebArena (technische Konzeption + Entwicklung)

Die WebArena ist ein digitales, webbasiertes Lernwerkzeug, das vor einigen Jahren an der Universität Paderborn entwickelt wurde. Mit dem Tool lassen sich komplexe Wissensstrukturen kollaborativ sowohl synchron als auch asynchron erzeugen, indem grafische Objekte angeordnet und in Relation zum Hintergrund positioniert werden. Objekte, die in verschiedenen sogenannten Wissensräumen positioniert und bearbeitet werden können, können aktive Inhalte sein, sodass mit dem System nicht nur passive Strukturen sondern auch komplexe Lernszenarien erzeugt werden können.

Zu den Themen in diesem Bereich gehören zum Beispiel:

  • Anpassung/Neukonzeption der WebArena auf Grundlage aktueller Technologie für den Einsatz in modernen Lernmanagementplattformen (z.B. Moodle/PANDA)
  • Umsetzung innovativer Lernszenarien im WebArena-Framework
  • Kombination der WebArena mit anderen kollaborativen Lernwerkzeugen (wie zum Beispiel kollaborativen Editoren, Web-Konferenzsystemen, …)
 
BA/MA Felix Winkelnkemper

Analyse von Interaktionsbiografien 

Die Analysen von Computerbiografien haben bereits in der Vergangenheit interessante Einblicke in die Erfahrungswelten der Lernenden hinsichtlich der Ausprägung von der Wahrnehmung der eigenen Biografie im Umgang mit dem Computer gebracht. Eine erneute Erhebung und Analyse solcher Biografien wären unter folgenden Gesichtspunkten spannend:

  • Neue Akzentuierung: Anstelle einer artefaktbezogenen Biografie kann die Interaktion mehr in den Vordergrund gestellt werden. Auch wäre es mögliche andere Artefaktklassen als den Computer näher zu analysieren.  
  • Corona-Biografien: Welche Auswirkungen hat Corona auf die Wahrnehmung und den Umgang mit digitalen Artefakten? 
  • Lern-Biographien: auch die in 2017 gesammelten Lern-Biographien mit Bias auf Probleme und Lösungsvorschläge von/für StudienanfängerInnen könnte man im Rahmen einer Abschlussarbeit nochmal in den Fokus nehmen
 
BA/MA Dietrich Gerstenberger  Lea Budde

Verstehen digitaler Artefakte 

Digitale Artefakte bestimmen unser alltägliches Leben und werden in vielen Bereichen wie selbstverständlich eingesetzt. Was bedeutet es aber diese zu verstehen und selbstbestimmt zu nutzen? Diese Frage ist eine, welche eine Vielzahl an Forschungsmöglichkeiten bietet. Möglichkeiten der Fokussierungen wären:

  • Wie nehmen Lernende digitale Artefakte oder ein konkretes Artefakt wahr?
  • Wie unterscheiden sich verstehende Verstehensdimensionen?
 
BA/MA Lea Budde

Umgang mit digitalen Artefakten 

Digitale Artefakte bestimmen unser alltägliches Leben und werden in vielen Bereichen wie selbstverständlich eingesetzt. Was bedeutet es aber mit diesen zu interagieren und diese zu nutzen? Diese Frage ist eine, welche eine Vielzahl an Forschungsmöglichkeiten bietet. Möglichkeiten der Fokussierungen wären:

  • Wie lassen sich Handlungsmuster diagnostizieren und differenzieren?
  • Welche Handlungsoptionen werden wahrgenommen und wieso?
 
BA/MA Lea Budde     Lutz Terfloth

Informatikunterricht im Sinne des HIS 

Der Ansatz des Hybriden Interaktionssystems (HIS) arbeitet eine interaktionsgeprägte Sichtweise für den Informatikunterricht heraus. Dies hat auf verschiedenen Ebenen erste Forderungen und Implikationen ergeben und soll beziehungsweise kann nun näher auf Unterrichtsebene betrachtet werden. Mögliche Ausrichtungen innerhalb dieses Themenfeldes wären:

  • Wie lassen sich Implikationen für den Informatikunterricht aus der Theorie ableiten?
  • Was ist ein geeignetes Verfahren, um Unterricht im Sinne des HIS zu planen und zu evaluieren?
 
BA/MA Lea Budde          Lutz Terfloth

Machbarkeitsanalyse: Virtuelle Welten als Treffpunkt für die Online-Lehre  (Ansprechpartner: Dietrich Gerstenberger)

Unsere SchülerInnen und Studierenden bewegen sich in ihrer Freizeit oft in virtuellen Welten. Warum sollte man sich bestehende (quelloffene) Plattformen nicht zunutze machen und sie zum digitalen Treffpunkt für Online-Lehre machen.

Der Startpunkt wäre eine Sammlung von Anwendungsfällen und Features, die eine solche Plattform bieten müsste, um einen Mehrwert gegenüber den verfügbaren Lösungen darzustellen. Daran anschließend muss eine Machbarkeitsanalyse ergeben, welche Plattformen schon angeboten werden oder sich aufgrund vorhandener Quellen bzw. offener APIs für eine Anpassung anbieten würden.

BA/MA Dietrich Gerstenberger

Mündiges Handeln in der digitalen Welt – mündiges Handeln im HIS (Literaturarbeit)

Die digitale Welt entwickelt sich weiter und revolutioniert sich des Öfteren. Im Sinne der Bildung sollte der Schulunterricht ein mündiges Handeln in dieser Welt ermöglichen. Aber was genau bedeutet Handeln? Wie kommt es zum menschlichen Handeln? Und inwiefern kann das in Verbindung/Einklang gebracht werden, mit den Vorschlägen notwendiger Kompetenzen (wie z.B. die 21st Century Skills, digital literacy, data literacy, Datenbewusstsein, …) für eine mündige Teilhaben der digitalen Gesellschaft? Und was bedeutet dies ganz konkret für den Informatikunterricht? Ein breites Forschungsfeld, welches verschiedene Fokussierungen zulässt:

  • Mündiges Handeln in einem bestimmten Interaktionskontext (z.B. dem sicheren Umgang mit digitalen Artefakten gemäß des IT-Sicherheitsverständnisses oder den selbstbestimmten Umgang mit personenbezogenen Daten)
  • Eine detaillierte Auswertung von Literatur rund um die Ursachen, die das Handeln des Menschen begründen/motivieren vor dem Hintergrund der Kompetenzempfehlungen für mündige Teilhabe in der digitalen Welt
  • Eine Untersuchung, inwiefern die Förderung eines Bewusstseins für die Sammlung, Verwendung und Weitergabe von personenbezogenen Daten das mündige Handeln im Kontext eines Datenbewusstseins fördern kann
 
BA/MA Lutz Terfloth   Lukas Höper

Sollte Cybersecurity als Socio-Scientific Issue angesehen werden? - (Literaturarbeit)

Auswirkungen schlechter Passwörter, schlechte Datenschutzpraktiken, Datenbankleaks oder auch fragwürdige Verschlüsselungsmethoden wirken sich immer regelmäßiger auf das Leben des normalen Bürgers aus. Wie man sich davor selbst schützen kann oder wie das generelle gesellschaftliche Problem, welches aus schlechter Cybersecurity-Praxis resultiert, angegangen werden kann, ist nicht pauschal zu beantworten. Inwiefern kann vor dem Hintergrund solcher und weiterer Tatsachen argumentiert werden, dass Cybersecurity heutzutage als ein Socio-Scientific Issue (siehe z.B. Sadler, Troy. (2011) Socio-scientific Issues in the Classroom: Teaching, Learning and Research) klassifiziert werden? Und wie könnte ein dieses Thema im Klassenraum im Rahmen des Informatikunterrichts thematisiert werden?

Denkbar ist eine ausgiebige Literaturarbeit, die die Argumente im Pro & Contra Stil aufführt und gegeneinander abwägt, ehe ein Schluss gezogen wird. Im Anschluss könnte dann diskutiert werden, inwiefern und wie der Informatikunterricht eine Bühne bieten kann, um das Problem zu thematisieren.

BA/MA Lutz Terfloth

Digitale Doppelgänger und Digitale Identitäten – Datenbewusstsein (Literaturarbeit) 

Bei der Verwendung von digitalen Medien, v.a. im Kontext des Internets, werden ständig personenbezogene Daten von Nutzern erhoben. Dabei werden diese gesammelten Daten analysiert und ausgewertet, um anhand dessen digitale Doppelgänger oder digitale Identitäten zu konstruieren. Doch was passiert da genau? Welche Daten werden benötigt und verwendet? Welche Technologien spielen bei diesem Vorgang eine Rolle? Wer macht das und wer darf das überhaupt machen? Sollte sich nicht jeder Nutzer bewusst sein, was mit seinen personenbezogenen Daten geschieht?

Ein Fokus in diesem Themenfeld könnte die Auswertung der Konstruktion von digitalen Doppelgängern bzw. digitalen Identitäten anhand von gesammelten personenbezogenen Daten als (nötiges) Wissen für ein Datenbewusstsein sein.

BA/MA Lukas Höper

Erfolgs- und Gelingensbedingungen von Lehrerfortbildungen in der Informatik (Literaturarbeit / Empirische Arbeit) 

Lehrerfortbildungen spielen in der Professionalisierung und Weiterbildung von Lehrkräften eine bedeutsame Rolle. Selbst sorgfältig geplante Fortbildungen bieten keine Garantie auf Erfolg.

Umso wichtiger ist es Merkmale zu analysieren, welche wirksame Fortbildungen auszeichnen und Veränderungen in den Handlungsweisen der Lehrkräfte bewirken.

 Zu den Themen in diesem Bereich gehören zum Beispiel:

  • Ermittlung von Erfolgs- und Gelingensbedingungen von Fortbildungsangeboten
  • Analyse von Merkmalen und Gemeinsamkeiten, welche wirksame Fortbildungen auszeichnen
  • Ermittlung der konkreten Erwartungen von Lehrkräften und ein Vergleich mit der Praxis
 
BA/MA Hülya Malatyali

 

Weitere Themen

Zur Besprechung der Umsetzung eigener Ansätze und für weitere Themen im Bereich Informatikdidaktik können Sie sich direkt an unsere Mitarbeiter wenden.

Weitere Themen für Abschlussarbeiten im Bereich Informatik finden Sie über die Seite Professoren und ihre Fachgebiete sowie auf der Seite des Instituts für Informatik.

Further topics for computer science theses can be found using the sites Professors and areas of expertise and the Department of Computer Science.

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