Nachrichten - Fakultät EIM - Informatik (Uni Paderborn) http://cs.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen des Instituts für Informatik (Universität Paderborn) de_DE Uni Paderborn Tue, 18 Dec 2018 10:55:59 +0100 Tue, 18 Dec 2018 10:55:59 +0100 Uni Paderborn news-9051 Fri, 07 Dec 2018 11:54:13 +0100 Maximilian Schenke belegt den 1. Platz beim MINT-Award Technik 2018 cs-news-single-view/news/maximilian-schenke-belegt-den-1-platz-beim-mint-award-technik-2018-1/ Maximilian Schenke, Student im Masterstudiengang Elektrotechnik der Universität Paderborn, nahm am 20. November den 1. Preis des MINT-Awards Technik 2018 im Zuge einer Festveranstaltung beim Automobilzulieferer MAHLE in Stuttgart entgegen. Seine Bachelorarbeit mit dem Titel „Untersuchung des Erweiterten Kalman-Filters zur Fluss- und Drehzahlbeobachtung im Kontext der feldorientierten Regelung von Asynchronmotoren“ hat die Fachjury aus MAHLE Führungskräften und Professoren überzeugt und ist mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert. Herr Schenke hat seine Bachelorarbeit am Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) angefertigt und wurde von Herrn Dr.-Ing. Oliver Wallscheid betreut. Maximilian Schenke, Student im Masterstudiengang Elektrotechnik der Universität Paderborn, nahm am 20. November den 1. Preis des MINT-Awards Technik 2018 im Zuge einer Festveranstaltung beim Automobilzulieferer MAHLE in Stuttgart entgegen. Seine Bachelorarbeit mit dem Titel „Untersuchung des Erweiterten Kalman-Filters zur Fluss- und Drehzahlbeobachtung im Kontext der feldorientierten Regelung von Asynchronmotoren“ hat die Fachjury aus MAHLE Führungskräften und Professoren überzeugt und ist mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert. Herr Schenke hat seine Bachelorarbeit am Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) angefertigt und wurde von Herrn Dr.-Ing. Oliver Wallscheid betreut.  

Herr Schenke beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit mit feldorientiert geregelten Asynchronmotoren (ASM). Diese reagieren empfindlich auf falsche Modellparameter und Messfehler, wenn sie als drehmoment- oder drehzahlsensorlose Antriebe eingesetzt werden. Bisherige Konzepte werden als sequentieller zweistufiger Prozess behandelt, d. h. es werden zunächst die Motorparameter identifiziert und dann ein Beobachter ausgelegt. Die hierbei inhärent vorhandene Messunsicherheit wirkt sich jedoch nachteilig auf das Parameter-Identifikationsergebnis aus, so dass die daraus resultierende Modellunsicherheit sich ihrerseits nachteilig auf den Beobachterentwurf auswirkt. Da allerdings die Maschinenidentifikation und der Beobachterentwurf das gleiche Ziel haben, d. h. einen bestimmten Antrieb mit höchster Drehzahl- und Drehmomentgenauigkeit steuern zu können, müssen diese nicht zwangsläufig voneinander getrennt werden. Im Rahmen der Arbeit von Herrn Schenke wurde daher die Kombination von Beobachterentwurf und Maschinenidentifikation in einem globalen Optimierungsschritt durchgeführt und analysiert. Da zudem ein Erweitertes Kalman-Filter als Fluss- und Drehzahlbeobachter eingesetzt wird, werden Sensorabweichungen prinzipbedingt berücksichtigt. Experimentelle Tests belegen den Nutzen des vorgeschlagenen Ansatzes gegenüber dem Stand der Technik.

Der MINT-Award wurde bereits zum 15. Mal von der audimax Medien GmbH vergeben. Mit dem Preisgeld werden hervorragende wissenschaftliche Leistungen junger Studierender und Absolventinnen und Absolventen geehrt, die in den MINT-Studienfächern angesiedelt sind. In diesem Jahr wurde der Award zusammen mit dem Automobilzulieferer MAHLE zum Thema „Urbane Mobilität – Innovative Ansätze zu Kabinenkomfort, Konnektivität und Elektrotraktion“ ausgeschrieben.
 

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news-9043 Tue, 04 Dec 2018 14:47:45 +0100 2. PIN-Lab Symposium der Informatik Didaktik cs-news-single-view/news/2-pin-lab-symposium-der-informatik-didaktik/ Am Freitag, den 30.11.18, fand zum zweiten Mal das PIN-Lab Symposium der Informatik Didaktik statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Nachhaltige informatische Bildung für die Datengesellschaft“. Vertreter aus Didaktik, Schule und Forschung hielten Vorträge über die Notwendigkeit von informatischer Bildung in (Grund-) Schulen, Relevanz von Programmierfähigkeit für Lehrberufe und aktuelle Forschungen rund um Kryptographie, Software Engineering und Datensicherheit. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion zur Fragestellung „Wie schaffen wir Nachhaltigkeit in der Datengesellschaft?“. Am Freitag, den 30.11.18, fand zum zweiten Mal das PIN-Lab Symposium der Informatik Didaktik statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Nachhaltige informatische Bildung für die Datengesellschaft“. Vertreter aus Didaktik, Schule und Forschung hielten Vorträge über die Notwendigkeit von informatischer Bildung in (Grund-) Schulen, Relevanz von Programmierfähigkeit für Lehrberufe und aktuelle Forschungen rund um Kryptographie, Software Engineering und Datensicherheit. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion zur Fragestellung „Wie schaffen wir Nachhaltigkeit in der Datengesellschaft?“.

Der erste Teil des Symposiums beschäftigte sich mit der didaktischen Sicht, angesetzt in der Grundschule, fortgeführt bis zur Sekundarstufe II, hin zur Lehrerausbildung. Die Keynote hierzu hielt Prof. Dr. Carsten Schulte, Leiter der Didaktik der Informatik, zum Thema „Selbstbestimmung in der digitalen Welt“. Er nahm u.a. Bezug auf ein Experiment, mit dem Schülern spielend Datenverarbeitung und Programmierung näher gebracht wird. Ferner ging er der Frage nach, ob Lehrer ohne Programmierkenntnisse in ihrem Beruf früher oder später einen Nachteil haben werden. Nach dieser Eröffnung hielten einige Projektpartner aus der Didaktik Vorträge über aktuelle Beispiele aus der Schule: Prof. Dr. Claudia Tenberge (Didaktik des Sachunterrichts) referierte über „Bildung in der digitalen Welt“ und sprach sich für eine Stärkung des MINT-Unterrichts in der Grundschule aus, um Kindern eine mündige Teilhabe in der Datengesellschaft zu ermöglichen. Die Grundschullehrerin Ute Jansen und Markus Kremer, Direktor an einer Grundschule, berichteten über ihre schulischen Erfahrungen aus dem Projekt „Informatik in der Grundschule“. Dieses wurde an diversen Standorten modularisiert durchgeführt: In Wuppertal beschäftigte man sich mit Kryptographie, während in Aachen das Binärsystem und in Paderborn die Programmierung von Robotern im Fokus standen. Nach diesen Erläuterungen referierte Dr. Daniel Frischemeier über „Data Science in der Schule“, hier mit Fokus auf die Sekundarstufe II, und stellte das ProDaBi-Projekt (Projekt Data Science und Big Data in der Schule), welches an den Paderborner Gymnasien Theodorianum und Reismann durchgeführt wird, vor.

Nach diesem didaktiklastigen Teil hatten Studierende und Doktoranden des PIN-Labs und der Didaktik der Informatik (DDI) die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungen bei einem Poster-Slam vorzustellen. Hierbei waren u.a. das Lernen mit digitalen Medien (Birte Heinemann), der Informatikunterricht (Melanie Margaritis) und die Programmiererausbildung (Florian Kapp) Gegenstand der Forschungen. Simone Opel stellte das PIN-Lab vor, welches das Ziel hat, Fachwissenschaftler, Lehrer und Didaktiker zusammen zu bringen.

Anschließend wurden beim Science Slam die aktuell laufenden Forschungen vom Institut für Informatik vertieft: Prof. Dr. Anthony Anjorin befasste sich mit der Frage „Sollten Domänexperten ihre Softwarelösungen selber entwickeln?“; Prof. Dr. Christoph Sommer stellte das futuristische Konzept der Kooperativen Autonomen Fahrzeuge vor; Prof. Dr.-Ing. J. Christoph Scheytt (Schaltungstechnik/Heinz-Nixdorf-Institut) sprach über „Kategorische Imperative für die Technik“, nach ihm referierte Matthias Feldotto über das Prinzip der minimalen Unterscheidung. Zum Abschluss des Science Slams beschäftigte sich Fabian Eidens mit der Frage „Anonymität und meine Daten: Wie können wir Kontrolle über unsere Daten behalten?“.
Anschließend wurde interdisziplinär ein Symposiumsvortrag von Prof. Dr. Katharina Rohlfing (Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft) zum Thema „Sprache als Träger des kritischen technologischen Denkens in der frühen Kindheit“ gehalten. Zum Abschluss gab es eine lebhafte Podiumsdiskussion zwischen den Vertretern der Informatik, Didaktik und Schule.

Das zweite PIN-Lab Symposium schaffte eine Verbindung zwischen Didaktik und Informatik, implizierte soziale Aspekte und erörterte Konsequenzen für die Gesellschaft – sowohl die bereits spürbaren als auch die zukünftigen. Die Teilnehmer diskutierten angeregt darüber, wie man mittels Informatik eine Welt gestaltet, die tagtäglich immer mehr Daten produziert und somit den sicheren Umgang mit solchen voraussetzt. So war ein zentraler Aspekt auch die Befähigung von Kindern und Jugendlichen, diese Welt mitzugestalten – um eben, wie es der Titel des Symposiums schon sagt, eine „nachhaltige informatische Bildung für die Datengesellschaft“ zu generieren und garantieren.

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news-9035 Mon, 03 Dec 2018 14:37:42 +0100 Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager mit ERC Starting Grant Award ausgezeichnet cs-news-single-view/news/prof-dr-ing-tibor-jager-mit-erc-starting-grant-award-ausgezeichnet/ Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager, Leiter der Fachgruppe für IT-Sicherheit, hat im Juli dieses Jahres den „ERC Starting Grant“ erhalten. Diese Förderung des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) ist mit 1,5 Millionen Euro dotiert und unterstützt junge Forscher aller Fachgebiete über fünf Jahre bei ihrem Projekt. Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager, Leiter der Fachgruppe für IT-Sicherheit, hat im Juli dieses Jahres den „ERC Starting Grant“ erhalten. Diese Förderung des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) ist mit 1,5 Millionen Euro dotiert und unterstützt junge Forscher aller Fachgebiete über fünf Jahre bei ihrem Projekt. Diese Langfristigkeit der Förderung ist auch das, was Prof. Jager besonders freut: „Besonders gut finde ich, dass man für fünf Jahre eine Menge Unterstützung bekommt, vor allem, was Personal angeht. Viele Förderverfahren belaufen sich auf zwei oder drei Jahre, das reicht aus, um häppchenweise weiter zu kommen. Wenn man wirklich einen großen Schritt machen möchte und etwas bewegen will, braucht man meistens schon etwas mehr Arbeitskraft und ein bisschen mehr Zeit dafür. Dafür ist der ERC Starting Grant zugeschnitten; das finde ich ziemlich sinnvoll. Auch deshalb freue ich mich sehr, dass das geklappt hat!“

In Brüssel stellte Prof. Jager vor knapp 30 Mitgliedern des Auswahlgremiums, die zu den Spitzen-Informatikern Europas zählen, seine Forschungsidee vor. Eingereicht hat er sein Projekt „REWOCRYPT – Theoretically-Sound Real-World Cryptography“. Dieses ist angesiedelt an der Schnittstelle von theoretischer und praktischer Kryptographie, was sich in der bisherigen Forschung als zwar sehr wichtig, aber ebenso kompliziert erwiesen hat: „In der Praxis brauchen wir Sicherheit von Anwendung. Den theoretischen Teil haben wir in den letzten 40 Jahren gut verstanden, da hat sich sehr viel entwickelt; in der Praxis geht die Kryptographie leider noch viel zu oft kaputt. In dem Projekt geht es darum, einen großen Schritt von der theoretisch-isolierten Welt in die echte Welt zu machen. Die solide, theoretische Grundlage muss in der echten Welt genutzt werden, damit sichere Anwendungen geschaffen werden können.“, betont Prof. Jager. Bei „sicheren Anwendungen“ redet man nicht allein von Computerprogrammen, sondern kümmert sich um hochaktuelle, zukunftsorientierte und vor allem gesellschaftlich relevante Themen: „In Zukunft reden wir über selbstfahrende Autos, die miteinander kommunizieren; wir denken sogar darüber nach, Herzschrittmacher mit WLAN-Schnittstelle auszustatten, damit der Arzt Daten auslesen kann. Um das alles sicher zu machen, damit ein Angreifer beispielsweise den Herzschrittmacher nicht manipulieren kann, braucht man Kryptographie.“

Prof. Jager hat also die nächsten fünf Jahre zu tun. „Das wird eine Menge Arbeit, aber ich freue mich darauf zusammen mit meinem Team und interessierten Studenten an diesem Forschungsprojekt arbeiten zu können!“

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news-9017 Tue, 27 Nov 2018 14:23:26 +0100 Einladung zum Nikolaus-Treff vom PIN-Lab cs-news-single-view/news/einladung-zum-nikolaus-treff-vom-pin-lab/ Dieses Jahr zum Nikolaus (06.12.) lädt das PIN-Lab zu einem gemütlichen Treffen ein, um auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Jeder, der interessiert ist, darf kommen: Jung und Alt, SchülerInnen und Studierende, Eltern und Großeltern. Von 16:00 bis 18:00 Uhr werden in der Fürstenallee 11 in einem netten Rahmen gemeinsam elektronische Weihnachtskarten gebastelt. Vor Ort muss ein Unkostenbeitrag von 5,00€ zur Deckung der Materialkosten entrichtet werden. Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt per Mail an simone.opel(at)upb(dot)de Dieses Jahr zum Nikolaus (06.12.) lädt das PIN-Lab zu einem gemütlichen Treffen ein, um auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Jeder, der interessiert ist, darf kommen: Jung und Alt, SchülerInnen und Studierende, Eltern und Großeltern. Von 16:00 bis 18:00 Uhr werden in der Fürstenallee 11 in einem netten Rahmen gemeinsam elektronische Weihnachtskarten gebastelt.

Vor Ort muss ein Unkostenbeitrag von 5,00€ zur Deckung der Materialkosten entrichtet werden.
Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt per Mail an simone.ope(at)upb(dot)de
 

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news-9013 Tue, 27 Nov 2018 12:47:52 +0100 ACM Sigsoft Distinguished Paper Award für Prof. Dr. Heike Wehrheim, Prof. Dr. Eric Bodden und Felix Pauck cs-news-single-view/news/acm-sigsoft-distinguished-paper-award-fuer-prof-dr-heike-wehrheim-prof-dr-eric-bodden-und-felix/ Anfang November fand in Florida zum 26. Mal „The ACM Joint European Software Engineering Conference and Symposium on the Foundations of Software Engineering“ (ESEC/FSE) statt. Bei diesem internationalen Forum diskutieren Wissenschaftler über die neusten Innovationen, Trends und Herausforderungen des Software Engeneerings. Anfang November fand in Florida zum 26. Mal „The ACM Joint European Software Engineering Conference and Symposium on the Foundations of Software Engineering“ (ESEC/FSE) statt. Bei diesem internationalen Forum diskutieren Wissenschaftler über die neusten Innovationen, Trends und Herausforderungen des Software Engeneerings. Mit dabei waren auch Prof. Dr. Heike Wehrheim, Prof. Dr. Eric Bodden und Felix Pauck aus der Informatik der Universität Paderborn. Diese reichten ihr Papier mit der Fragestellung „Do Android Analysis Tools keep their promises?“ ein – und wurden dafür mit einem ACM Sigsoft Distinguished Paper Award ausgezeichnet.

Den Abstract zum Papier der drei Paderborner Informatiker findet sich hier:

https://2018.fseconference.org/event/fse-2018-research-papers-do-android-taint-analysis-tools-keep-their-promises-

Weitere Informationen zu der ESEC/FSE sind hier verfügbar:

https://conf.researchr.org/home/fse-2018

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news-9003 Mon, 26 Nov 2018 15:34:06 +0100 Vier Jungakademiker der Universität Paderborn mit Westfalen Weser Energy Award ausgezeichnet cs-news-single-view/news/vier-jungakademiker-der-universitaet-paderborn-mit-westfalen-weser-energy-award-ausgezeichnet-1/ Mit dem Westfalen Weser Energy Award fördert der kommunale Energiedienstleister Westfalen Weser Energie junge Akademiker der Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe, die besondere Leistungen in ihren Abschluss- oder Projektarbeiten rund um das Thema Energieeffizienz/erneuerbare Energie gezeigt haben. Mit dem Westfalen Weser Energy Award  fördert der kommunale Energiedienstleister Westfalen Weser Energie junge Akademiker der Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe, die besondere Leistungen in ihren Abschluss- oder Projektarbeiten rund um das Thema Energieeffizienz/erneuerbare Energie gezeigt haben. Am 20.11.2018 wurden sechs hervorragende Einzelarbeiten und eine Projektgruppe ausgezeichnet. Insgesamt wurden hierbei mehr als 10.000 Euro an Preisgeldern vergeben. Vier Preisträger kommen von der Universität Paderborn, und zwar alle aus dem Kompetenzzentrum für Nachhaltige Energietechnik (KET), einer zentralen wissenschaftlichen Einrichtung der Universität Paderborn, welche an den Komponenten und Systemen für die Energieinfrastruktur von morgen forscht. Eine Projektgruppenarbeit und zwei Abschlussarbeiten wurden am Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker angefertigt, eine weitere Abschlussarbeit am Lehrstuhl für Thermodynamik und Energietechnik (ThEt). Beide Lehrstühle gehören zum KET.

Preiswürdige Arbeiten

Lukas Diermann hat sich in seiner Masterarbeit mit der Problematik der Speicherbarkeit von regenerativen Energien beschäftigt. Er hat eine Konzeptstudie zur Entwicklung, Berechnung und Umsetzung eines Druckluftenergiespeichers mit Wärmespeicherung durchgeführt. Mit der Entwicklung eines numerischen Berechnungsmodells wurden Daten zur thermodynamischen und konstruktiven Auslegung eines Druckluftenergiespeichers zur Verfügung gestellt. Diese Ergebnisse können vor dem Hintergrund der immer relevanter werdenden Energiewende einen Lösungsansatz und eine Antwort auf die elementare Fragestellung der Energiespeicherung liefern.

Ebenfalls von der Universität Paderborn wurde Jan-Henrik Zünkler wurde für seine Bachelorarbeit ausgezeichnet. Er beschäftigt sich in seiner Arbeit mit den sogenannten Microgrids, also lokalen Netzen zur Energieversorgung, die aus Lasten, Quellen und Speichern bestehen können und auch über einen Anschluss an das öffentliche Netz (Macrogrid) verfügen können. Um den Betrieb dieser Microgrids zu optimieren hat Zünkler hierzu künstliche Intelligenz entwickelt. Damit ist es möglich, selbst erzeugten Strom auch selbst lokal zu nutzen und Last aus dem öffentlichen Netz zu nehmen. Zudem benötigt das Verfahren weder neue Geräte, noch einen großen Rechenaufwand. In einem Microgrid ist es u. a. möglich, dass Privatpersonen sich direkt gegenseitig mit Energie beliefern. Dies wäre eine aktive Beteiligung an der Energiewende.

Roland Unruh beschäftigt sich in seiner Masterarbeit mit der Entwicklung eines DC/DC-Wandlers mit einem weiten Ausgangsspannungsbereich zum Einsatz im Ladegerät eines Elektroautos. Das Laden basiert häufig zunächst auf der Umwandlung von Wechselspannung zu Gleichspannung (AC/DC-Wandler). In einer weiteren Stufe wird die erzielte konstante Gleichspannung auf die variable Gleichspannung der Batterie konvertiert, um diese zu laden. Durch den in der Masterarbeit entwickelten Wandler wird ein höherer Wirkungsgrad erreicht und die Stromkosten des Ladevorgangs werden reduziert. Außerdem entsteht weniger Abwärme, die abgeführt werden muss, sodass das Bauvolumen des On-Board-Ladegeräts reduziert werden kann. Das Gewicht des Elektrofahrzeugs verringert sich und dessen Reichweite erhöht sich. Erkenntnisse dieser Arbeit fließen in ein aktuelles Forschungsprojekt der Universität Paderborn ein.

Den Preis für die beste Projektgruppenarbeit nahmen Bastian Korthauer und Jannis Bohlmann entgegen. Diese haben sich mit der Entwicklung eines DC-DC-Wandlers für Elektroautos befasst. In Fahrzeugen mit elektrischen Antrieben kommen für die unterschiedlichen Verbraucher mehrere Spannungsebenen zur Anwendung. Für Verbraucher höherer Leistung ist es vorteilhaft, eine höhere Spannung im Fahrzeug zu verwenden. Gleichstromsteller sind erforderlich, um Energie zwischen den einzelnen Spannungsebenen auszutauschen. Mit dem von der Projektgruppe entwickelten Wandler reduzieren sich die Stromschwankungen am Ein- und Ausgang, sodass kleinere Kondensatoren eingesetzt werden können. Ebenso bleibt der Wirkungsgrad über weite Teile des Leistungsbereiches nahezu konstant hoch mit einem Spitzenwert von 94,5 Prozent. Im Vergleich zu ähnlichen Systemen konnte eine deutliche Reduktion des Bauvolumens erzielt werden. 

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news-8999 Mon, 26 Nov 2018 14:07:33 +0100 Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler als ACM Distinguished Member ausgezeichnet cs-news-single-view/news/prof-dr-ing-habil-falko-dressler-als-acm-distinguished-member-ausgezeichnet/ Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler von der Fachgruppe „Verteilte Eingebettete Systeme“ des Heinz Nixdorf Instituts wurde von der ACM (The Association for Computing Machinery) als einer von 49 Personen weltweit als ACM Distinguished Member ausgezeichnet. Prof. Dressler erhielt seine Auszeichnung für „Outstanding Scientific Contributions to Computing“. Über diese Ehrung äußert er sich ganz bescheiden: „Als Wissenschaftler arbeite ich nicht für Auszeichnungen, sondern um neue Methoden und Technologien zu entwickeln, die irgendwann auch einen Impact haben, das heißt, unserer Gesellschaft weiterhelfen. Dennoch ist es natürlich toll, zu sehen, dass andere Wissenschaftler diese Leistungen anerkennen.“ Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler von der Fachgruppe „Verteilte Eingebettete Systeme“ des Heinz Nixdorf Instituts wurde von der ACM (The Association for Computing Machinery) als einer von 49 Personen weltweit als ACM Distinguished Member ausgezeichnet. Prof. Dressler erhielt seine Auszeichnung für „Outstanding Scientific Contributions to Computing“. Über diese Ehrung äußert er sich ganz bescheiden: „Als Wissenschaftler arbeite ich nicht für Auszeichnungen, sondern um neue Methoden und Technologien zu entwickeln, die irgendwann auch einen Impact haben, das heißt, unserer Gesellschaft weiterhelfen. Dennoch ist es natürlich toll, zu sehen, dass andere Wissenschaftler diese Leistungen anerkennen.“

Die ACM ist die weltweit größte Gesellschaft für Wissenschaft und Bildung. Sie vereinigt Dozenten, Researcher und Experten, um sie zum Dialog zu animieren, stärkt die kollektive Stimme der Informatiker und ehrt ihre technische Exzellenz. Ferner schafft die ACM Raum zum Knüpfen von Netzwerken und fördert die Karrieren ihrer Mitglieder. Das Distinguished Member Program, gestartet 2006, ehrt jene Mitglieder, welche mindestens 15 Jahre professionelle Erfahrung aufweisen und signifikante Leistungen im Bereich des Computing erbracht haben.

Die ernannten Distinguished Member 2018 sind Vorbilder für ihre Fachkollegen, repräsentieren die weltweite Reichweite der ACM sowie die aufregende Auswahl an Unterdisziplinen, die die heutige Technologielandschaft ausmachen. Die Member erhalten durch die ACM-Auszeichnung eine Anerkennung für die Revolutionierung der Art, wie wir heute leben, arbeiten und spielen. Auch Dr. Dressler stellt seine Arbeit unter dieser Prämisse: „Ich versuche, mit meinem Team bahnbrechende Forschungsergebnisse zu erarbeiten. Das zu erreichen ist der Traum eines jeden Wissenschaftlers. Manchmal wird das dann auch durch eine Auszeichnung gewürdigt. Das freut einen dann umso mehr.“

Computing als Wissenschaft und Beruf voranbringen

ACM-Präsident Cherri M. Pancake erklärt: „Indem wir diese Personen würdigen, unterstreichen wir die beruflichen Erfolge, die hinter den Technologien stehen, die unser tägliches Leben und die Gesellschaft im Allgemeinen verändert haben.“ Diese langjährige ACM-Mitgliedschaft macht diese Community zu einem echten Inbegriff der ACM-Mission „Computing als Wissenschaft und Beruf voranzubringen.“

Auf die Frage, ob diese Auszeichnung auch seinen Alltag und die Arbeit als Wissenschaftler verändert, antwortet der Professor für Verteilte Eingebettete Systeme: „Meine erste Antwort wäre ‚Nein’, da es mit unserer Forschung ja auch so weitergeht. Andererseits ist es insbesondere für Nachwuchswissenschaftler in meiner Gruppe natürlich sehr hilfreich, darauf verweisen zu können, wenn sie ihre weitere Karriere planen. Und vielleicht hilft eine solche Auszeichnung auch, junge Leute zu motivieren, gemeinsam mit mir zu arbeiten und zu forschen.“

Eine Übersicht aller Distinguished Member sowie weitere Informationen über das ACM finden sich hier: https://www.acm.org/media-center/2018/november/distinguished-members-2018

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news-8991 Thu, 22 Nov 2018 16:03:55 +0100 „Schnuppern“ als Technik-Lehrer/-in am Berufskolleg - „TeachFuture“ heißt jetzt „Lehrerberuf Berufskolleg“ cs-news-single-view/news/schnuppern-als-technik-lehrer-in-am-berufskolleg-teachfuture-heisst-jetzt-lehrerberuf-berufsk/ Anfang November fanden in der Region OWL bereits zum fünften Mal die Aktionstage zur Lehrerwerbung statt. Die bisherige Bezeichnung „TeachFuture“ wurde inzwischen umgewandelt in „Lehrerberuf Berufskolleg“. Geblieben ist die Idee, junge Menschen vor allem für das Lehramt für gewerblich-technische Fächer zu begeistern, in dem schon seit Jahren ein großer Nachwuchsbedarf besteht. Anfang November fanden in der Region OWL bereits zum fünften Mal die Aktionstage zur Lehrerwerbung statt. Die bisherige Bezeichnung „TeachFuture“ wurde inzwischen umgewandelt in „Lehrerberuf Berufskolleg“. Geblieben ist die Idee, junge Menschen vor allem für das Lehramt für gewerblich-technische Fächer zu begeistern, in dem schon seit Jahren ein großer Nachwuchsbedarf besteht.

An der Universität Paderborn konnten die Teilnehmer/-innen in einem dreistündigen Nachmittags-Workshop  einmal die Perspektive wechseln, indem sie sich in die Rolle als zukünftige Lehrkraft versetzten und selbst berufsbildenden Technik-Unterricht am Berufskolleg planten. Auf diese Weise entstanden tolle Ideen und Poster für Lernsituationen in der dualen Ausbildung. Zur Seite standen dabei Frau Prof. Katrin Temmen vom Fachgebiet Technikdidaktik sowie fünf Lehramtsstudierende, die bereits Elektrotechnik oder Maschinenbautechnik im Master of Education studieren und als sogenannte „Scouts“ die Teilnehmer/-innen über zwei Tage begleiteten.

Unter den 22 Teilnehmer/-innen, darunter 8 junge Frauen, gab es neben vielen Schüler/-innen auch einige Interessent(inn)en, die bereits im Berufsleben stehen oder derzeit eine Fortbildung zum Techniker absolvieren und sich eine Karriere als Berufsschullehrer/-in vorstellen können. Bereits am Vormittag wurden die Teilnehmer/-innen in einem Seminar für die vielfältigen Aufgaben von Lehrkräften sensibilisiert und ihnen Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie ihren Weg zum Traumberuf zielstrebig verwirklichen können. Neben einem „klassischen“ Lehramtsstudium nach dem Abitur besteht auch die Chance, über ein abgeschlossenes ingenieurwissenschaftliches Bachelorstudium an einer Fachhochschule in den Master of Education an die Universität zu wechseln. Diese Variante erfreut sich steigender Beliebtheit.

Dem informativen Uni-Tag schloss sich auch dieses Mal ein Praxis-Tag mit Hospitationen an drei verschiedenen Berufskollegs der Region an. Danach tauschten die Beteiligten ihre Erfahrungen im Zentrum für schulpraktische Lehrerbildung (ZfsL) in Paderborn aus. Die Teilnehmer/-innen fanden die Aktionstage sehr informativ, da sie sich jetzt mehr unter dem Lehramtsstudium für das Berufskolleg vorstellen können. Ihnen wurde auch bewusst, wie spannend und vielseitig die Arbeit mit jungen Erwachsenen ist und dass sich Ausbildung und finanzielle Vergütung auf gleichem Niveau bewegen wie bei Lehrkräften am Gymnasium.

Die Universität Paderborn und die Berufskollegs der Region hoffen, dass diese Werbung Früchte trägt und der dringend benötigte Nachwuchs bald eintrifft. Weitere Infos gibt es hier: https://plaz.uni-paderborn.de/lehrerbildung/ (Lehramtsstudium) und www.lehrer-werden.nrw  (Seiteneinstieg).

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news-8987 Thu, 22 Nov 2018 13:50:35 +0100 Chinesische Delegation zu Besuch an der Universität Paderborn: Kooperation mit Xidian-Universität wird ausgebaut cs-news-single-view/news/chinesische-delegation-zu-besuch-an-der-universitaet-paderborn-kooperation-mit-xidian-universitaet-wi/ Am Donnerstag, 15. November, hat eine von Präsident Prof. Dr. Yang Zongkai an-geführte Delegation der chinesischen Xidi-an-Universität die Universität Paderborn be-sucht. Zongkai und Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, un-terzeichneten ein Abkommen, das vorsieht, zwischen beiden Hochschulen den Studie-rendenaustausch fortzuführen und die For-schungskooperation insbesondere in den Bereichen Technik- und Naturwissenschaf-ten zu intensivieren. Am Donnerstag, 15. November, hat eine von Präsident Prof. Dr. Yang Zongkai angeführte Delegation der chinesischen Xidian-Universität die Universität Paderborn besucht. Zongkai und Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, unterzeichneten ein Abkommen, das vorsieht, zwischen beiden Hochschulen den Studierendenaustausch fortzuführen und die Forschungskooperation insbesondere in den Bereichen Technik- und Naturwissenschaften zu intensivieren.

Die Universität Paderborn arbeitet seit 2013 mit der Xidian-Universität zusammen, die ihren Sitz in der zentralchinesischen Millionenstadt Xi’an hat und deren Schwerpunkte in den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und Informatik liegen. Ende September hatte bereits eine Delegation der Universität Paderborn unter Leitung von Birgitt Riegraf die Xidian-Universität besucht.

„Wir freuen uns darauf, den Austausch mit der Xidian-Universität in Forschung und Lehre weiter zu intensivieren“, so Birgitt Riegraf in ihrer Begrüßung der chinesischen Gäste. Prof. Dr. Yang Zongkai betonte, beide Universitäten hätten viele Schnittmengen in den Bereichen Informatik, Elektrotechnik und Industrie 4.0. Von einer engen Kooperation könne daher die akademische Ausbildung und wissenschaftliche Forschung in Paderborn und Xi’an gleichermaßen profitieren.

„Gute internationale Beziehungen sind der Universität Paderborn schon immer ein zentrales Anliegen gewesen – das zeigen nicht zuletzt unsere über 200 Partnerhochschulen weltweit und unsere stetig zunehmende Zahl an internationalen Studierenden“, unterstrich Prof. Dr. Torsten Meier, Vizepräsident für Internationale Beziehungen. „Bei unseren internationalen Kontakten nimmt China eine besondere Stellung ein und aufgrund von langjährig gepflegten Austauschprogrammen stellen chinesische Studierende mittlerweile die größte Gruppe unter unseren internationalen Studierenden“, so Meier weiter.

Nach der Begrüßung der chinesischen Gäste durch Birgitt Riegraf und Torsten Meier stellten Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker, Prof. Dr. Jens Förstner und Prof. Dr. Holger Karl ihre Arbeit an der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik vor. Böcker lehrt und forscht zu Leistungselektronik und Antriebstechnik, Förstners Schwerpunkt liegt auf der theoretischen Elektrotechnik, Optoelektronik und Photonik und Karl, Leiter des Instituts für Informatik, befasst sich mit Computernetzwerken – drei Bereiche, in denen die Universität Paderborn und die Xidian-Universität künftig zusammenarbeiten wollen.

Neben der akademischen Ausbildung und der Wissenschaftskooperation sind beide Universitäten auch Gründungspartner des Konfuzius-Instituts Paderborn. Daher unterstützen sie die Entwicklung des Konfuzius-Instituts, das mithilfe der Stadt Paderborn und des städtischen Fördervereins „Paderborn überzeugt“ im Sommer 2015 ins Leben gerufen wurde. Prof. Dr. Wolfgang Bremser, Deutscher Direktor und Geschäftsführer des Instituts: „Über Sprach- und Kulturunterricht wollen wir Barrieren abbauen und Deutsche und Chinesen zusammenbringen.“

Weitere Informationen zur Xidian-Universität und zum Konfuzius-Institut Paderborn:

https://en.xidian.edu.cn    

http://konfuzius-paderborn.de

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news-8977 Wed, 21 Nov 2018 12:41:36 +0100 Neues Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft startet an der Universität Paderborn: 12 Millionen Euro für die Erforschung photonisch-elektronischer Signalverarbeitung cs-news-single-view/news/neues-schwerpunktprogramm-der-deutschen-forschungsgemeinschaft-startet-an-der-universitaet-paderborn/ Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit „Integrierte Elektronisch-Photonische Systeme für die ultrabreitban-dige Signalverarbeitung“ ein neues Schwer-punktprogramm (SPP) eingerichtet, das von der Universität Paderborn koordiniert wird. Das SPP, geleitet von Prof. Dr.-Ing. Chris-toph Scheytt vom Heinz Nixdorf Institut, hat ein Gesamtbudget von zwölf Millionen Euro und eine Laufzeit von sechs Jahren. Ziel ist es, grundlegende Grenzen der elektroni-schen Signalverarbeitung und elektronischer Mikrochips durch die Kombination von elektronischer und optischer Signalverarbei-tung zu überwinden. Dabei sollen u. a. neu-este nanoelektronische bzw. nanophotoni-sche Halbleitertechnologien zum Einsatz kommen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit „Integrierte Elektronisch-Photonische Systeme für die ultrabreitbandige Signalverarbeitung“ ein neues Schwerpunktprogramm (SPP) eingerichtet, das von der Universität Paderborn koordiniert wird. Das SPP, geleitet von Prof. Dr.-Ing. Christoph Scheytt vom Heinz Nixdorf Institut, hat ein Gesamtbudget von zwölf Millionen Euro und eine Laufzeit von sechs Jahren. Ziel ist es, grundlegende Grenzen der elektronischen Signalverarbeitung und elektronischer Mikrochips durch die Kombination von elektronischer und optischer Signalverarbeitung zu überwinden. Dabei sollen u. a. neueste nanoelektronische bzw. nanophotonische Halbleitertechnologien zum Einsatz kommen.  

„Rein elektronische Signalverarbeitung arbeitet auf Basis von Transistoren, deren Geschwindigkeit und Eigenrauschen in der Vergangenheit immer weiter verbessert werden konnten, aber jetzt aus physikalischen Gründen kaum mehr steigerbar sind“, erklärt Scheytt. Dagegen ermögliche die optische Signalverarbeitung schon jetzt sehr viel höhere Signalgeschwindigkeiten (Bandbreite, Datenrate) und ein geringeres Rauschen von Signalquellen. Das übergeordnete Ziel des SPP sei es daher, aus einer Systemperspektive heraus neue Schaltungen, Systeme und Algorithmen für die photonisch-elektronische Signalverarbeitung zu erforschen. Dazu Scheytt: „Es soll durch die Entwicklung von hochintegrierten photonisch-elektronischen Chips in fortschrittlichen Halbleitertechnologien auch gezeigt werden, dass wesentlich schnellere, energieeffizientere und rauschärmere Systeme realisiert werden können“.  

Die höhere Leistungsfähigkeit der neuartigen photonisch-elektronischen Systeme und Algorithmen ermögliche es, gleichzeitig auch die Energieeffizienz von informationsverarbeitenden Systemen stark zu verbessern. Dadurch könne in Zukunft die Belastung von Umwelt und Klima durch die Informations- und Kommunikationstechnologie reduziert werden. Scheytt: „Darüber hinaus ermöglichen die Schaltungen auch sehr kleine und kostengünstige Hardware-Realisierungen, was ganz neue Anwendungen z. B. für die Diagnostik in der Medizintechnik, autonome Fahrzeuge und das Internet der Dinge ermöglicht“.

Im Heinz Nixdorf Institut der Universität fanden jetzt die Auftaktveranstaltungen statt. Das neue Schwerpunktprogramm startete mit einem wissenschaftlichen Workshop und einer Summerschool für Doktoranden. Etwa 35 Teilnehmer von verschiedenen Universitäten und Forschungsinstituten aus Deutschland diskutierten die Forschungsvorhaben und Möglichkeiten zu projektübergreifenden Kooperationen.

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news-8966 Tue, 20 Nov 2018 10:02:16 +0100 Einladung zum PIN-Lab Symposium am 30.11.18 cs-news-single-view/news/einladung-zum-pin-lab-symposium-am-301118/ Am Freitag, den 30.11.18, findet von 09 bis 16:00 Uhr das 2. PIN-Lab Symposium (PIN-Lab, Fürstenallee 11) statt. Dieses steht unter dem Thema „Nachhaltige informatische Bildung für die Datengesellschaft“. Am Freitag, den 30.11.18, findet von 09 bis 16:00 Uhr das 2. PIN-Lab Symposium (PIN-Lab, Fürstenallee 11) statt. Dieses steht unter dem Thema „Nachhaltige informatische Bildung für die Datengesellschaft“.
Eingeladen sind alle interessierten SchülerInnen, Lehrkräfte, Studierende und Lehrende, um mit Prof. Carsten Schulte aus der Informatikdidaktik und wissenschaftlichen MitarbeiternInnen diverser Fachrichtungen sowie VertreterInnen aus der Wirtschaft zu diskutieren.

Das Symposium stellt die Frage, was Nachhaltigkeit in der informatischen Bildung, in der Informatik generell und in Bezug auf den gesellschaftlichen Wandel hin zur Datengesellschaft bedeutet. Es wird untersucht, wie sich für Lehrkräfte nachhaltige Bildung darstellt – in der Regel als eine Art substantieller informatischer Bildung, die die Grundlage zur Teilhabe an einer digitalisierten Datengesellschaft sein sollte.
Was verstehen Informatiker unter nachhaltigen Entwicklungen und welche Aspekte sind für sie besonders wichtig? Diese und weitere Fragen sollen untersucht werden.

Nicht zuletzt wird gemeinsam mit verschiedenen Vertretern der Gesellschaft diskutiert, was für sie Nachhaltigkeit in Bildung und Alltag bedeutet - bezogen auf eine Gesellschaft, in der Daten und die hieraus gewonnenen Informationen einen immer höheren Stellenwert einnehmen, aber auch ihr Potential immer weiter hinterfragt wird.


Es wird um Anmeldung gebeten!

Die Anmeldung erfolgt per Mail an:

simone.opel(at)upb(dot)de

Hinweis: Im Rahmen des Symposiums wird für interne Dokumentation und Berichterstattung fotografiert. Sollten Sie nicht damit einverstanden sein, teilen Sie dies in Ihrer Anmeldung bitte mit.

Weitere Informationen sowie das gesamte Programm der Veranstaltung gibt es hier:
go.upb.de/symp18

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news-8962 Mon, 19 Nov 2018 13:06:57 +0100 ERC Staring Grant: Feierstunde für Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager cs-news-single-view/news/erc-staring-grant-feierstunde-fuer-prof-dr-ing-tibor-jager/ Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager, Leiter der Fachgruppe für IT-Sicherheit, erhielt im Juli den „ERC Starting Grant“ des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC). Mit einem Empfang durch das Präsidium der Universität wurde die Auszeichnung nun gefeiert. Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager, Leiter der Fachgruppe für IT-Sicherheit, erhielt im Juli den „ERC Starting Grant“ des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC). Mit einem Empfang durch das Präsidium der Universität wurde die Auszeichnung nun gefeiert.

Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, beglückwünschte Tibor Jager zu der besonderen Ehre der Auszeichnung auf EU-Ebene: „Wir sind zurecht ein wenig stolz auf diese Würdigung der Spitzenforschung und hoffen, dass es genauso erfolgreich weitergeht.“

Jager arbeitet mit seinem Team an dem Projekt „REWOCRYPT – Theoretically-Sound Real-World Cryptography“. Das Vorhaben ist an der Schnittstelle von theoretischer und praktischer Kryptographie angesiedelt und beschäftigt sich u. a. mit sicheren Kommunikationstechnologien für eine zunehmend vernetzte Gesellschaft. „Absolute Sicherheit lässt sich in der theoretischen, aber isolierten, Kryptographie schon heute erreichen – die Verknüpfung mit konkreten Anwendungen, wie Computersystemen führt meist aber zu Problemen. Das wollen wir mit REWOCRYPT ändern“, so Jager.

Nach gerade einmal zwei Jahren als Professor an der Universität Paderborn könne er so beeindruckende Ergebnisse vorweisen, lobte Prof. Dr.-Ing. Reinhard Keil, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, in seiner Laudatio und stellte Jagers „Weg des Wissens“ und beruflichen Werdegang vor. „Der ERC Starting Grant ist genau für junge Wissenschaftler erdacht worden. Nämlich um diese zu befähigen, an die Grenzen des aktuellen Wissens zu stoßen.“

Die Forschung des Informatikers wird in den nächsten fünf Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Jager erhielt den „ERC Starting Grant“ als exzellenter Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des EU-Programms „Horizon 2020“.

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news-8944 Wed, 14 Nov 2018 11:48:13 +0100 Automatische Spracherkennung: DFG-Forschungsprojekt im Bereich Nachrichtentechnik an der Universität Paderborn cs-news-single-view/news/automatische-spracherkennung-dfg-forschungsprojekt-im-bereich-nachrichtentechnik-an-der-universitaet/ Wie haben Siri und Co. sprechen gelernt und warum sind die digitalen Assistenten doch nicht so klug, wie wir denken? Die Hintergründe kennt Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach vom Fachgebiet Nachrichtentechnik der Universität Paderborn. Der Wissenschaftler beschäftigt sich mit der automatisierten Verarbeitung von gesprochener Sprache und mit maschinellem Lernen. Aktuell hat er im Rahmen eines DFG-Projekts ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, neben anderen Störgeräuschen sogar den Halleffekt in der Signalübertragung auf ein Minimum zu reduzieren. Die Methode erlaubt es außerdem, verschiedene Sprecher zu erfassen und ein Gespräch simultan zu verschriftlichen, was mit konventionellen Systemen bisher nicht möglich war. Wie haben Siri und Co. sprechen gelernt und warum sind die digitalen Assistenten doch nicht so klug, wie wir denken? Die Hintergründe kennt Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach vom Fachgebiet Nachrichtentechnik der Universität Paderborn. Der Wissenschaftler beschäftigt sich mit der automatisierten Verarbeitung von gesprochener Sprache und mit maschinellem Lernen. Aktuell hat er im Rahmen eines DFG-Projekts ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, neben anderen Störgeräuschen sogar den Halleffekt in der Signalübertragung auf ein Minimum zu reduzieren. Die Methode erlaubt es außerdem, verschiedene Sprecher zu erfassen und ein Gespräch simultan zu verschriftlichen, was mit konventionellen Systemen bisher nicht möglich war.

„Alexa, stell den Wecker!“

Während der Mensch sein Gegenüber in der Regel auch unter schwierigen akustischen Bedingungen versteht, indem er sich konzentriert und Umgebungsgeräusche weitestgehend ausblendet, können Spracherkennungsprogramme das noch lange nicht. Das Ergebnis: Die Sprache-zu-Text-Verarbeitung funktioniert nicht mehr und auf Befehle wie „Alexa, stell den Wecker“ reagiert der Assistent mit einer Bestellung beim Bäcker. „Um solche Fehler künftig zu vermeiden, wollen wir die akustische Signalverarbeitung deutlich verbessern und Störgeräusche fast vollständig eliminieren“, so Häb-Umbach. „Wenn wir sprechen, machen wir zwischendurch kurze Pausen. Die Störgeräusche im Hintergrund laufen aber weiter. Innerhalb dieser „Lücken“ können sie vom Mikrofon identifiziert werden. Die gewonnenen Daten kann man anschließend isoliert betrachten und das Störsignal löschen“, erklärt er.

Die Technologie, mit der Hall aus Sprachsignalen entfernt werden kann, ist neu und mit Anwendungen wie Amazon Echo brandaktuell geworden. „Störfilter für Rauschen gibt es inzwischen schon in jedem Handy. Für Hall gab es bislang allerdings keine wirklich geeigneten Tools. Das Problem wird konkret, wenn Mikrofone in größerem Abstand zum Sprecher stehen, wie es bei den digitalen Assistenten ja der Fall ist.“ Durch den Hall wird das Sprachsignal an Flächen in der Umgebung reflektiert und gelangt so auf unterschiedlichen Wegen mit unterschiedlicher Laufzeit und Dämpfung zum Mikrofon. Dazu Häb-Umbach: „Jeder kennt das: Im Badezimmer hört sich die Sprache anders an als im Wohnzimmer. Dieser Hall verwirrt den Spracherkenner. Man kann ihn eliminieren, indem man aus Trainingsdaten lernt, wie man vom verhallten Signal auf das unverhallte Signal zurückrechnen kann“.

Neue Technologie für die Identifizierung von unterschiedlichen Sprechern

Schwieriger wird es im Fall der sogenannten „blinden Quellentrennung“: Sobald mehrere Personen gleichzeitig reden, gelangen die Systeme an ihre Grenzen. „Verschiedene Sprecher zu erkennen und die Gespräche automatisch in eine vernünftige schriftliche Form zu bringen, war bis dato eine große Herausforderung. Uns ist es jetzt gelungen, mithilfe von neuronalen Netzen hervorragende Ergebnisse in der automatischen Spracherkennung zu erzielen “, erklärt Häb-Umbach. Dafür werden in einem ersten Schritt überlagerte Sprachsignale voneinander getrennt und anschließend separat betrachtet. „Jede Einheit wird für sich genommen von dem Spracherkennungssystem analysiert. Im Ergebnis steht ein fertiger Text, genauer gesagt ein Transkript, das eine exakte Wiedergabe des Gesprochenen ist.“ Ein Gerät, das eigenständig Gespräche verschriftlicht, könnte es also bald geben, meint der Experte.

Um überhaupt in der Lage zu sein, eine Sprache automatisch zu erkennen, müssen die Systeme vorher mit Daten „gefüttert“ werden. Dazu Häb-Umbach: „Wir sprechen hier von der Lernphase. Dabei speisen wir Sprachsignale und gleichzeitig auch die entsprechenden Texte ein. So lernen die Systeme, welche schriftliche Repräsentation zu welchem Laut passt. Das System lernt also auch, wie die jeweiligen Wörter ausgesprochen werden.“ Inzwischen sind die Forscher sogar noch einen Schritt weiter: Sie arbeiten an selbstlernenden Systemen, die eine vorherige „Fütterung“ überflüssig machen und trotzdem fehlerfreie Protokolle liefern. „Es gibt nur ein Audiosignal und keinen Text, der als Lerngrundlage dient. Das bezeichnet man auch als „Unüberwachtes Lernen“. Nützlich ist das zum Beispiel für die Dokumentation seltener Sprachen. Linguisten könnten mithilfe der Technologie schnell Korpora, also digitale Textsammlungen, aufbauen. Das Spracherkennungsprogramm nimmt ihnen viel Arbeit ab. Denn: Die Sprachdaten mühselig per Hand zu transkribieren, nimmt unglaublich viel Zeit in Anspruch“, weiß Häb-Umbach.

Maschinelles Lernen macht es möglich: Die Forscher haben eine Methode entwickelt, die die akustischen Bausteine gesprochener Sprache identifiziert und ein Verfahren zum Trennen der Laute entwickelt. „Das heißt, Laute werden segmentiert und als wiederkehrende Muster erkannt. So kommt man letztendlich zu dem Silbenaufbau, zu Wörtern bis hin zu ganzen Sätzen“, erklärt der Elektrotechniker. Das stößt auch bei der Industrie auf großes Interesse: „Wir haben Kontakt zu Google, Facebook, NTT und vielen anderen großen Playern“, sagt Häb-Umbach.

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news-8928 Mon, 12 Nov 2018 11:30:28 +0100 Schülerinnen-MINT-Mentoring-Programm „look upb“ der Universität Paderborn startet in den fünften Durchlauf – Neuer Rekord bei der Anzahl der Teilnehmerinnen cs-news-single-view/news/schuelerinnen-mint-mentoring-programm-look-upb-der-universitaet-paderborn-startet-in-den-fuenften-dur/ Am Dienstag, 6. November, ist mit einer Auftaktveranstaltung der Startschuss für den fünften Durchgang des Schülerinnen-MINT-Mentorings an der Universität Paderborn gefallen. Mit einer Gesamtzahl von zwölf Teilnehmerinnen kann das Projekt nun einen neuen Rekord verbuchen. Das liegt zum einen an der konstanten und erfolgreichen Erweiterung des Netzwerkes durch die Projektorganisatorinnen, zum anderen an der guten Kooperation mit den ansässigen Schulen. Am Dienstag, 6. November, ist mit einer Auftaktveranstaltung der Startschuss für den fünften Durchgang des Schülerinnen-MINT-Mentorings an der Universität Paderborn gefallen. Mit einer Gesamtzahl von zwölf Teilnehmerinnen kann das Projekt nun einen neuen Rekord verbuchen. Das liegt zum einen an der konstanten und erfolgreichen Erweiterung des Netzwerkes durch die Projektorganisatorinnen, zum anderen an der guten Kooperation mit den ansässigen Schulen.

Bei der Auftaktveranstaltung lernten die zwölf teilnehmenden Mentees erstmals ihre Mentorinnen kennen. Schirmherrin des Programms ist Prof. Dr. Heike Wehrheim, Leiterin des Fachgebiets Spezifikation und Modellierung von Softwaresystemen am Institut für Informatik. In einem Interview berichtete die Professorin den Schülerinnen über ihren wissenschaftlichen Werdegang, angefangen bei ihrer Motivation über die Herausforderungen eines Informatikstudiums bis hin zur Promotion. Noch bis Februar haben die Mentees die Chance, sich mit Fragen rund um das MINT-Studium (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) an ihre Mentorin zu wenden. In dieser Zeit begleiten sie die Mentorinnen zu Vorlesungen und Übungen, besichtigen Labore und lernen den Uni-Alltag kennen. Damit bekommen die Schülerinnen Beratung, Feedback und ein Netzwerk als Gesamtpaket geboten. Neben den regelmäßigen Mentoring-Treffen findet ein Rahmenprogramm statt. Die Mentees können hier ihre praktischen Fähigkeiten in einem technischen Workshop weiterentwickeln bevor Ende Februar die Abschlussveranstaltung stattfindet.

Das Mentoring-Programm „look upb“ bietet Schülerinnen eine fünfmonatige Mentoring-Beziehung mit Studentinnen aus einem für sie interessanten MINT-Fachgebiet. Ziel ist es, die Schülerinnen bei ihrer Studiengangs-wahl zu unterstützen, um mittelfristig den Frauenanteil in den MINT-Studiengängen und langfristig unter den Promovierenden zu erhöhen. „look upb“ ist eine Kooperation mit dem Mentoring-Programm „perspEktIveM“ der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, das sich an Studentinnen mit Promotionsinteresse richtet.

Weitere Informationen unter:
www.upb.de/look

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news-8913 Tue, 06 Nov 2018 09:44:21 +0100 Anmeldung für den Schülerkryptotag 2019 cs-news-single-view/news/anmeldung-fuer-den-schuelerkryptotag-2019/ Ab sofort können sich Schulklassen für den Schülerkryptotag 2019 anmelden. Ab sofort können sich Schulklassen für den Schülerkryptotag 2019 anmelden.

Dieser wird am
Freitag, den 22. Februar 2019
von 09.00 bis ca. 16.00 Uhr
im Hörsaal O1 der Universität Paderborn stattfinden.

An diesem Tag erarbeiten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe mit der Arbeitsgemeinschaft von Prof. Dr. Blömer gemeinsam spannende Projekte rund um Codes und Kryptographie. Wie sonst die Studierenden können die Klassen Uni-Luft schnuppern, im Hörsaal sitzen und in der Mensa essen.

Alle relevanten Informationen sowie das Anmeldeformular gibt es hier:

cs.upb.de/kryptotag

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news-8897 Tue, 30 Oct 2018 11:43:39 +0100 Forscher präsentieren Krypto-Assistenten für Software-Entwickler – Experten von Universität Paderborn und Fraunhofer-Institut dabei cs-news-single-view/news/forscher-praesentieren-krypto-assistenten-fuer-software-entwickler-experten-von-universitaet-paderbor/ Wissenschaftler der Universität Paderborn haben in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt und dem Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik einen „Kryptographie-Assistenten“ für besseren Datenschutz vorgestellt. CogniCrypt unterstützt Software-Entwickler bei der Integration von Kryptographie-Komponenten in ihre Software und überprüft den korrekten Einbau und die Konfiguration. Wissenschaftler der Universität Paderborn haben in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt und dem Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik einen „Kryptographie-Assistenten“ für besseren Datenschutz vorgestellt. CogniCrypt unterstützt Software-Entwickler bei der Integration von Kryptographie-Komponenten in ihre Software und überprüft den korrekten Einbau und die Konfiguration.

Nicht erst seit den großen Datenschutz-Skandalen ist die Sicherheit von Software für deren Nutzer ein wichtiges Auswahlkriterium. Deswegen achten viele darauf, dass die von ihnen benutzten Anwendungen zum Beispiel Verschlüsselung anbieten. Doch selbst das ist keine Garantie für Datensicherheit: Software-Entwickler haben meistens keine Erfahrung mit Kryptographie – und bauen deswegen die Krypto-Bausteine fehlerhaft ein. Das Ergebnis: Die Anwendungen sind trotz vermeintlich eingebauter Verschlüsselung unsicher.

Um dem abzuhelfen, haben Wissenschaftler der TU Darmstadt im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereichs CROSSING nun CogniCrypt, einen „Kryptographie-Assistenten“ für Software-Entwickler, vorgestellt. Diese können ab sofort weltweit auf dieses Werkzeug zugreifen. Um die Benutzung so einfach wie möglich zu machen, wurde CogniCrypt so eingerichtet, dass es sich nahtlos in den Workflow der Entwickler einbinden lässt. Der Krypto-Assistent lässt sich auf der weitverbreiteten „Eclipse“-Plattform für integrierte Entwicklungssoftware-Werkzeuge installieren, die von vielen Programmiererinnen und Programmierern verwendet wird, und ist auch direkt über den Eclipse-Marketplace verfügbar.

„CogniCrypt erlaubt es Entwicklern, nicht nur Krypto-Fehlbenutzungen in ihrem Programmcode zu erkennen, sondern gibt auch Ratschläge für die Behebung dieser Schwachstelle“, erläutert Informatik-Professorin Mira Mezini von der Technischen Universität Darmstadt. „Das Tool erlaubt es ihnen sogar, automatisch Programmcode für die sichere Integration von Kryptographie zu generieren. Das ist auch bitter nötig: In einer großangelegten Studie mit CogniCrypt fanden wir heraus, dass gut drei Viertel aller Anwendungen Kryptographie auf unsichere Weise einbetten.“

„Für CogniCrypt haben wir eine eigene Beschreibungssprache – Crypto Specification Language (CrySL) – entwickelt, mit der Kryptographen die Benutzungsregeln ihrer entwickelten Krypto-Komponenten definieren können, sodass CogniCrypt den Anwendungsentwicklern Hinweise über die richtige Benutzung der Krypto-Komponenten textbasiert und ohne Auseinandersetzung mit dem Quellcode präsentieren kann. In Zukunft planen wir sogar die automatisierte Generierung dieser Texthinweise. Das macht es für Kryptographen einfacher, ihre Krypto-Komponenten in CogniCrypt zu integrieren“, erklärt Prof. Eric Bodden vom Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn und vom Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM) und einer der beteiligten Wissenschaftler im Sonderforschungsbereich CROSSING der TU Darmstadt.

Als Open Source verfügbar

CogniCrypt ist als Eclipse Open Source Projekt verfügbar. So können Kryptographen anderer Universitäten und Forschungseinrichtungen überprüfen, ob CogniCrypt die erforderlichen Prüfungen des Anwendungscodes auch korrekt umsetzt. Auch neue Krypto-Bausteine können hinzugefügt werden. Zusammen mit dem Feedback der Software-Entwickler, die ebenfalls neue Funktionen vorschlagen und hinzufügen können, soll eine lebendige Community um CogniCrypt herum entstehen. So bleibt der Krypto-Assistent durch die Kraft der Gemeinschaft immer aktuell und verbessert sich ständig weiter.

Entwickelt wurde CogniCrypt im Sonderforschungsbereich CROSSING an der TU Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn und dem Fraunhofer IEM. Mehr als 65 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kryptographie, Quantenphysik, Systemsicherheit und Softwaretechnik arbeiten in CROSSING zusammen und betreiben sowohl Grundlagen- als auch anwendungsorientierte Forschung. Ziel ist es, Sicherheitslösungen zu entwickeln, die auch in der Zukunft sichere und vertrauenswürdige IT-Systeme ermöglichen. CROSSING wird seit 2014 und bis 2022 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Weitere Informationen: www.cognicrypt.de

Weitere Informationen zur Arbeit mit CogniCrypt in Paderborn gibt es hier:
https://www.iem.fraunhofer.de/it-security

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news-8893 Mon, 29 Oct 2018 15:24:20 +0100 Preisverleihung in Lausanne cs-news-single-view/news/preisverleihung-in-lausanne/ Der „EFDM Excellence in Practice Silver Award“ wurde den drei Partnern für ihr 2013 gegründetes Programm „Gold for Experts – Talents for Company Progress“ verliehen. Die stolzen Preisträger nahmen die Auszeichnungen am 18. Oktober in Lausanne an. Der „EFDM Excellence in Practice Silver Award“ wurde den drei Partnern für ihr 2013 gegründetes Programm „Gold for Experts – Talents for Company Progress“ verliehen. Die stolzen Preisträger nahmen die Auszeichnungen am 18. Oktober in Lausanne an.

Die Kooperation mit Atos und dem Institute for Manufacturing der Universität Cambrige zahlte sich im Oktober aus. Der SICP erhielt zusammen mit seinen Partnern die Auszeichnung des „EFDM Excellence in Practice Silver Award“ für das „Gold for Experts Program“ in der Kategorie „Professional Development“.

Das Programm „Gold for Experts“ feiert diesen Oktober sein 5-jähriges Bestehen mit insgesamt über 300 Teilnehmern. Das Programm zeichnet sich dadurch aus, dass es durch eine starke Partnerschaft entstanden ist und somit stets auf dem neuesten Stand von Technikinnovationen und Unternehmensstrategien ist. Der Fokus des Projekts liegt darauf talentierte Technikexperten fortzubilden und somit den Mitarbeiten einen Karrierepfad bei Atos anzubieten. Es erlaubt seinen Teilnehmenden an sich selbst zu wachsen, ihr Netzwerk zu erweitern und sich der Möglichkeiten von professioneller Weiterentwicklung bewusst zu werden.

„Die digitale Transformation verlangt ein wesentlich breiteres Wissen der Mitarbeiter ab. Denken in einzelnen Domänen muss abgelöst werden von einer holistischen Sichtweise. Unser Gold for Experts Programm bietet genau diesen Mehrwert für die Mitarbeiter von Atos.“

Weitere Informationen über das Programm hier.

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news-8879 Mon, 22 Oct 2018 19:40:14 +0200 ZONTA Wissenschaftspreis 2018: Paderborner Absolventin Dr. Marie-Christine Jakobs für Dissertation im Heinz Nixdorf Institut ausgezeichnet cs-news-single-view/news/zonta-wissenschaftspreis-2018-paderborner-absolventin-dr-marie-christine-jakobs-fuer-dissertation-i/ Am Freitag, 5. Oktober, hat der ZONTA Club Paderborn in einem feierlichen Rahmen Dr. Marie-Christine Jakobs, Absolventin des Paderborn Center for Advanced Studies (PACE) der Universität Paderborn, mit dem ZONTA Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis richtet sich an Doktorandinnen, die herausragende Leistungen in der Wissenschaft erzielt haben. Am Freitag, 5. Oktober, hat der ZONTA Club Paderborn in einem feierlichen Rahmen Dr. Marie-Christine Jakobs, Absolventin des Paderborn Center for Advanced Studies (PACE) der Universität Paderborn, mit dem ZONTA Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis richtet sich an Doktorandinnen, die herausragende Leistungen in der Wissenschaft erzielt haben. ZONTA ist ein internationales und neutrales Netzwerk, das es sich zur Aufgabe macht, Frauen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Recht zu fördern und Bedürftigen zu helfen.

Zu Beginn der Preisverleihung, die im Foyer des Heinz Nixdorf Instituts stattfand, richtete Prof. Dr. Friedhelm Meyer auf der Heide, Mitglied des Hochschulrates der Universität, Grußworte an die Anwesenden und hob dabei die Bedeutung der Auszeichnung hervor: „Der Preis verdeutlicht, dass junge Frauen in der Wissenschaft etwas erreichen können. Wenn es uns gelingen sollte, auch nur zwei bis drei Studentinnen mehr zu überzeugen, hier zu promovieren, dann wäre das ein schöner Erfolg für uns“. Anschließend stellte Prof. Dr. Gregor Engels, Sprecher des PACE, die umfassenden Angebote des PACE zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dar. Bärbel Meerkötter vom ZONTA Club Paderborn gratulierte der Preisträgerin: „Hier in Paderborn wird der Preis nun zum sechsten Mal verliehen. Frauen in den wissenschaftlichen Bereichen zu fördern, in denen sie bisher nicht so stark präsent sind, liegt uns sehr am Herzen. Liebe Frau Jakobs, es schätzt uns sehr glücklich, Ihnen diesen Preis als Anerkennung Ihrer herausragenden Leistung verleihen zu können“.

Wodurch sich die Dissertation von Dr. Marie-Christine Jakobs besonders auszeichne, erläuterte Prof. Dr. Eric Bodden, Mitglied des Sonderforschungsbereichs „On-The-Fly-Computing“: „Die Dissertation leistet einen wertvollen Beitrag, weil Frau Jacobs zum einen eine sehr gute Brücke schlägt zwischen Theorie und Praxis und zum anderen ihre Ergebnisse unvoreingenommen kommentiert. Sie zeigt die Grenzen ihres eigenen Ansatzes auf und stärkt damit das Vertrauen in die Wissenschaft“. Die Ergebnisse dieser Arbeit stellte die Preisträgerin anschließend unter dem Vortragstitel „Gemeinsam statt getrennt – Bessere Analyseergebnisse durch Kooperation“ vor. 

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news-8859 Tue, 16 Oct 2018 11:59:47 +0200 Die Lieblingsbücher eurer Profs - Prof. Dr. Jens Förstner cs-news-single-view/news/die-lieblingsbuecher-eurer-profs-prof-dr-jens-foerstner/ Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse haben 5 Professoren der verschiedenen Fakultäten der Uni Paderborn ihr Lieblingsbuch vorgestellt. Mit dabei war auch Prof. Dr. Jens Förstner der Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik. Welches Buch der Professor für Theoretische Elektrotechnik schon seit seiner Kindheit am liebsten mag, verrät er im folgenden Video:

https://www.facebook.com/unipaderborn/videos/vb.178983038840098/340325493195468/?type=2&theater

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news-8846 Wed, 10 Oct 2018 13:06:25 +0200 Verleihung des Turing Awards an John Hennessy und Dave Patterson cs-news-single-view/news/verleihung-des-turing-awards-an-john-hennessy-und-dave-patterson/ Der nach Alan Turing benannte A.M. Turing Award wird als Nobelpreis der Informatik verstanden. Wer ihn erhält, hat eine beachtliche Leistung für die Informatik und damit auch für die Gesellschaft, die in einer mehr und mehr digitalisierten Welt lebt, vollbracht. Der nach Alan Turing benannte A.M. Turing Award wird als Nobelpreis der Informatik verstanden. Wer ihn erhält, hat eine beachtliche Leistung für die Informatik und damit auch für die Gesellschaft, die in einer mehr und mehr digitalisierten Welt lebt, vollbracht. Im Jahr 2017 wurde diese wertvolle Auszeichnung den amerikanischen Informatikern John L. Hennessy und David A. Patterson verliehen. Dank ihrer Leistungen sind sie jedem Studierenden der Informatik bekannt; ihre Werke „Computer Organization and Design“ und „Computer Architecture“ zählen zur etablierten Fachliteratur in der Hochschullehre. Prof. Dr. Christian Plessl, welcher im Bereich der Hochleistungs-IT-Systeme tätig ist, erklärt den Forschungsfortschritt der beiden Gewinner folgendermaßen: „Der Beitrag von Hennessy und Patterson war, dass sie die Art, wie Prozessoren im Computer entworfen werden, vollständig revolutioniert haben. Man kann nun durchblicken, wie Prozessoren im Innersten funktionieren. Das hat das Bild von Prozessoren und der Rechenarchitektur für mich und Generationen von Studenten sehr stark geprägt. Das ist auch ein Grund, warum man heute die Lehrbücher von Hennessy und Patterson in nahezu allen Rechenarchitektur-Vorlesungen einsetzt.“

Prof. Dr. Marco Platzner, Leiter der technischen Informatik an der Uni Paderborn, erkennt auch die gesellschaftliche Relevanz ihrer Forschung: „Seit 1978 konnte die Rechenleistung von Prozessoren über das 30.000-Fache gesteigert werden. Daran haben die Arbeiten von Hennessy und Patterson großen Anteil. Diese gesteigerte Rechenleistung brauchen wir auch, weil Anwendungen heute dementsprechende Anforderungen mitbringen: Zum Beispiel wollen wir Videos auf Smartphones streamen und dafür braucht man, im Vergleich zu den Anwendungen von 1978, eine riesige Rechenleistung.“ Somit spielt die Forschung von Hennessy und Patterson nicht nur in Vorlesungen der Informatik eine Rolle, sondern zeigt ihre positiven Auswirkungen auch in unserem Alltag.

 

Hier geht es zum Video, in dem Herr Prof. Dr. Marco Platzner und Herr Prof. Dr. Christian Plessl die Forschung von Hennessy und Patterson erklären;

Video

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news-8841 Mon, 08 Oct 2018 16:03:15 +0200 SFB meets Huawei cs-news-single-view/news/sfb-meets-huawei-1/ Am 15. Oktober 2018 um 14 Uhr wird Konstantinos Samdanis von "Huawei Technologies Co., Ltd." einen Vortrag zum Thema "The Road ahead 5G -- Key Technologies for the Network Evolution" im Hörsaal O2 auf dem Campus der Universität Paderborn halten. Am 15. Oktober 2018 um 14 Uhr wird Konstantinos Samdanis von "Huawei Technologies Co., Ltd." einen Vortrag zum Thema "The Road ahead 5G -- Key Technologies for the Network Evolution" im Hörsaal O2 auf dem Campus der Universität Paderborn halten.

Huawei Technologies Co. Ltd. ist ein chinesisches multinationales Netzwerk-, Telekommunikationsausrüstungs- und Dienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Shenzhen, Guangdong. Es ist der größte Hersteller von Telekommunikationsgeräten und nach Samsung der zweitgrößte Smartphone-Hersteller der Welt.

Der Vortrag ist eingebettet in eine halbtägige Veranstaltung des "Sonderforschungsbereichs 901 (SFB 901)" in der Reihe "SFB trifft Industrie". Ein weiterer Vortrag zum Thema "Proving the concept of On-The-Fly Computing" wird von Simon Schwichtenberg als Mitglied des SFB gehalten. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Masterstudierende der Informatik und Wirtschaftswissenschaften, ist aber auch offen für weitere interessierte Teilnehmer.

Die "Abstracts" zu den Vorträgen sind unter der folgenden URL zu finden:
https://sfb901.uni-paderborn.de/news/details/news/sfb-meets-huawei/

Ziel des SFB 901 - On-The-Fly Computing (OTF Computing) - ist die Entwicklung von Techniken und Prozessen zur automatischen on-the-fly Konfiguration und Bereitstellung von individuellen IT-Dienstleistungen aus Basis-Services, die auf weltweiten Märkten verfügbar sind. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten im SFB verschiedene Lehrstühle aus der Informatik und den Wirtschaftswissenschaften zusammen. Das Forschungsthema des SFB ist auch für viele IT-Unternehmen bzw. Unternehmen aus dem E-Commerce von hoher Relevanz. Um mit entsprechenden IT-Unternehmen mögliche Kooperationen / Forschungsthemen zu diskutieren, hat der SFB die Reihe "SFB trifft Industrie" installiert.

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news-8837 Mon, 08 Oct 2018 11:15:01 +0200 Welcome Week für internationale Studierende cs-news-single-view/news/welcome-week-fuer-internationale-studierende/ Letzte Woche fand nicht nur die O-Woche für alle Erstsemester der Uni Paderborn statt, sondern auch die Welcome Week für die internationalen Master Studierenden der Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik. Zahlreiche Studierende aus aller Welt nahmen teil, als am Montag die Woche mit Begrüßungsvorträgen der Professoren eröffnet wurde. Neben wichtigen Informationen rund um ihr Studium, PAUL und den Hochschulsport bekamen die neuen Studierenden auch viel Unterhaltung geboten, wie zum Beispiel eine Stadtrallye oder eine kostenfreie Museumstour. Die Fachschaften sorgten dafür, dass auch der Spaß bei der Welcome Week nicht zu kurz kam und organisierten zwischen den informativen Vorträgen und Beratungsangeboten der Professoren kleine Kaffeepausen und eine Kneipentour. Letzte Woche fand nicht nur die O-Woche für alle Erstsemester der Uni Paderborn statt, sondern auch die Welcome Week für die internationalen Master Studierenden der Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik. Zahlreiche Studierende aus aller Welt nahmen teil, als am Montag die Woche mit Begrüßungsvorträgen der Professoren eröffnet wurde. Neben wichtigen Informationen rund um ihr Studium, PAUL und den Hochschulsport bekamen die neuen Studierenden auch viel Unterhaltung geboten, wie zum Beispiel eine Stadtrallye oder eine kostenfreie Museumstour. Die Fachschaften sorgten dafür, dass auch der Spaß bei der Welcome Week nicht zu kurz kam und organisierten zwischen den informativen Vorträgen und Beratungsangeboten der Professoren kleine Kaffeepausen und eine Kneipentour. 

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news-8826 Fri, 28 Sep 2018 12:22:22 +0200 Bundeswettbewerb Informatik in Paderborn - Bürgermeister Michael Dreier empfängt Nachwuchs-Informatiker cs-news-single-view/news/bundeswettbewerb-informatik-in-paderborn-buergermeister-michael-dreier-empfaengt-nachwuchs-informati/ Über 1.400 Jugendliche haben in diesem Jahr am 36. Bundeswettbewerb Informatik teilgenommen. Nur die Besten der schwierigen zweiten Runde haben sich für die Endrunde in Paderborn qualifiziert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Endrunde, empfing Bürgermeister Michael Dreier am Mittwochabend, 26. September, im Historischen Rathaus. Über 1.400 Jugendliche haben in diesem Jahr am 36. Bundeswettbewerb Informatik teilgenommen. Nur die Besten der schwierigen zweiten Runde haben sich für die Endrunde in Paderborn qualifiziert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Endrunde, empfing Bürgermeister Michael Dreier am Mittwochabend, 26. September, im Historischen Rathaus.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist der traditionsreichste unter den Bundesweiten Informatikwettbewerben. Er will Talente herausfordern und fördern, die Computer nicht nur bedienen, sondern produktiv beherrschen wollen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, was Informatik bedeutet – und wie faszinierend Informatik sein kann.
In diesem Jahr richten das Institut für Informatik und das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn die Endrunde aus und beweisen damit großes Engagement für die Förderung junger Informatik-Talente.
Bürgermeister Michael Dreier freute sich daher sehr die Jugendlichen, ihre Lehrer sowie Vertreter aus der Paderborner Informatikbranche im Rathaus begrüßen zu dürfen. „Wir, als Computerstadt Paderborn, sind sehr stolz Austragungsort der Endrunde dieses bedeutenden Wettbewerbs zu sein“, so Michael Dreier. Anschließend stellte er den Gästen die Stadt Paderborn als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, aber auch als Kultur- und Sportstadt vor. Besonders betonte er die gute Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn und bezeichnete sie als Zugpferd für die gesamte Stadt.

Dies bestätigte auch Prof. Dr. Holger Karl vom Fachbereich Informatik an der Universität Paderborn. Er bedankte sich herzlich für den Empfang im Rathaus und fragte die Jugendlichen in einem netten Austausch nach dem bisherigen Verlauf des Wettbewerbs. Er wünschte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Glück für den Endspurt. 

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news-8794 Wed, 26 Sep 2018 10:20:05 +0200 Unterwegs in der „Königsklasse“ cs-news-single-view/news/unterwegs-in-der-koenigsklasse/ Drei Tage 5G Fachtagung „Future Industrial Communication“ in Berlin: 170 Teilnehmende, 26 Keynotes aus Industrie und Forschung, zwölf Demonstratoren, 16 Experteninterviews. Führende Forschungsinstitutionen und Industrieunternehmen im Bereich 5G trafen sich vom 11. bis 13. September 2018 zum interdisziplinären Informationsaustausch in Berlin. Die Teilnehmenden der Fachtagung „Future Industrial Communication“ ziehen ein positives Fazit: Deutschland bewegt sich mit der Fokussierung der 5G Forschung und Entwicklung auf die industrielle Anwendung in der „Königsklasse“ der 5G Umsetzung. Hoch spezialisierte Technologien, individuelle Lösungen basierend auf Anwenderwissen sowie Qualität und Zuverlässigkeit wird den 5G Markt in Deutschland voranbringen. Drei Tage 5G Fachtagung „Future Industrial Communication“ in Berlin: 170 Teilnehmende,
26 Keynotes aus Industrie und Forschung, zwölf Demonstratoren, 16 Experteninterviews

Führende Forschungsinstitutionen und Industrieunternehmen im Bereich 5G trafen sich vom 11. bis 13. September 2018 zum interdisziplinären Informationsaustausch in Berlin. Die Teilnehmenden der Fachtagung „Future Industrial Communication“ ziehen ein positives Fazit: Deutschland bewegt sich mit der Fokussierung der 5G Forschung und Entwicklung auf die industrielle Anwendung in der „Königsklasse“ der 5G Umsetzung. Hoch spezialisierte Technologien, individuelle Lösungen basierend auf Anwenderwissen sowie Qualität und Zuverlässigkeit wird den 5G Markt in Deutschland voranbringen.

Die Gastgeber der Jahrestagung von der Begleitforschung „Innovationsplattform für 5G: Industrielles Internet – IP45G“ Dr. Gunnar Schomaker (vom Konsortialführer SICP – Software Innovation Campus Paderborn an der Universität Paderborn) und Dr. Lutz Stobbe (vom Fraunhofer IZM) hatten die Jahrestagung unter das Motto „Industrie & Kommunikation – was wir gestalten“ gestellt.

Am ersten Tag der 2. Jahrestagung der BMBF-Forschungsinitiativen 5G aus dem BMBF-Programm „IKT 2020 – Forschung für Innovation“ (mit den Forschungsschwerpunkten „Zuverlässige drahtlose Kommunikation in der Industrie“, „5G: Industrielles Internet“ und „5G-Anwendungen“) illustrieren Service Provider, Systemausrüster und Anwender aus der Industrie die Relevanz von 5G für die industrielle Kommunikation in ihren Branchen.

Forschung in die Anwendung tragen

Die Forschungsinitiative „Industrielle Kommunikation der Zukunft“ ist mit
19 Verbundprojekten, 25 Großunternehmen, 33 kleineren und mittleren Unternehmen,
15 Universitäten und neun universitären Forschungseinrichtungen ist ein Flaggschiff des Bundesforschungsministeriums. In ihrer Begrüßungsrede betonte Ministerialrätin Dr. Heike Prasse, Ministerialrätin für Kommunikationssysteme und IT-Sicherheit im Bundesministerium für Bildung und Forschung, dass Deutschland die erste Adresse für 5G werden muss, „denn sonst verlieren wir unsere Wettbewerbsfähigkeit.“ Im Koalitionsvertrag habe sich die Bundesregierung deshalb ein klares Ziel gesetzt: „Wir entwickeln Deutschland zu einem Leitmarkt für 5G.“ Das könne nur gelingen, wenn es eine gezielte und koordinierte Forschung gibt, Forschungsprojekte konkrete Anwendungsszenarien entwickeln, die Experten aus Industrie und Forschung einen intensiven Austausch pflegen und kooperieren. „Forschung muss in der Praxis ankommen – und dafür brauchen wir Sie. Bringen Sie Ihre Forschungsergebnisse schnell in die Anwendung“ – lautete Heike Prasses Appell an die Anwesenden.

Diesen Aspekt griff Dr. Andreas Müller, Head of Communication and Network Technology bei der Robert Bosch GmbH, auf. Er ist Vorsitzender der „5G Alliance for Connected Industries and Automation“ (5G-ACIA), die im April 2018 vom Zentralverband der Elektronikindustrie (ZVEI) gegründet wurde. Die neue Arbeitsgemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, 5G erfolgreich in der industriellen Produktion zu etablieren und von vornherein industriefähig zu gestalten. „In der 5G-ACIA bringen wir erstmalig alle wichtigen Akteure weltweit zusammen. Dadurch sind wir in der Lage, konzertiert und zielgerichtet daran zu arbeiten, dass die Belange der Industrie entsprechend berücksichtigt werden.“

Mehr Risikobereitschaft

Am Nachmittag standen konkrete Anwendungsbeispiele und Use Cases aus den Projekten im Mittelpunkt der Diskussion. Themen waren funktionale und nicht-funktionale Anforderungen, Standardisierung und Regulierung sowie 5G-Roadmaps und Testbeds. In der konferenz-begleitenden permanenten Ausstellung wurden Ergebnisse und Demonstratoren aus den Projekten präsentiert.

Resümee des ersten Tages: Der intensive Austausch zwischen Forschung und Industrie ist entscheidend für die erfolgreiche Implementierung von 5G Technologien in industriellen Anwendungen. Deutschland ist stark in den Bereichen Automatisierung und Automotive, genießt weltweit höchstens Vertrauen in Technologiefragen und muss die bestehenden Chancen nutzen – dann wird es in fünf Jahren im industriellen Kontext Vorreiter in 5G sein, da waren sich die Anwesenden bei einer spontanen Befragung der Moderatorin Ina Karabasz (Handelsblatt) im Plenum einig. Die Themen „Testing“ und „Security“ sind für eine erfolgreiche Implementierung von 5G im Umfeld Industrie 4.0 von hoher Bedeutung – auch wenn sich viele mehr Risikobereitschaft in den Projekten wünschen. Der Fachkräftemangel und auch die erschwerten Bedingungen für Start-ups (Stichwort Eigenkapital) stellen Forschung und Industrie gleichermaßen vor Herausforderungen.

Ausprobieren und lernen

Beim zweiten Tag luden die Forschungsinitiativen zu einem eintägigen internationalen „5G Research Perspectives“-Event ein. Experten aus dem In- und Ausland stellten den Stand der Technik und verschiedene Anwenderszenarien aus ihren Branchen vor. Stichworte waren hier unter anderem „5G Readiness Levels“, die Evolution von 5G und die Umsetzung taktiler Anforderungen. Ein Highlight des zweiten Tages war die Keynote „A 5G Review and Outlook of Open Challenges for 6G“ von Prof. Dr. Gerhard Fettweis, Lehrstuhlinhaber des Vodafone Stiftungslehrstuhls Mobile Nachrichtensysteme am Institut für Nachrichtentechnik der Technischen Universität Dresden. Prof. Fettweis betrachtet 5G als „Lernobjekt für 6G“, um die Herausforderungen, die bei 5G liegengelassen worden sind, bei 6G zu adressieren. Er sieht mit 5G den Start in das Taktile Internet, in eine Infrastruktur, mit der ferngesteuert werden kann. Das wird auch gelingen, aber ähnlich wie beim Wechsel von 3G zu 4G diene 5G der Forschung dazu, die eigentlichen Anforderungen zu definieren. Er empfiehlt der anwendungsorientierten Forschung schnellstmöglich Campusnetze zu implementieren, die sich nicht mit Nachbarnetzen stören, um schnellstmöglich für 6G lernen zu können.

Projekte im Dialog

Der dritte Tag diente dem internen Austausch der Projektpartner der BMBF-Forschungsinitiative „Industrielle Kommunikation der Zukunft“ mit den zwei Forschungsschwerpunkten „5G: Industrielles Internet“ und „5G: Taktiles Internet“. Nach Impulsen aus den Projekten am Morgen, wurde nachmittags aktiv an den Themen „Anforderungen, Sicherheit und Architektur“ gearbeitet.

www.applied-5g.de www.ip45g.de www.sicp.de

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news-8790 Wed, 26 Sep 2018 09:32:34 +0200 Entwicklung von Sprachassistenzsystemen für neue Sprachen kostengünstiger gestalten: Prof. Dr. Häb-Umbach, Universität Paderborn, berichtete bei internationalem Expertentreffen in London über aktuelle Entwicklungen in der Signalverarbeitung cs-news-single-view/news/entwicklung-von-sprachassistenzsystemen-fuer-neue-sprachen-kostenguenstiger-gestalten-prof-dr-haeb-u/ Kürzlich fand am Imperial College London der Workshop „Non-convex Optimisation and Matrix Factorisation“ über Signalverarbeitung in Theorie und Praxis statt. Neben Rednern von Universitäten aus u. a. Princeton, Harvard, Columbia, der ETH Zürich oder dem Unternehmen Google, war auch die Universität Paderborn durch Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach, Leiter des Fachgebiets Nachrichtentechnik, Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik, vertreten. Kürzlich fand am Imperial College London der Workshop „Non-convex Optimisation and Matrix Factorisation“ über Signalverarbeitung in Theorie und Praxis statt. Neben Rednern von Universitäten aus u. a. Princeton, Harvard, Columbia, der ETH Zürich oder dem Unternehmen Google, war auch die Universität Paderborn durch Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach, Leiter des Fachgebiets Nachrichtentechnik, Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik, vertreten. 

Häb-Umbach referierte bei dem internationalen Arbeitstreffen über Ansätze, um die Entwicklung von Sprachassistenzsystemen für neue Sprachen deutlich kostengünstiger zu gestalten. Die Realisierung von Sprachdialogdiensten wie z. B. Amazons „Alexa“ oder Google VoiceSearch (Suche im Internet über gesprochene Eingaben) für eine neue Sprache ist aufgrund der dazu notwendigen großen Mengen von Sprachbeispielen in der jeweiligen Sprache sehr teuer und lohnt sich daher nur für die weltweit wichtigsten Sprachen. Der von Häb-Umbach und seinem Team an der Universität Paderborn entwickelte Ansatz könnte den Aufwand und damit die Kosten deutlich senken. Dieser benötigt so nur noch die reinen Sprachaufnahmen, jedoch nicht mehr manuell erstellte Transkriptionen und phonetisches Expertenwissen. „Gerade für unterentwickelte Länder und entlegene Sprachgemeinschaften könnte das den Zugang zum Internet und damit die Teilhabe an der gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklung verbessern“, so Häb-Umbach. Bis die Forschungsergebnisse in der Praxis ankommen würden, sei es allerdings noch ein langer Weg.

Reinhold Häb-Umbach wurde 2017 mit dem „Google Faculty Research Award“ ausgezeichnet. Das US-amerikanische Unternehmen würdigte damit aktuelle Forschungen des Fachgebiets im Bereich der automatischen Spracherkennung.

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news-8758 Tue, 25 Sep 2018 10:32:44 +0200 „Superrechner“ Noctua an der Universität Paderborn eingeweiht: „Beste Voraussetzungen für erfolgreiche Forschung“ cs-news-single-view/news/superrechner-noctua-an-der-universitaet-paderborn-eingeweiht-beste-voraussetzungen-fuer-erfolgreic-1/ Am Freitag, 21. September, wurde der neue Superrechner „Noctua“ – Lateinisch für „Eule“ – an der Universität Paderborn feierlich eingeweiht. Der Hochleistungsrechner, der zu den zehn leistungsstärksten universitären Installationen in Deutschland gehören dürfte, ist der erste Schritt auf dem Weg in eine neue Ära: 2019 fällt auch der Startschuss für ein neues Rechenzentrum in Form eines eigenen Forschungsneubaus. Bis 2022 werden dafür von Bund, Land und Universität 25,4 Millionen Euro bereitgestellt. Insgesamt werden davon in zwei Phasen zehn Millionen Euro in die Installation des Noctua-Rechners fließen. Bereits im Juni vergangenen Jahres hatte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) auf Empfehlung des Wissenschaftsrates entschieden, den Antrag der Universität zu bewilligen.

„Dies ist ein besonderer und identitätsstiftender Tag für die Universität“, sagte Prof. Dr. Johannes Blömer, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. Mit dem Rechner könnten nun einerseits hochkomplexe Simulationen durchgeführt werden, andererseits liefere er die nötige Rechenleistung für Forscher in ganz Ostwestfalen-Lippe.

Im „Paderborn Center for Parallel Computing“ (PC²) der Universität wird mit der Inbetriebnahme das bisherige Flaggschiffsystem durch ein deutlich leistungsfähigeres und stromsparendes HPC-System (High-Performance-Computing-Systems) ersetzt. Dazu Prof. Dr. Christian Plessl, Vorstandsvorsitzender des PC² und Informatiker: „Der neue Rechnerverbund der Firma Cray ist die bislang leistungsfähigste Installation in Paderborn. Das Besondere: Zu den 256 Rechenknoten mit 2,4 Gigahertz-Prozessoren kommen weitere 16 Knoten, die jeweils über zwei sogenannte FPGA-Karten verfügen. Diesen variabel programmierbaren Hardware-Bausteinen kommt in der modernen Computerarchitektur eine immer größere Bedeutung zu“. Der Wissenschaftler ergänzt: „FPGAs – also „Field Programmable Gate Arrays“ erregen aktuell als besonders energieeffiziente Beschleuniger in kommerziellen Rechenzentren bereits Aufsehen. Mit einer im HPC-Umfeld einzigartigen Installation von 32 FPGAs der neuesten, für wissenschaftliches Rechnen besonders vielversprechenden Generation kann das PC² Vorreiter bei der Etablierung dieser Technologie werden. Noctua dürfte derzeit die weltweit größte Installation ihrer Art sein und bietet beste Voraussetzungen für erfolgreiche Forschung.“

Auch Prof. Dr. Thomas D. Kühne, 2. Vorsitzender des PC² und Theoretischer Chemiker, ist überzeugt: „Mit Noctua bekommen sämtliche rechnergestützt arbeitende Anwender die dringend benötigte Rechenleistung, um international wissenschaftlich konkurrieren zu können“. Insbesondere komplexe Simulationen, die sonst nur vereinzelt an nationalen Höchstleistungsrechenzentren oder gar nicht möglich gewesen wären, könnten nun durchgeführt werden, so der Chemiker weiter.

Das bestätigt auch Pascal Barbolosi, Vizepräsident EMEA Sales bei Cray: „Die Integration eines großen Prozentsatzes modernster FPGAs in einem fortschrittlichen Supercomputer-Cluster wird eine bemerkenswerte heterogene Rechenplattform bereitstellen, die Wissenschaftlern eine neue Dimension von Experimenten zugänglich macht".

Sichtlich begeistert zeigte sich auch Frank Klapper, Dezernent für Informationsmanagement und Hochschulentwicklung der Universität Bielefeld und Sprecher von „Digitale Hochschulen“: „Hier bei Ihnen gibt es die größte Expertise. Paderborn brennt einfach für das Thema“.

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news-8718 Tue, 11 Sep 2018 10:31:43 +0200 Berühmte Sprachverarbeitungsforscher zu einem Gastvortrag in Paderborn, am Montag, den 8.10., 13.00h - 15.00h in P1.5.08.2 cs-news-single-view/news/beruehmte-sprachverarbeitungsforscher-zu-einem-gastvortrag-in-paderborn-am-montag-den-810-1300h-1/ Prof. Sharon Gannot, Bar-Ilan Universität, Ramat Gan, Israel, und Prof. Shinji Watanabe, Johns Hopkins Universität, Baltimore, USA, besuchen am Montag, den 8.10., das Fachgebiet Nachrichtentechnik der Universität Paderborn. Prof. Gannot (https://www.eng.biu.ac.il/gannot/) ist eine sehr bekannte Persönlichkeit auf dem Gebiet der Audiosignalverarbeitung und hat viele wichtige Beiträge zur mehrkanaligen akustischen Signalverarbeitung (akustisches Beamforming) geleistet.

Prof. Watanabe (https://engineering.jhu.edu/ece/faculty/shinji-watanabe/) wiederum ist ein bekannter Experte für maschinelle Lernverfahren für die Sprachverarbeitung, insbesondere die automatische Spracherkennung.

In ihren Vorträgen an der Universität Paderborn werden sie jeweils aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der Sprach- und Audiosignalverarbeitung schauen, wie beispielsweise neue Signalverarbeitungsmethoden zur robusten Sprecherlokalisation und -verfolgung und neuronale Ende-zu-Ende Optimierung von Spracherkennungssystemen. Herzliche Einladung, nicht nur zu diesen Vorträgen sondern auch zu Gesprächen mit den Gästen, sowohl vor als auch nach den Vorträgen!

Speech Dereverberation using EM Algorithm and Kalman Filtering

Sharon Gannot, Bar-Ilan University, Israel (joint work with Boaz Schwartz and Emanuël A.P. Habets)

Reverberation is a typical acoustic phenomenon that is attributed to multitude of reflections from the walls, ceiling, and objects in enclosures. Reverberation is known to deteriorate the accuracy of automatic speech recognition systems as well as the quality of the speech signals. In severe cases, it might also hamper the intelligibility of the speech signals. Dereverberation algorithms aim at the reduction of the reverberation and, and as a result, at emphasizing the anechoic speech signal.

A non-Bayesian, Maximum-Likelihood (ML) approach for single speaker dereverberation using multiple microphones, is taken in this work. We first define a statistical model for the speech signal and for the associated acoustic impulse responses, and speech and noise power spectral densities. The estimate-maximize (EM) approach is then employed to infer the ML estimate of the deterministic parameters. It is shown that the clean speech is estimated in the E-step using a Kalman smoother, and the acoustic parameters are updated in the M-step. For online applications and dynamic scenarios, i.e. when the speaker and/or the microphones are moving, we derive a recursive (REM) algorithm which uses the Kalman filter rather than the Kalman smoother and an online update the parameters, by only using the current observed data.

Two extensions of this approach were developed as well. The first extension is a segmental algorithm, taking an intermediate batch-recursion approach, where iterations are performed over short segments and smoothness between the estimated parameters is preserved. The latency of the segmental algorithm can hence be controlled by setting the segment length, while the accuracy of the estimates can be iteratively improved. The second extension is a binaural algorithm mainly applicable to hearing aids. The binaural algorithm trades off between the reduction of reverberation and the preservation of the spatial perception of the user.

An extensive simulation study, as well as real recordings of moving speakers in our acoustic laboratory, demonstrate the performance of the presented algorithms.

Sharon Gannot received the B.Sc. degree (summa cum laude) from the Technion-Israel Institute of Technology, Haifa, Israel, in 1986, and the M.Sc. (cum laude) and Ph.D. degrees from Tel-Aviv University, Tel Aviv, Israel, in 1995 and 2000, respectively, all in electrical engineering. In 2001, he held a Postdoctoral position with the Department of Electrical Engineering, KU Leuven, Leuven, Belgium. From 2002 to 2003, he held a Research and Teaching position with the Faculty of Electrical Engineering, Technion–Israel Institute of Technology. He is currently, a Full Professor with the Faculty of Engineering, Bar-Ilan University, Ramat Gan, Israel, where he is heading the Speech and Signal Processing Laboratory and the Signal Processing Track. Since April 2018, he is also a part-time Professor at the Technical Faculty of IT and Design, Aalborg University, Denmark.
His research interests include statistical signal processing and machine learning algorithms (including manifold learning and deep learning) with applications to single- and multi-microphone speech processing. Specifically, distributed algorithms for ad hoc microphone arrays, speech enhancement, noise reduction and speaker separation, dereverberation, single microphone speech enhancement, speaker localization and tracking.

Dr. Gannot was an Associate Editor for the EURASIP Journal of Advances in Signal Processing during 2003–2012, and an Editor for several special issues on multi-microphone speech processing of the same journal. He was a Guest Editor for the Elsevier Speech Communication and Signal Processing journals. He is currently the Lead Guest Editor of a special issue on speaker localization for the IEEE Journal of Selected Topics in Signal processing. He was an Associate Editor for the IEEE Transactions on Audio, Speech, and Language Processing during 2009–2013, and the Area Chair for the same journal during 2013–2017. He is currently a Moderator for arXiv in the field of audio and speech processing. He is also a Reviewer for many IEEE journals and conferences. Since January 2010, he has been a Member of the Audio and Acoustic Signal Processing technical committee of the IEEE and serves, since January 2017, as the Committee Chair. Since 2005, he has also been a Member of the technical and steering committee of the International Workshop on Acoustic Signal Enhancement (IWAENC) and was the General Co-Chair of the IWAENC held in Tel-Aviv, Israel in August 2010. He was the General Co-Chair of the IEEE Workshop on Applications of Signal Processing to Audio and Acoustics in October 2013. He was selected (with colleagues) to present tutorial sessions at ICASSP 2012, EUSIPCO 2012, ICASSP 2013, and EUSIPCO 2013 and was a keynote speaker for IWAENC 2012 and LVA/ICA 2017. He was the recipient of the Bar-Ilan University Outstanding Lecturer Award in 2010 and 2014 and the Rector Innovation in Research Award in 2018. He is also a co-recipient of ten best paper awards.

Multichannel End-to-End Speech Recognition

The field of speech recognition is in the midst of a paradigm shift: end-to-end neural networks are challenging the dominance of hidden Markov models as a core technology. Using an attention mechanism in a recurrent encoder-decoder architecture solves the dynamic time alignment problem, allowing joint end-to-end training of the acoustic and language modeling components. In this talk we extend the end-to-end framework to encompass microphone array signal processing for noise suppression and speech enhancement within the acoustic encoding network. This allows the beamforming components to be optimized jointly within the recognition architecture to improve the end-to-end speech recognition objective. Experiments on the noisy speech benchmarks (CHiME-4 and AMI) show that our multichannel end-to-end system outperformed the attention-based baseline with input from a conventional adaptive beamformer. In addition, the talk covers further analysis of whether the integrated end-to-end architecture successfully obtains adequate speech enhancement ability that is superior to that of a conventional alternative (a delay-and-sum beamformer) by observing two signal-level measures: the signal-to-distortion ratio and the perceptual evaluation of speech quality. The talk also introduces a multi-path adaptation scheme for end-to-end multichannel ASR, which combines the unprocessed noisy speech features with a speech-enhanced pathway to improve upon previous end-to-end ASR approaches.

Shinji Watanabe is an Associate Research Professor at Johns Hopkins University, Baltimore, MD. He received his B.S. and M.S. Degrees in 1999 and 2001 at Ohba-Nakazato Laboratory, and received his PhD (Dr. Eng.) Degree in 2006 (advisor: Tetsunori Kobayashi), from Waseda University, Tokyo, Japan. He was a research scientist at NTT Communication Science Laboratories, Kyoto, Japan, from 2001 to 2011, a visiting scholar in Georgia institute of technology, Atlanta, GA in 2009, and a Senior Principal Research Scientist at Mitsubishi Electric Research Laboratories (MERL), Cambridge, MA from 2012 to 2017. His research interests include Bayesian machine learning and speech and spoken language processing. He has been published more than 150 papers in top journals and conferences, and received several awards including the best paper award from the IEICE in 2003. He served an Associate Editor of the IEEE Transactions on Audio Speech and Language Processing, and is a member of several technical committees including the IEEE Signal Processing Society Speech and Language Technical Committee (SLTC) and Machine Learning for Signal Processing Technical Committee (MLSP).

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news-8712 Mon, 10 Sep 2018 12:48:28 +0200 Claudia Alfes-Neumann: Wo sich automorphe Formen und Schlamm treffen cs-news-single-view/news/claudia-alfes-neumann-wo-sich-automorphe-formen-und-schlamm-treffen/ Wer „Mathematikprofessorin“ hört, denkt eher an abstraktes Denken auf höherem Niveau als an einen 10-Meilen-Lauf im Schlamm. Es gibt aber an der Uni Paderborn eine Person, die genau diese Dinge in sich vereint: Juniorprofessorin Dr. Claudia Alfes-Neumann, die seit dem Wintersemester 2017/18 am Institut für Mathematik lehrt. Sie ist Anfang Juni den „Tough Mudder“ in Arnsberg mitgelaufen und hat dabei bewiesen, dass sie nicht nur im Kopf, sondern auch körperlich ziemlich fit ist. Wer „Mathematikprofessorin“ hört, denkt eher an abstraktes Denken auf höherem Niveau als an einen 10-Meilen-Lauf im Schlamm. Es gibt aber an der Uni Paderborn eine Person, die genau diese Dinge in sich vereint: Juniorprofessorin Dr. Claudia Alfes-Neumann, die seit dem Wintersemester 2017/18 am Institut für Mathematik lehrt. Sie ist Anfang Juni den „Tough Mudder“ in Arnsberg mitgelaufen und hat dabei bewiesen, dass sie nicht nur im Kopf, sondern auch körperlich ziemlich fit ist.

„Tough Mudder“ ist ein Marathon der besonderen Art: Hier hat man, neben der reinen Laufarbeit, zum einen diverse schwierige Hindernisse zu überwinden und zum anderen alle Aufgaben umgeben von Schlamm zu absolvieren. Dabei gibt es zwei verschiedene Distanzen zur Auswahl, zwischen denen man, je nach Fitness und Erfahrung, wählen kann. Jun.-Prof. Dr. Alfes-Neumann hat den „Tougher Mudder Full“ absolviert: Das bedeutet, dass sie zehn Meilen mit über 20 Hindernissen im Wettkampfformat gelaufen ist. Dies lässt schon vermuten, dass sie immer schon eine sehr sportliche Person war: Lange Zeit hat sie Wettkampfsport im Laufen und Triathlon betrieben, wofür sie teilweise 20 Stunden pro Woche trainierte. Dann kam 2016 ihr Sohn zur Welt, weshalb sie im Sport kürzertreten und dem Wettkampf den Rücken kehren musste. Der Wunsch nach einer Teilnahme an einem „Tough Mudder“ war aber längst präsent: „Mein Mann und ich wollten länger schon bei einem ‚Tough Mudder’ mitmachen. So habe ich ihm die Teilnahme zum Geburtstag geschenkt. Wir sind dort dann auch zusammen gelaufen.“ So haben sie sich gemeinsam der Herausforderung gestellt.

Wo für sie der besondere Reiz bei „Tough Mudder“ liegt? „Reine Laufwettkämpfe sind meist recht langweilig, das ist beim ‚Tough Mudder’ definitiv nicht so. Vor lauter hoch, runter und Hindernissen merkt man kaum, dass man einen Halbmarathon läuft. Am nächsten Tag aber umso mehr!“ Um sich auf diesen harten Wettkampf vorzubereiten, absolvierte die Mathedozentin kein besonderes Training, sondern ging ihrem straffen, wöchentlichen Sportprogramm nach: Ein bis zwei Mal Laufen, ein bis drei Mal Mountainbikefahren, Yoga und Athletiktraining. Eine optionale Erweiterung ihres Trainings: „Wenn man ein Hindernis nicht schafft, kann man ja alternativ auch eine Strafrunde absolvieren...“ Man sieht: Neben dem Expertenwissen über Zahlentheorien zeichnet sich die Juniorprofessorin auch durch Disziplin und Ehrgeiz aus.

Doch sie sieht Sport nicht nur als reine Herausforderung, sondern auch als Ausgleich zum Uni-Alltag. Ein kräfteraubendes Wettrennen wie „Tough Mudder“ sei zwar nicht unbedingt der optimale Ausgleich, aber „Laufen, Mountainbiken und Yoga sind für mich sehr wichtig. Grade beim Mountainbiken im Wald kann ich mich sehr gut entspannen.“ Außerdem hat sie in ihrem Büro immer ihre Laufsachen deponiert, denn „loslaufen kann man von überall!“. So kann sie auch Laufen und Radfahren jedem ihrer Kollegen als Ausgleich zum Alltag an der Uni empfehlen.

Bei „Tough Mudder“ in Arnsberg ist Claudia Alfes-Neumann als 4. Frau über die Ziellinie gelaufen. Eine beachtliche Leistung – gönnt sie sich jetzt eine lange Pause? Nein: „Im September mache ich dann meinen nächsten Obstacle Run – und zwar den Strong Viking Köln.“ Da soll mal einer sagen, Mathedozenten seien langweilig!

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news-8708 Sun, 09 Sep 2018 13:44:00 +0200 Einweihung des Noctua Hochleistungsrechners cs-news-single-view/news/einweihung-des-noctua-hochleistungsrechners/ Am 21. September 2018 wird die Einweihung des neuen Rechenclusters Noctua gefeiert. Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr im Gebäude O der Universität Paderborn. Am 21. September 2018 wird die Einweihung des neuen Rechenclusters Noctua gefeiert. Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr im Gebäude O der Universität Paderborn.

Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

Der Festvortrag wird von Herrn Prof. Dr. Christof Schütte, Präsident des Zuse-Institut-Berlin, zu dem Thema "Hochleistungsrechnen als Motor für Innovationen in Forschung und Entwicklung“ gehalten.

Die Begrüßung übernimmt Prof. Dr. Johannes Blömer, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Universität Paderborn, und Mitglied im SICP. Eine Übersicht über das Noctua Programm gibt Prof. Dr. Christian Plessl, Vorstandsvorsitzender, Paderborn Center for Parallel Computing, und ebenfalls Mitglied im SICP.

Programm und Anmeldung: https://pc2.uni-paderborn.de/go/noctua

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news-8704 Thu, 06 Sep 2018 13:29:11 +0200 Anmeldung für die Herbst-Uni 2018 ist gestartet: das MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen an der Universität Paderborn cs-news-single-view/news/anmeldung-fuer-die-herbst-uni-2018-ist-gestartet-das-mint-schnupperstudium-fuer-schuelerinnen-an-der-u/ Die „Herbst-Uni – Das MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe“ findet erneut vom 15. bis 19. Oktober an der Universität Paderborn statt. Durch spannende Vorlesungen, Labor­experimente und Workshops können die Schülerinnen eine ganze Woche „echte Uni-Luft“ schnuppern und gleichzeitig mehr über die MINT-Fächer, die an der Universität Paderborn angeboten werden, erfahren. Die „Herbst-Uni – Das MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe“ findet erneut vom 15. bis 19. Oktober an der Universität Paderborn statt. Durch spannende Vorlesungen, Labor­experimente und Workshops können die Schülerinnen eine ganze Woche „echte Uni-Luft“ schnuppern und gleichzeitig mehr über die MINT-Fächer, die an der Universität Paderborn angeboten werden, erfahren.

Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe können sich über www.uni-paderborn.de/fgi online vom 27. August bis 8. Oktober für das Schnupperstudium anmelden. Die Teilnahme an der Herbst-Uni ist kostenlos. Dabei wählen die Schülerinnen direkt ihre Wunschveranstaltungen aus. Neben „Mathemagie“, „Spaghetti-Brücken“ oder „Nichts für Softies: Hier wird Hardware entwickelt“ stehen rund 30 Veranstaltungen zur Auswahl. Die Inhalte der Vorlesungen und Workshops bieten den Teilnehmerinnen einen ersten Einblick in die verschiedenen MINT-Studiengänge der Universität Paderborn. Somit erhalten die Schülerinnen die Möglichkeit, ihr Wissen zu vertiefen, Gleichgesinnte kennenzulernen und ganz allgemein in den Studienalltag hinein zu schnuppern. Darüber hinaus wird es eine MINT-Messe geben, einen allgemeinen Workshop zur Studienorientierung und ein „Round Table Dating“ mit MINT-Fachfrauen. Am Ende der Woche wird jeder Teilnehmerin ein Zertifikat über die Teilnahme an der Herbst-Uni ausgestellt. Um schon vorher weitere Einblicke zu erhalten, folgen Sie uns auf Instagram unter www.instagram.com/fgi_upb.

Die Herbst-Uni wird vom Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ der Universität durchgeführt und im Rahmen des Programms zdi-BSO-MINT von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW (MIWF) unterstützt.

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