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Multi-Touch-Tisch aus dem Institut für Informatik, Foto: Universität Paderborn, Fotografin: Judith Kraft
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Multi-Touch-Tisch aus dem Institut für Informatik, Foto: Universität Paderborn, Fotografin: Judith Kraft

Schnittstellen zur Wirtschaft

Das Institut für Informatik legt besonderen Wert auf Forschungs- und Technologietransfer auf höchstem Niveau. So bietet unser Forum Industrie trifft Informatik eine regelmäßige Plattform zum Austausch zwischen lokaler und überregionaler Wirtschaft und der Forschung in unserem Institut. Darüber hinaus bekommen angehende Studienabsolventen des Instituts für Informatik durch unsere renommierte Forschungseinrichtungen wie das Paderborn Center for Parallel Computing (PC²), das Cooperative Computing and Communication Laboratory (C-LAB) und das Software Quality Lab (s-lab) die Möglichkeit, Einblicke in die interdisziplinäre Forschung zu erlangen, mit Wissenschaftlern Hand in Hand zu arbeiten und erste Kontakte zu Industriepartnern zu knüpfen:

s-lab

Das Software Quality Lab (s-lab) unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung von qualitativ hochwertigen Softwareprodukten und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Softwarequalität zu gewährleisten und zu messen. Zielgruppe sind dabei sowohl kleine und mittelständische als auch große Unternehmen, die anspruchsvolle Software - beispielsweise für den Automobil- oder Finanzsektor - entwickeln.

Das Leistungsspektrum des s-lab reicht von der Planung und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten über Technologiestudien bis hin zur gemeinsamen Durchführung studentischer Bachelor und Masterarbeiten. Hinzu kommen Weiterbildungsmaßnahmen für die Industrie, Anwenderberatung sowie Softwareoptimierung.

Vom permanenten Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft profitieren Unternehmen, Universität und Studierende gleichermaßen: Unternehmen verschaffen sich Wettbewerbsvorteile durch den schnelleren Einsatz innovativer Softwarelösungen und der Universität liefern die Herausforderungen der Praxis immer wieder neue Ansätze für ihre Forschung sowie anwendungsorientierte Fragestellungen für Promotionen in einer industrienahen Umgebung. Die Studierenden erhalten eine ausgezeichnete praxisnahe Ausbildung, was sie zu attraktiven Mitarbeitern für die Unternehmen macht.

Am s-lab beteiligen sich fünf Professoren des Instituts für Informatik, deren Forschungsgruppen die notwendigen wissenschaftlichen und softwaretechnischen Kompetenzen besitzen. Die Angebote des s-lab sind offen für alle Unternehmen. Bereits acht assoziierte Industriepartner und weitere Projektpartner aus verschiedenen Branchen liefern die praxisnahen Fragestellungen für das s-lab.

c-lab

Das Cooperative Computing and Communication Laboratory (C-LAB) ist das gemeinsame Forschungs- und Entwicklungslabor von Atos und der Universität Paderborn. Im C-LAB verwirklichen Mitarbeiter des Industriepartners und der Hochschule - das sind Informatiker, Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler und Psychologen - gemeinsame Projekte und verfolgen gemeinsame Visionen, wobei die tägliche Arbeit durch wissenschaftliche Erkenntnisse und aktuelle Marktanforderungen geprägt ist.

Das Arbeitsgebiet des C-LAB lautet "Cooperative Computing & Communication" und umfasst den Bereich der Computeranwendungen und -techniken ("Computing") einschließlich der computergestützten Kommunikation ("Communication"). Eine wichtige Aufgabe besteht darin, die Computer- und Kommunikationstechniken zu einem echten Kooperationsinstrument ("Cooperative") für den Menschen zu machen.

Abhängig von den Anforderungen des jeweiligen Projektes bietet das C-LAB Analyse, Konzeption und Umsetzung auf den drei Ebenen Geschäftsprozesse, Benutzerprozesse und Technologie an. Das Fundament bildet dabei eine solide Technologiekenntnis. Diese wird um die Übersicht neuer technologischer Entwicklungen ergänzt, was es ermöglicht, frühzeitig neue Lösungsoptionen zu berücksichtigen. Spezielle Kompetenzfelder sind beispielsweise Cyber Physical Systems, die in vielen Anwendungsbereichen wie Automobilentwicklung, Kommunikationstechnik oder Robotik eingesetzt werden, selbstoptimierende Systeme oder Augmented Reality.

Das C-LAB bietet zudem die Möglichkeit - vielfach in Kooperation mit nationalen und internationalen Industrieunternehmen und Forschungsinstitutionen - Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu bearbeiten. Des Weiteren werden im C-LAB Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten der Universität zu aktuellen Themenstellungen durchgeführt. Die Arbeiten und Projekte liefern optimale Möglichkeiten, wissenschaftliche Erkenntnisse zu erzielen und gleichzeitig an aktuellen Themenstellungen aus der industriellen Praxis mitzuwirken.

PC²

Das Paderborn Center for Parallel Computing (PC²) ist ein interdisziplinäres Institut der Universität Paderborn und arbeitet als Kompetenzzentrum des Landes Nordrhein- Westfalen im Bereich Hochleistungsrechnen. Seine Kerngruppe bilden Mitarbeiter unterschiedlicher Fachrichtungen, unterstützt durch die angeschlossenen Arbeitsgruppen der beteiligten Professoren.

Neben der Bereitstellung leistungsfähiger Systeme liegt die zentrale Aufgabe des PC² in der Forschung und Weiterentwicklung des parallelen und verteilten Rechnens im Rahmen nationaler und internationaler Projekte. Das PC² versteht sich hierbei als Forschungszentrum, das seine Ziele in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft erreicht.

Als Gründungsmitglied der Gauß-Allianz e.V. und Partner in verschiedenen Projekten des D-Grid ist das PC² in die Landschaft des deutschen Hochleistungsrechnens eingebettet. Es reagiert als innovatives Zentrum flexibel und schnell auf Veränderungen und setzt entsprechende Forschungsschwerpunkte.

Die Universität der Informationsgesellschaft