Nachrichten - Fakultät EIM - Informatik (Uni Paderborn) http://cs.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen des Instituts für Informatik (Universität Paderborn) de_DE Uni Paderborn Thu, 05 Dec 2019 12:56:25 +0100 Thu, 05 Dec 2019 12:56:25 +0100 Uni Paderborn news-10626 Mon, 02 Dec 2019 09:24:50 +0100 1,9 Millionen Euro vom Bund für Projekt „RAKI“ cs-news-single-view/news/19-millionen-euro-vom-bund-fuer-projekt-raki/ Kundenspezifische Maschinen stellen einen bedeutenden Anteil der Industrieanlagen in Deutschland dar. Ihre Konfiguration ist jedoch mit hohen Kosten verbunden. Wissenschaftler*innen der Universitäten Paderborn und Leipzig wollen gemeinsam mit den Unternehmen AI4BD Deutschland GmbH und der Siemens AG dieses Problem in einem neuen Forschungsprojekt mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) lösen. Seit dem 1. September fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Vorhaben für drei Jahre im Rahmen des Technologieprogramms „Smarte Datenwirtschaft“ mit rund 1,9 Millionen Euro. KI-Verfahren für effizientere Konfiguration von Maschinen

Kundenspezifische Maschinen stellen einen bedeutenden Anteil der Industrieanlagen in Deutschland dar. Ihre Konfiguration ist jedoch mit hohen Kosten verbunden. Wissenschaftler*innen der Universitäten Paderborn und Leipzig wollen gemeinsam mit den Unternehmen AI4BD Deutschland GmbH und der Siemens AG dieses Problem in einem neuen Forschungsprojekt mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) lösen. Seit dem 1. September fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Vorhaben für drei Jahre im Rahmen des Technologieprogramms „Smarte Datenwirtschaft“ mit rund 1,9 Millionen Euro.

„Rapide Erklärbare Künstliche Intelligenz für Industrieanlagen“ (RAKI), so lautet der Titel des Projekts, an dem sich neben Forscher*innen der Universität Paderborn und Universität Leipzig ebenso der KI-Software-Hersteller AI4BD Deutschland GmbH als Projektleiter sowie die Siemens AG beteiligen. Um mithilfe von KI Produktionsprozesse zu optimieren, verfolgt die Projektgruppe das Ziel, zwei verschiedene Familien von maschinellen Lernverfahren miteinander zu kombinieren. Die Herausforderung: „Anlagen sind komplexe Modelle, die aufgrund einer Vielzahl von Parametern nicht einfach zu optimieren sind. Für komplexe Problemstellungen haben wir oft nicht genügend Trainingsdaten, mit denen eine KI zuverlässig arbeiten kann“, sagt Prof. Dr. Axel-Cyrille Ngonga Ngomo, wissenschaftlicher Leiter von RAKI und Informatiker an der Universität Paderborn. Induktive logische Programmierung (ILP) und verstärkendes Lernen sollen das nun ändern. Dazu Ngonga Ngomo: „Bei ILP geht es darum, eine Problembeschreibung in eine logische Formel umzuwandeln. Der große Vorteil ist, dass sich diese Formeln direkt in natürliche Sprache umwandeln lassen. Ein wesentlicher Nachteil dieses Verfahrens ist jedoch, dass sich seine Algorithmen auf große Datenmengen nur sehr schwer anwenden lassen.“ Dieses Problem soll das verstärkende Lernen lösen, bei dem ein Computer durch Interaktionen mit seiner Umgebung lernt. „Das berühmteste Beispiel für dieses Verfahren dürfte DeepMinds Computerprogramm „AlphaGo“ sein, welches das Spielen des Brettspiels „Go“ erlernte, indem es gegen sich selbst spielte“, erklärt der Paderborner Wissenschaftler.

Künstliche Intelligenz für den Mittelstand

Mit den beiden kombinierten Verfahren möchten die Projektpartner KI-Lösungen entwickeln, die in der Lage sind, eine Maschine oder Anlage interaktiv zu konfigurieren. Ngonga Ngomo: „Es gibt beispielsweise den Anwendungsfall, dass eine KI eine Anlage so zu konfigurieren hat, dass sie eine vorgegebene Anzahl von Bauteilen pro Minute produziert. Dabei ist es wichtig, dass sie ihre Aktivitäten auch erklären kann – etwa dem jeweiligen Ingenieur oder Anlagentechniker. Eine solche KI muss dann auch so intelligent sein, dass sie bei Unsicherheiten über Fragen und Antworten eine bessere Lösung findet als die bereits vorhandene.“ Dr. Martin Voigt, Geschäftsführer der AI4BD Deutschland GmbH, über den praktischen Nutzen des Vorhabens: „Die im Projekt geschaffenen Lösungen gilt es der deutschen Wirtschaft zu Verfügung zu stellen. Dieser Aufgabe stellen wir uns. Eine Integration der Lösungen in bestehende Produktplattformen soll insbesondere dem deutschen Mittelstand die Möglichkeit der Integration von KI ins Unternehmen ermöglichen.“ Erste Ergebnisse des Projekts werden im Laufe des kommenden Jahres erwartet.

Weitere Informationen

Website des Projekts: https://raki-projekt.de/
Twitter: https://twitter.com/ProjektRaki

Stabsstelle Presse und Kommunikation, Kamil Glabica

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news-10620 Tue, 26 Nov 2019 10:06:19 +0100 Wildtierbeobachtung im Sekundentakt: Wissenschaftler der Universität Paderborn entwickeln weltweit einzigartiges System mit cs-news-single-view/news/wildtierbeobachtung-im-sekundentakt-wissenschaftler-der-universitaet-paderborn-entwickeln-weltweit-e/ Ein Forscherteam hat am Museum für Naturkunde Berlin das BATS-Trackingsystem made in Germany vorgestellt, das vollautomatisch und sekundengenau soziale Kontakte zwischen freilebenden Tieren zur Analyse sozialer Netzwerke sammelt. Wie belastbar sind Freundschaften zwischen Vampirfledermäusen? Wie lernt ein junger Abendsegler jagen? Wie schnell schlägt das Herz einer Blumenfledermaus? Und warum wollen Forscherinnen und Forscher das wissen?

Die Forschungsgruppe „BATS - a Broadly Applicable Tracking System“, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin, entwickelte in einem interdisziplinären Team aus Elektroingenieuren, Informatikern und Biologen ein völlig neuartiges und hochleistungsfähiges Wildtierbeobachtungssystem, das Forschung in nie dagewesenem Detail und sogar an so kleinen Tieren wie Fledermäusen erlaubt.

Technologische Innovation treibt die biologische Forschung voran. Das BATS-System, ein ‚Internet-of-Animals‘, sammelt vollautomatisch und sekundengenau soziale Kontakte zwischen freilebenden Tieren zur Analyse sozialer Netzwerke, beobachtet hochauflösende Flugbahnen in dichtem Wald und zählt gleichzeitig den rasend schnellen Puls. Das zentrale Ziel ist es, die Wildtierforschung weltweit mit Technologien made in Germany voranzubringen, um unsere Natur nachhaltig zu schützen. Verhalten von Wildtieren verstehen heißt Grundlagen für erfolgreichen Naturschutz legen.

Die Tiere tragen kleine Sender mit der Funktionalität eines Netzwerkcomputers: Daten werden gesendet, empfangen, verarbeitet, gespeichert und das alles bei einem Sensorgewicht von nur einem Gramm – inklusive autonomer Energieversorgung. Sobald ein Tier an einer Basisstation vorbeikommt, z. B. in seinem Quartier, werden die gespeicherten Daten automatisch heruntergeladen.

Hier erforschte die Arbeitsgruppe „Verteilte Eingebettete Systeme“ von Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler an der Universität Paderborn insbesondere die Funkübertragung der mobilen Sender an im Untersuchungsgebiet verteilten Bodenstationen. Es entstanden unter anderem preisgekrönte Arbeiten zur Erhöhung der Kommunikationszuverlässigkeit der Sender durch Codierung beziehungsweise Makrodiversitätslösungen und zur Reduktion des Energieverbrauchs durch eine neue Art von sogenannten Wake-Up-Empfängern, die künftig auch WLAN-Systeme revolutionieren sollen.

In Zukunft soll die Anwendung nicht auf Fledermäuse beschränkt bleiben. Neben der Beobachtung von anderen Wirbeltiergruppen im Freiland wie zum Beispiel Vögel oder Eidechsen, bietet BATS auch die Möglichkeit, das Verhalten von Nutztieren in der Landwirtschaft zu untersuchen, um so in Zukunft die Tiergesundheit zu überwachen oder Haltungsbedingungen zu verbessern.

An der DFG-Forschungsgruppe 1508 BATS sind neben der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg das Museum für Naturkunde Berlin, die Technische Universität Braunschweig, die Universität Paderborn, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Universität Bayreuth sowie das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS beteiligt.

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news-10616 Mon, 25 Nov 2019 13:49:09 +0100 Flexible Monitoring- und Regelsysteme für die Energie- und Mobilitätswende im Verteilnetz durch Einsatz von Künstlicher Intelligenz cs-news-single-view/news/flexible-monitoring-und-regelsysteme-fuer-die-energie-und-mobilitaetswende-im-verteilnetz-durch-eins/ Mit einer Kick-Off Veranstaltung am ABB Forschungszentrum Deutschland in Ladenburg ist das Forschungsprojekt „FLEMING – Flexible Monitoring- und Regelsysteme für die Energie- und Mobilitätswende im Verteilnetz durch Einsatz von Künstlicher Intelligenz“ gestartet. Kick-Off des Projekts FLEMING

Mit einer Kick-Off Veranstaltung am ABB Forschungszentrum Deutschland in Ladenburg ist das Forschungsprojekt „FLEMING – Flexible Monitoring- und Regelsysteme für die Energie- und Mobilitätswende im Verteilnetz durch Einsatz von Künstlicher Intelligenz“ gestartet. In einem ersten Schritt verschafften sich die Forschungs- und Wirtschaftspartner unter der Projektleitung von ABB einen umfassenden Überblick über die anstehenden Arbeiten und Ziele des Projekts. Neben dem ABB Forschungszentrum Deutschland beteiligen sich das Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. (FIR), die Heimann Sensor GmbH, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der SICP – Software Innovation Campus Paderborn an der Universität Paderborn sowie die SÜC Energie und H2O GmbH aus Coburg am Projekt. Für FLEMING ist eine Laufzeit von drei Jahren vorgesehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 5,1 Millionen Euro, das Fördervolumen liegt bei ca. 3,3 Millionen Euro.

Gleichbleibende Versorgungsqualität

„Das deutsche Verteilnetz ist derzeit mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Auf der Erzeugungsseite steigt der Anteil von dezentral in das Verteilnetz eingespeister Energie aus erneuerbaren Quellen mit volatiler Erzeugungscharakteristik, z.B. Solaranlagen und Windkraftanlagen. Auf der Verbrauchsseite führt die zunehmende Integration von Ladesäulen für die Elektromobilität zu einer zeitlich und räumlich konzentrierten Energienachfrage. Die daraus resultierenden möglichen Lastschwankungen führen zu einer stärkeren Belastung der elektrischen Betriebsmittel und Komponenten,“ erläutert Projektleiter Dr. Oliver Becker, Senior R&D Project Manager am ABB Forschungszentrum Deutschland.

Um die Ziele der Energie- und Mobilitätswende bei gleichbleibender Versorgungsqualität zu erreichen, benötigen die Netzbetreiber ein verbessertes Verständnis des aktuellen Netzzustandes und seiner Komponenten. Genau hier setzt das Forschungsprojekt an. Anlagenausfälle oder potentielle Schäden können somit frühzeitig erkannt bzw. vorhergesagt oder durch verbesserte Regelung vermieden werden. Dazu werden im Rahmen eines intelligenten Lastmanagements zuverlässige und leicht nachrüstbare Sensoren zur Regelung benötigt, wodurch eine flexiblere Netznutzung ermöglicht werden soll.

Bei erneuerbaren Energien auf Künstliche Intelligenz setzen

Das beschriebene Szenario verlangt nach einem durchgängigen Einsatz von Sensorik, Informations- und Kommunikationssystemen zur Erfassung der nötigen Daten der einzelnen Netzbetriebsmittel und -komponenten. Daher untersuchen die Projektpartner im Projekt FLEMING, wie der heutige Sensoreinsatz in Verteilnetzen durch Verwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz zusammen mit einer Erweiterung der Sensortechnik grundlegend verbessert werden kann. Ziel ist es, so wesentlich zum Erfolg der Energie- und Mobilitätswende in Deutschland beizutragen.

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news-10606 Fri, 22 Nov 2019 10:37:44 +0100 „Was bietet 5G für Produktionsprozesse? Einsatzfelder, Nutzen und Mehrwerte“: Transferveranstaltung der BMBF 5G Begleitforschung in Detmold cs-news-single-view/news/was-bietet-5g-fuer-produktionsprozesse-einsatzfelder-nutzen-und-mehrwerte-transferveranstaltung/ Unter dem Motto „Was bietet 5G für Produktionsprozesse? Einsatzfelder, Nutzen und Mehrwerte“ fand am 6. November die Transferveranstaltung der Begleitforschung „Informationsplattform für 5G – IP45G“ der Forschungsinitiative „5G – Industrielles Internet“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bei der Weidmüller Gruppe in Detmold statt. Das Projekt IP45G legt den Fokus auf die Identifizierung von technischen und ökonomischen Querschnittsfragestellungen sowie auf die Förderung von Synergien zwischen den einzelnen Forschungsprojekten. Vorgestellt wurden unter anderem Ergebnisse aus den drei Projekten FlexSi-Pro – Flexibilität und Sicherheit in der Produktionsanalage der Zukunft, 5Gang – 5G angewandt in der Industrie, TACNET 4.0 – Taktiles Internet sowie Ergebnisse der Begleitforschung.

Dr. Jan Stefan Michels, Leiter Standard- und Technologieentwicklung bei Weidmüller, begrüßte die Gäste und Redner aus Industrie und Forschung im neuen Kunden- und Technologiezentrum von Weidmüller. Anschließend gab Michels einen kurzen Einblick in das Unternehmen, in den Stand der Umsetzung von Industrie 4.0 bei Weidmüller und betonte zudem die Bedeutung des Themas 5G für die Industrie. „In der Industrie wird die Kommunikation per 5G eine maßgebliche Rolle bei innovativen Themen wie smarte Produktion, vernetzte Maschinen, drahtlose Sensorik oder auch intelligente Mobilität spielen. Als Automatisierungsunternehmen ist 5G daher von zentraler Bedeutung für uns und wir arbeiten bereits zusammen mit einem Partner an der Entwicklung eines 5G-IoT-Gateways und weiterer 5G-fähiger Produkte“, so Michels.

5G ist mehr als Mobilfunk

Dimitri Block, Technologieexperte bei Weidmüller, referierte im Anschluss über „5G ist mehr als Mobilfunk – Industrielle Automationsapplikationen mit 5G“. Nach einem Überblick über die unterschiedlichen Mobilfunkstandards, angefangen von 2G bis hin zur fünften Generation des Mobilfunks, stellte Block fest: „Die aktuelle Verfügbarkeit von 5G-Frequenzbändern für private Netzwerke ist, wenn wir uns die Daten für Europa anschauen, gegeben, natürlich mit regional unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Dennoch muss man sagen, dass ein mangelndes Vertrauen in die Funkkommunikation und die Verbindungsqualität vorherrscht.“ Block ergänzte: „Das klassische Kabel wird aufgrund der Versorgungssicherheit noch immer bevorzugt und das aller Wahrscheinlichkeit nach auch noch eine ganze Weile.“

BMBF-Projekt 5Gang

Thomas Schildknecht, CEO der Schildknecht AG, ging in seinem Vortrag „Industrielle 5G Use Cases – 5G im Vergleich zu Erfahrungen mit 2G-4G, WLAN, LPWAN“ auf das Projekt 5Gang des BMBF ein. Ziel des Projektes ist es, auf Basis mobiler Netze der fünften Generation ein industrielles Kommunikationskonzept zu erforschen und zu entwickeln. Schwerpunkte sind zum einen die schnelle und dynamische Anpassung von Fertigungskomponenten an verschiedene Anforderungen, zum anderen die Einbindung von Sensoren in engmaschig verknüpfte Sensornetzwerke. „Es wird jedoch noch eine Weile dauern, bis 5G für industrielle Anwendungen sichtbar sein wird. Die ersten Umsetzungen werden aller Wahrscheinlichkeit nach in Form von Pilotprojekten erfolgen und dies erst ab dem Jahr 2023“, fasste Schildknecht zusammen.

5G – Mehr als nur ein Performance-Update?

Dr. Simon Oberthür, Manager am SICP – Software Innovation Campus Paderborn, stellte in seinem Vortrag „Vom Datacenter bis zum Endgerät, 5G als universelle Infrastruktur“ heraus, wie die Nachfrage nach 5G im Kontext des Gartner Hype Cycle für neue Technologien zu bewerten ist. Dieser gibt an, welche Phasen Technologien hinsichtlich der in sie gesetzten Erwartungen in ihrem technologischen Lebenszyklus bereits erreicht haben. „Für den Mobilfunkstandard 5G bedeutet dies“, so Oberthür, „dass die Erwartungen in diesem Jahr den Höhepunkt erreicht haben, Erfolge wie auch Misserfolge bei der Nutzung von 5G werden sichtbar“. Darüber hinaus ging Oberthür auf die Gebühren für Campusnetze, lokale 5G-Anwendungen, ein, die Ende Oktober von der Bundesnetzagentur bestimmt und veröffentlicht wurden. „Der Beitrag setzt sich aus einem Sockelbetrag von 1000 Euro, der zugeteilten Bandbreite, der Laufzeit der Zuteilung sowie der Fläche und Typ des Zuteilungsgebietes zusammen“, erläuterte Dr. Oberthür.

Integration von 5G in die industrielle Kommunikation

Über die Integration von 5G in die industrielle Kommunikation informierte Arne Neumann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für industrielle Informationstechnik Lemgo, im Rahmen des Forschungsprojektes TACNET 4.0, Taktiles Internet – Hochzuverlässige und echtzeitfähige 5G Vernetzung für Industrie 4.0. Im Fokus des Projektes steht aktuell die praxisnahe Untersuchung industrieller Campusnetze. „Eine Motivation für den Einsatz von 5G sind Kostenersparnisse und die Realisierung neuer Anwendungen und Mehrwerte“, so Neumann.

„Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ – Entwurf einer Charta für ein nachhaltiges digitales Zeitalter

Thematisiert wurde im Anschluss an die Vorträge der Chartaentwurf „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). „Bei der Charta geht es um die Überprüfung und Neujustierung von Konzepten und Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges digitales Zeitalter“, berichtete Ulrike Künnemann, Projektmanagerin bei InnoZent OWL e.V. „Der Chartaentwurf kann noch bis Ende Januar 2020 online kommentiert werden“, ergänzte Künnemann.

Die Veranstaltung endete mit einer Diskussionsrunde über einen weiteren Vorteil von 5G: dem Aufbau von firmeneigenen 5G Netzen. „Empfehlung für KMU: Man kann heute schon mit Proof of concept starten, um Erfahrungen mit Vernetzungslösungen zu sammeln, auch wenn industrielle 5G Features mit 4G noch nicht verfügbar sind. Wichtig ist die Lernschleife und nicht die Technologie“, so Thomas Schildknecht.

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news-10603 Thu, 21 Nov 2019 09:31:57 +0100 "Mensch, Maschine!" cs-news-single-view/news/mensch-maschine/ Ein Brettspiel zu KI erobert die Klassenzimmer

„Ich hätte nicht gedacht, dass wir mit Hilfe eines Brettspiels etwas über Maschinelles Lernen erfahren können. Ich bin dankbar, die Gelegenheit zu haben, im Unterricht mehr darüber erfahren zu können.“ (Incilay, Schülerin)

Über 2.000 Schulen und Bildungseinrichtungen haben die Lehrmaterialien und das Brettspiel der aktuellen Jugendaktion im Wissenschaftsjahr 2019 zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) bereits bestellt. Kern der Aktion ist das Spiel „Mensch, Maschine!“, mit dem Jugendliche spielerisch erfahren, wie maschinelle Lernprozesse funktionieren. Die hohen Bestellzahlen und das anhaltende Interesse stehen für den Erfolg der Aktion und unterstreichen den Bedarf an pädagogischen Angeboten zum Thema KI. Im Rahmen eines Pressegesprächs tauschten sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Berliner Gymnasiums Tiergarten aus. So auch Incilay, Schülerin der Qualifikationsstufte, die von dem Spiel begeistert ist und sich aufgrund der Jugendaktion künftig vermehrt mit dem Thema KI auseinandersetzen möchte.

Bundesbildungsministerin Karliczek betont: „In unserer immer digitaler werdenden Welt ist Künstliche Intelligenz (KI) eine Zukunftstechnologie. Daher ist es wichtig, schon Kindern und Jugendlichen KI nicht nur zu erklären, sondern sie auch dafür zu begeistern. Das gelingt mit dem Spiel ‚Mensch, Maschine!‘ ganz hervorragend. Das Brettspiel ermöglicht es – gerade aufgrund seiner analogen Form – das hochkomplexe maschinelle Lernen verständlich darzustellen. Wir werden daher 150 weitere Klassensätze produzieren lassen, damit mehr Schulen in Deutschland von diesem Angebot profitieren können. Denn klar ist, dass man sich an den Schulen fächerübergreifend mit KI beschäftigen muss.“

Auch der Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung, Dr. Ekkehard Winter, zeigt sich begeistert: „Das Spiel ist ein hervorragender Baustein, um Jugendliche in der Schule – oder auch andernorts – an Künstliche Intelligenz heranzuführen. Die Idee hat uns von Beginn an überzeugt. Umso mehr freut uns, dass die Aktion so gut angekommen ist. Aus dem Projekt werden  sicherlich weitere Angebote hervorgehen.“

Am Austausch mit der Bundesministerin nahm auch Prof. Dr. Carsten Schulte vom Lehrstuhl für Informatikdidaktik an der Universität Paderborn teil, der gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen das Spiel entwickelt hat. Die anwesenden Lehrkräfte und Jugendlichen betonten das Alleinstellungsmerkmal der Aktion: Der einfache Einstieg in das komplexe Thema KI habe das Interesse der Jugendlichen sofort geweckt. Die Lehrmaterialien der Jugendaktion wurden von der Universität Paderborn im Projekt Data Science entwickelt, welches von der Deutsche Telekom Stiftung gefördert wird. Die Herausgabe des Spiels erfolgt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Jugendaktion ist Teil des Wissenschaftsjahres 2019, das den vielfältigen Fragen zum Thema KI nachgeht.

Weitere Informationen: www.wissenschaftsjahr.de/jugendaktion

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news-10595 Wed, 20 Nov 2019 09:46:42 +0100 Wissenschaftler aus Paderborn bei „Clarivate“ unter den weltweit meistzitierten Forschern cs-news-single-view/news/wissenschaftler-aus-paderborn-bei-clarivate-unter-den-weltweit-meistzitierten-forschern/ Clarivate Analytics, verantwortlich für die in Wissenschaftskreisen bekannte Internetplattform „Web-of-Science“, veröffentlicht jedes Jahr eine Liste der weltweit meistzitierten Forscher*innen. Dabei wird nur aufgeführt, wer in einem bestimmten Forschungsfeld zu dem einen Prozent der am häufigsten Zitierten gehört. Gleich zum wiederholten Mal dabei ist Prof. Dr. Michael Winkler von der Universität Paderborn in der Kategorie „Mathematik“. Prof. Winkler leitet die Arbeitsgruppe „Partielle Differentialgleichungen“, die u. a. im Bereich der mathematischen Biologie angewendet werden und dort bei der Modellierung von Tumorwachstumsprozessen zum Einsatz kommen Clarivate Analytics, verantwortlich für die in Wissenschaftskreisen bekannte Internetplattform „Web-of-Science“, veröffentlicht jedes Jahr eine Liste der weltweit meistzitierten Forscher*innen. Dabei wird nur aufgeführt, wer in einem bestimmten Forschungsfeld zu dem einen Prozent der am häufigsten Zitierten gehört. Gleich zum wiederholten Mal dabei ist Prof. Dr. Michael Winkler von der Universität Paderborn in der Kategorie „Mathematik“. Prof. Winkler leitet die Arbeitsgruppe „Partielle Differentialgleichungen“, die u. a. im Bereich der mathematischen Biologie angewendet werden und dort bei der Modellierung von Tumorwachstumsprozessen zum Einsatz kommen.

Die Forschungsarbeiten des Mathematikers gehören damit auch zur Spitze der internationalen Wissenschaft. Die Qualität von wissenschaftlichen Arbeiten wird in Fachkreisen anhand der sogenannten Zitationshäufigkeit gemessen. Je häufiger ein*e Autor*in zitiert wird, desto einflussreicher seine/ihre Forschung. Insgesamt enthält die Liste etwa 3.700 häufig zitierte Forscher*innen aus 21 Bereichen der Wissenschaft. Zum Vergleich: Laut Statistischem Bundesamt gab es 2017 allein in Deutschland 47.568 Professor*innen.

Die Liste ist im Internet aufrufbar unter: https://recognition.webofsciencegroup.com/awards/highly-cited/2019/

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news-10585 Tue, 19 Nov 2019 10:45:55 +0100 „Microgrid-Forum: Die Energieinfrastruktur der Zukunft“ – Kick-off-Veranstaltung am 2. Dezember an der Universität Paderborn cs-news-single-view/news/microgrid-forum-die-energieinfrastruktur-der-zukunft-kick-off-veranstaltung-am-2-dezember-an-d-1/ Eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts ist die zukünftige Gewährleistung einer sicheren, sauberen, effizienten und kostengünstigen Energieversorgung. „Microgrids“, dezentrale intelligente Stromnetze, sollen dabei der Schlüssel sein. An der Universität Paderborn entsteht derzeit im Projekt „Microgrid-Labor: Energieinfrastruktur der Zukunft“ (μG-Lab) die Forschungsinfrastruktur, um konkrete Lösungen für zukunftsfähige Energiesysteme zu entwickeln. Am Montag, 2. Dezember, findet die Kick-off-Veranstaltung des Projekts unter dem Titel „Microgrid-Forum: Die Energieinfrastruktur der Zukunft“ statt. Das Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) und das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Energietechnik (KET) der Universität Paderborn laden in Kooperation mit Energie Impuls OWL alle Interessierten um 14.30 Uhr in das Gebäude L der Universität Paderborn ein. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Unternehmen, Forschungspartner sowie politische und wirtschaftliche Interessensvertreter.  Anmeldungen sind bis zum 29. November via Mail an brueske(at)energie-impuls-owl(dot)de möglich oder online unter: https://www.energie-impuls-owl.de/microgrid-forum-die-energieinfrastruktur-der-zukunft/.

Bei der Veranstaltung sollen Projektziele und Beteiligungsmöglichkeiten vorgestellt und mit Akteuren aus Industrie, Forschung und Politik darüber diskutiert werden, welche Potenziale das Microgrid-Labor für intelligente Energiesysteme der Zukunft bietet. Nach Grußworten von Prof. Dr. René Fahr, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer der Universität, wird Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker, Leiter des Fachgebiets Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) der Universität, das Microgrid-Labor vorstellen und über Projektideen sowie den grundsätzlichen Aufbau eines Microgrids referieren. Anschließend werden Hubert Hermelingmeier, Energiemanagementbeauftragter Miele & Cie., Wibke Brems, energiepolitische Sprecherin BÜNDNIS 90/Die Grünen im Landtag NRW,  Timo Busse, Innovationsmanager Intelligente Netztechnik Westfalen Weser Netz und Thorsten Vogt, AEG PowerSolutions, in einer Diskussionsrunde über das Thema „Microgrids – Lokale Netze für die Energiewende“ sprechen. Abschließend können sich die Teilnehmenden bei einem „Get-Together“ zusammenfinden, das Klaus Meyer, Energie Impuls OWL, moderieren wird.

Microgrid-Labor als Plattform für Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Das KET der Universität Paderborn baut unter Federführung des Fachgebiets LEA die Infrastruktur auf, mit der das Verhalten von Batteriespeichern, Windkraftanlagen oder Blockheizkraftwerken im Labor nachgebildet werden kann. Mit dem μG-Lab wird in Paderborn so eine Plattform für zukünftige Forschungs- und Entwicklungsprojekte geschaffen, um neuartige innovative Konzepte unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben und zu verifizieren. Auf diese Weise wird auch die Wettbewerbsposition der heimischen Wirtschaft gestärkt.

Microgrids sollen dabei zukünftig eine regenerative Energieerzeugung gewährleisten. Microgrids sind lokale Netze, die aus Energiequellen, -speichern und -verbrauchern verschiedener Sektoren bestehen. Ihre Vorteile: Der Energieverbrauchsanteil von regenerativ bereitgestellter Energie kann erhöht und die am Netzanschlusspunkt benötigte Spitzenleistung reduziert werden. Transporte über lange Distanzen, die sonst mit Verlusten verbunden sind, werden reduziert, sodass die Effizienz der Energieversorgung gesteigert wird. Außerdem werden Verteil- und Übertragungsnetze aufgrund der lokalen Struktur entlastet, womit der Bedarf am Ausbau von kosten- sowie ressourcenintensiven Netzen sinkt. Mögliche Einsatzgebiete von Microgrids sind Industrieunternehmen oder auch Wohnsiedlungen.

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news-10565 Wed, 13 Nov 2019 14:12:47 +0100 Einladung zum PIN-Lab Symposium am 29.11.19 cs-news-single-view/news/einladung-zum-pin-lab-symposium-am-291119/ Am Freitag, den 29.11.19, findet von 09:00 bis 16:15 Uhr das 3. PIN-Lab Symposium (PIN-Lab, Fürstenallee 11) statt. Dieses steht unter dem Thema „Informatik und Ethik“.
Eingeladen sind alle interessierten Studierenden, Forschenden, Lehrkräfte und alle am Thema Interessierten, um mit Cindy-Ricarda Roberts vom Lehrstuhl für Medienethik der Hochschule für Philosophie München und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen diverser Fachrichtungen sowie VertreterInnen aus der Wirtschaft zu diskutieren.

Das Symposium stellt die Frage, welche Rolle Ethik in der fortschreitenden Digitalisierung und dem wachsenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz einnimmt. Es wird untersucht, wie digitale Systeme und Künstliche Intelligenz gewinnbringend für die aktive Gestaltung der Umwelt eingesetzt werden können.
Außerdem wird unter dem Thema „Big Data verständlich“ diskutiert, wie Kinder und Jugendliche ihre aktuelle und zukünftige Lebenswelt unter Einsatz von digitalen Artefakten und KI-Systemen selbst gestalten können.

Es wird um Anmeldung gebeten!

Die Anmeldung erfolgt per Mail an:

simone.opel(at)upb(dot)de

Hinweis: Im Rahmen des Symposiums wird für interne Dokumentation und Berichterstattung fotografiert. Sollten Sie nicht damit einverstanden sein, teilen Sie dies in Ihrer Anmeldung bitte mit.

Weitere Informationen sowie das gesamte Programm der Veranstaltung gibt es hier:
https://cs.uni-paderborn.de/ddi/forschung/pin-lab/symposium-2019/

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news-10501 Wed, 13 Nov 2019 14:00:00 +0100 Antrittsvorlesung von Jun.-Prof. Dr. Julia Bruns und Jun.-Prof. Dr. Michael Liebendörfer am 09.12.19 cs-news-single-view/news/antrittsvorlesung-von-jun-prof-dr-julia-bruns-und-jun-prof-dr-michael-liebendoerfer-am-091219/ Am 09.12.19 um 16.15 Uhr halten die neu berufenen Juniorprofessoren Dr. Julia Bruns und Dr. Michael Liebendörfer ihre Antrittsvorlesung zum Thema Tischdecken und andere Bijektionen – Mathematiklernen jenseits der Schule im Hörsaal O2.

In ihrem Abstract dazu führen sie aus:

Mit dem Stichwort Mathematiklernen wird zu aller erst der Mathematikunterricht in der Schule assoziiert. Lernen von Mathematik ist jedoch nicht durch Einschulung und Schulabschluss begrenzt. In unserem Vortrag beleuchten wir zwei (Forschungs-) Felder mathematischer Bildung jenseits der Schule: die Kindertagesstätte und die Hochschule. Wir stellen vor, was Mathematikdidaktik in dieser erweiterten Perspektive erreichen will, welche Besonderheiten wir in unseren Forschungsfeldern sehen und welche konkreten Schritte wir gehen. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Antrittsvorlesung zu besuchen.

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news-10561 Wed, 13 Nov 2019 13:59:28 +0100 Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler von der Universität Paderborn ist neues Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften cs-news-single-view/news/prof-dr-ing-habil-falko-dressler-von-der-universitaet-paderborn-ist-neues-mitglied-der-deutschen/ Prof. Dr.-Ing. habil. Falko Dressler vom Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn wurde zum neuen Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) berufen. Der Informatiker leitet das Fachgebiet „Verteilte Eingebettete Systeme“ am Heinz Nixdorf Institut der Universität.

Acatech ist eine von Bund und Ländern geförderte nationale Akademie und gilt als Stimme der Technikwissenschaften im In- und Ausland. Sie stellt leistungsfähige Strukturen für den wissenschaftsbasierten Dialog über technologiebezogene Zukunftsfragen bereit. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft erarbeiten fundierte Handlungsentwürfe und bringen diese dann in die öffentliche und politische Debatte ein. 

Die Mitglieder werden aufgrund ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihrer hohen Reputation in die Akademie aufgenommen. Sie stammen aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften, der Medizin sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften.

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news-10557 Wed, 13 Nov 2019 11:00:18 +0100 Anmeldung für den Schülerkryptotag 2020 cs-news-single-view/news/anmeldung-fuer-den-schuelerkryptotag-2020/ Schulklassen der Oberstufe mit maximal 25 Schülern können sich noch für den Schülerkryptotag 2020 anmelden.

Dieser wird am Freitag, den 21. Februar 2020 von 09:00 bis ca. 16:00 Uhr im Hörsaal O1 der Universität Paderborn stattfinden.

An diesem Tag erarbeiten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe mit der Fachgruppe von Prof. Dr. Blömer gemeinsam spannende Projekte rund um Codes und Kryptographie. Die Klassen können Uni-Luft schnuppern, im Hörsaal sitzen und in der Mensa essen.

Alle weiteren Informationen sowie das Anmeldeformular gibt es hier:
https://cs.uni-paderborn.de/cuk/lehre/schuelerveranstaltungen/schuelerkryptotag/

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news-10535 Tue, 12 Nov 2019 11:08:01 +0100 Vertretungsprofessur für IT-Sicherheit: Dr. Ben Hermann im Interview cs-news-single-view/news/vertretungsprofessur-fuer-it-sicherheit-dr-ben-hermann-im-interview/ Seit dem Wintersemester 19/20 hat die Fachgruppe IT-Sicherheit eine neue Leitung. Dr. Ben Hermann vom Heinz Nixdorf Institut übernimmt in einer Vertretungsprofessur die Aufgaben des ehemaligen Leiters Prof. Dr.-Ing. Tibor Jager.

Zu seinen Aufgaben zählen die Lehre der IT-Sicherheit, die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten, aber auch die Betreuung von zwei Promotionsstudierenden aus seiner vorherigen Stelle. Außerdem ist er an vielen Forschungsprojekten beteiligt, unter anderem auch am Sonderforschungsbereich 901 On-The-Fly Computing.

Seinen Abschluss als Diplom-Informatiker erlangte Herr Hermann 2006 an der Technischen Universität Darmstadt. Nach einer fünfjährigen Tätigkeit in einem Softwareunternehmen setze er seine akademische Karriere an der TU Darmstadt fort. Dort erfolgte 2016 dann auch die Promotion im Fachgebiet Softwaretechnik über Methoden zur statischen Programmanalyse von Java-Programmen und der Java-Plattform. Mit seinem Forschungsprojekt PEAKS wurde er in das Software Campus Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aufgenommen, welches zukünftige IT-Führungskräfte für Deutschland ausbildet und gezielt fördert.

Im Interview spricht er über die Ernennung, die anstehenden Aufgaben und seine Forschungsprojekte.

Wie kam es zur Berufung zum Professor für IT-Sicherheit? 

Professor Jager hat einen Ruf aus Wuppertal erhalten und die Universität Paderborn zum Wintersemester verlassen. Hierdurch wurde seine Stelle vakant und seine Aufgaben mussten übernommen werden. An mich wurde von Seiten der Fakultät der Wunsch herangetragen diese Stelle in Vertretung zu übernehmen. Da ich in meiner Forschung die Bereiche Softwaretechnik und IT-Sicherheit zusammenbringe, habe ich die notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Eine Professurvertretung ist eine besondere Ehre. Es ist meine erste Professur und ich freue mich natürlich sehr über die Entscheidung der Fakultät und das damit ausgedrückte Vertrauen. 

Welche Aufgaben erwarten Sie nun in Ihrer neuen Stelle? Worauf freuen Sie sich am meisten?

Ganz aktuell ist das natürlich die Vorlesung IT-Sicherheit im laufenden Semester. Zirka 170 neugierige Studierende im Bachelor sehe ich aktuell jeden Mittwoch und habe dort die Möglichkeiten ihnen die Grundlagen der IT-Sicherheit zu vermitteln. An einem Punkt werden diese Studierenden die Universität verlassen und zum Beispiel in einem Betrieb Software entwickeln. Wenn dabei dann eine sichere Software herauskommt, die Anwenderdaten und Systeme nicht angreifbar macht, habe ich meine Aufgabe erfüllt. Das motiviert mich sehr. Dazu kommen natürlich noch weitere Lehrveranstaltungen wie ein Seminar über sogenannte Smart Contract Programmiersprachen, mit denen man verteilte Anwendungen auf einer Blockchain programmieren kann. 

An welchen Projekten arbeiten Sie zurzeit? Gibt es Projekte, die Sie gerne weiterführen bzw. übernehmen würden (z.B. "/upb/hack“)?

/upb/hack – die von Professor Jager ins Leben gerufene Hacking-Gruppe – hat sich bereits selbst verstetigt. Das finde ich großartig, denn die Gruppe ist international sehr erfolgreich und für die IT-Sicherheit an der Universität Paderborn ist es wichtig, dass es nicht nur Theorie, sondern auch gelebte Praxis gibt. 

Meine eigenen Forschungsprojekte laufen natürlich weiter. Dabei ist es mein Ziel die Ursachen von Softwareschwachstellen zu ergründen. Wir wissen aktuell recht gut wie wir Schwachstellen automatisiert finden und korrigieren, über ihre Ursachen ist aber leider nicht viel bekannt. Daran arbeite ich gerade.

Wer sich genauer über die Forschung von Dr. Ben Hermann informieren möchte, kann dies auf seiner persönlichen Website tun.

https://www.thewhitespace.de

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news-10527 Fri, 08 Nov 2019 14:04:39 +0100 Forscher der UPB und der LMU München starten gemeinsames Projekt zur kooperativen Softwareverifikation cs-news-single-view/news/forscher-der-upb-und-der-lmu-muenchen-starten-gemeinsames-projekt-zur-kooperativen-softwareverifikati/ Software kann noch sicherer werden Forscher der UPB und der LMU München starten gemeinsames Projekt zur kooperativen Softwareverifikation In dem dreijährigen DFG Projekt „Cooperative Software Verification“ wollen Prof. Dr. Heike Wehrheim und ihr Team zusammen mit Prof. Dr. Dirk Beyer und seinem Lehrstuhl der LMU München sowohl die Präzision als auch die Performance bereits bekannter Ansätze der Softwareverifikation verbessern. Dies ist insbesondere in sicherheitskritischen Bereichen notwendig, um die Sicherheit von Software zu garantieren. Erreicht werden soll diese Verbesserung durch die Kooperation verschiedener Werkzeuge.

Aufgabe der Softwareverifikation generell ist das Prüfen von Eigenschaften von Programmen. Ein erster Ansatz, Programme zu annotieren, um ihre Korrektheit zu folgern, wurde bereits 1949 von Alan Turing vorgeschlagen. Neben Verifikation nutzen Softwareentwickler Testverfahren, um das Verhalten ihrer Programme zu analysieren. In den letzten Jahren wurde in diesem Bereich ein enormer Fortschritt erzielt, auch wenn das Problem bekanntermaßen unentscheidbar ist. Heute gibt es eine Vielzahl von Ansätzen, die von dynamischer bis zu statischer Analyse reichen und alle besonderen Stärken und Schwächen haben.

Hier setzt das neue DFG Projekt mit Start am 01.10.2019 mit der kooperativen Softwareverifikation an. Benötigt für eine kooperative Analyse werden zum einen Möglichkeiten zum Austausch von Informationen zwischen Verifikationstools und die korrekte Nutzung dieser Informationen. Zum anderen sind Verfahren zum Lernen der zweckmäßigsten Art und Weise der Kooperation erforderlich. Letztendlich werden Verifikationsaufgaben auf Werkzeuge aufgeteilt, sodass jedes Werkzeug die Aufgaben erledigt, für die es am besten geeignet ist. Eine Kooperation soll aber auch das Vertrauen in die Gültigkeit von Verifikationsergebnissen erhöhen, zum Beispiel indem ein Werkzeug das Ergebnis eines anderen überprüft. Das Ziel des Projektes ist es, eine praktische Methodik der kooperativen Softwareverifikation und die dahinterliegende Theorie der Kooperation zu entwickeln.

In beiden Arbeitsgruppen gibt es bereits Vorarbeiten zur kooperativen Verifikation; die Idee zum Thema entstand daher unabhängig voneinander. Eine Zusammenarbeit bot sich aufgrund der komplementären Techniken der Arbeitsgruppen an und verspricht somit eine erfolgreiche Kooperation.

Weitere Informationen zum Projekt sind zu finden unter:

https://cs.uni-paderborn.de/sms/research/cooperative-software-verification/

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news-10515 Thu, 07 Nov 2019 09:19:48 +0100 Paderborner Wissenschaftler entwickeln mobile virtuelle Lernräume cs-news-single-view/news/paderborner-wissenschaftler-entwickeln-mobile-virtuelle-lernraeume/ Ein digitaler Klassenraum soll es jungen Menschen ermöglichen, bei Krankheit und langen Krankenhausaufenthalten nicht den Anschluss zu verlieren und die schulische oder berufliche Ausbildung weiterzuführen. Als Plattform dient dafür der mobile kooperative Schreibtisch „MokoDESK“. Die Fachgruppe „Kontextuelle Informatik“ des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn hat die Software entwickelt, die nun in enger Kooperation mit den Projektpartnern von der coactum GmbH aus Paderborn ausgebaut wurde. Forschungsprojekt erfolgreich abgeschlossen

Ein digitaler Klassenraum soll es jungen Menschen ermöglichen, bei Krankheit und langen Krankenhausaufenthalten nicht den Anschluss zu verlieren und die schulische oder berufliche Ausbildung weiterzuführen. Als Plattform dient dafür der mobile kooperative Schreibtisch „MokoDESK“. Die Fachgruppe „Kontextuelle Informatik“ des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn hat die Software entwickelt, die nun in enger Kooperation mit den Projektpartnern von der coactum GmbH aus Paderborn ausgebaut wurde. Ziel des Forschungsprojekts „Mobile virtuelle Lernräume zur individuellen Unterstützung von jungen Menschen mit schweren Erkrankungen“ (kurz: MoviLe) war es, durch den Einsatz innovativer Medien die Chancengleichheit unter Schüler*innen zu verbessern und Nachteile, die durch das Versäumen von regulären Unterrichtsstunden entstehen, zu reduzieren und auszugleichen. Das dreijährige Projekt wurde im Rahmen des Programms „Erasmus+“ von der Europäischen Union mit ca. 100.000 Euro gefördert.

Bei dem Programm handelt es sich um einen vollständig ausgestatteten virtuellen Lernraum, der online-gestützte Lern- und Arbeitsformen ermöglicht. Eine Besonderheit ist der individuelle Betreuungsprozess: Es können sowohl Einzelakteure als auch Gruppen unterstützt und gefördert werden. Dafür gibt es einen Ort des Austauschs. Die Software fördert ihre Nutzer*innen darin, Kompetenzen zu erwerben, die sonst im Unterricht vermittelt werden und schafft dafür die Atmosphäre eines digitalen Klassenraums, der den Schulalltag abbildet. Durch die Plattform erfolgt eine Dokumentation der Lernfortschritte. Ziel war es, den „MokoDESK“ flexibel und praxisnah zu gestalten, sodass bestmöglich auf die Bedürfnisse der erkrankten Kinder und Jugendlichen eingegangen werden kann. Schon die erste Version des Programms wurde 2014 mit dem E-Learning Award in der Kategorie „Learning Communities“ ausgezeichnet. Nun wurde die Software während der dreijährigen Projektlaufzeit um einige Funktionen erweitert.

„Eine Besonderheit des Projekts war der länderübergreifende, praxisnahe Austausch, der verschiedenste Perspektiven vereint“, erklärt Dr. Harald Selke von der Fachgruppe „Kontextuelle Informatik“ des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn. Beteiligt waren Partner aus Deutschland und Österreich: die Bezirksregierung Detmold, der Landesschulrat für Oberösterreich, das Bildungsnetz Förderung: Individuell e. V., die Pädagogische Hochschule der Diözese Linz sowie Schulen in Bielefeld und Linz. Unter Leitung der v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel arbeitete das Projektteam in den letzten drei Jahren daran, den „MokoDESK“ weiter auf die Zielgruppe zuzuschneiden. Die Heilstättenschule Linz, die Dothanschule Bielefeld-Bethel, LARS Lernen auf Reisen Schule und die JuLe Internetschule nutzen das Programm bereits.

In Zukunft wird der „MokoDESK“ von dem Projektpartner coactum GmbH übernommen, da dieser über die nötigen Kenntnisse und Ressourcen verfügt, um die Software dauerhaft zu managen und fortlaufend zu verbessern. Die Verantwortlichen stehen auch weiterhin in engem Austausch mit Lehrkräften und Nutzer*innen der Software. Unter den Projektpartnern ist bereits ein neues Projekt geplant, das sich in einem ähnlichen Kontext bewegt.

Weitere Informationen unter: www.movile.info

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news-10507 Wed, 06 Nov 2019 14:12:01 +0100 Video: „3 Fragen an...“ Prof. Dr. Johannes Blömer cs-news-single-view/news/video-3-fragen-an-prof-dr-johannes-bloemer/ Diese Woche ist bei „3 Fragen an…“ Prof. Dr. Johannes Blömer an der Reihe. Er erklärt, was sein Forschungsschwerpunkt Kryptographie umfasst und wie ihn ein Gespräch zweier Studierenden besonders motiviert hat.

Das Video ist hier verfügbar: https://cs.uni-paderborn.de/forschung/forschung-im-profil/professorinnen-im-profil/

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news-10497 Wed, 06 Nov 2019 12:06:57 +0100 Zonta-Wissenschaftspreis 2019: Dr. Sevil Dräxler von der Universität Pader-born für Forschung in der Informatik ausgezeichnet cs-news-single-view/news/zonta-wissenschaftspreis-2019-dr-sevil-draexler-von-der-universitaet-pader-born-fuer-forschung-in-der/ Am Mittwoch, 30. Oktober, zeichnete der Zonta-Club Paderborn Dr. Sevil Dräxler, Absolventin des „Paderborn Center for Advanced Studies“ (PACE) der Universität Paderborn, mit dem „Zonta-Wissenschaftspreis 2019“ aus. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis würdigt Doktorandinnen für herausragende Forschungsleistungen. Sevil Dräxler wuchs im iranischen Täbris auf, absolvierte ihr Masterstudium an der Universität Paderborn und verfasste hier ihre Dissertation. Im Sommer erlangte sie den Doktorgrad. Die Wissenschaftlerin forscht im Sonderforschungsbereich (SFB) „On-The-Fly Computing“ der Universität und im Fachbereich „Rechnernetze“ des Instituts für Informatik. Am Mittwoch, 30. Oktober, zeichnete der Zonta-Club Paderborn Dr. Sevil Dräxler, Absolventin des „Paderborn Center for Advanced Studies“ (PACE) der Universität Paderborn, mit dem „Zonta-Wissenschaftspreis 2019“ aus. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis würdigt Doktorandinnen für herausragende Forschungsleistungen. Sevil Dräxler wuchs im iranischen Täbris auf, absolvierte ihr Masterstudium an der Universität Paderborn und verfasste hier ihre Dissertation. Im Sommer erlangte sie den Doktorgrad. Die Wissenschaftlerin forscht im Sonderforschungsbereich (SFB) „On-The-Fly Computing“ der Universität und im Fachbereich „Rechnernetze“ des Instituts für Informatik.

Zu Beginn der Preisverleihung, die im Foyer des Gebäudes F der Universität an der Fürstenallee stattfand, betonte Prof. Dr. Johannes Blömer, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Paderborn, dass die Hochschule mit einer Professorinnenquote von rund 36 Prozent im deutschlandweiten Vergleich schon gut dastehe. Es sei aber noch Luft nach oben – auch in den sogenannten MINT-Fächern. „Was wir tun können: Vorbilder liefern, die Schülerinnen und Studentinnen zeigen, dass Frauen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik erfolgreich sind. Genau hier setzt der Zonta-Wissenschaftspreis an, indem er die Arbeit von Nachwuchswissenschaftlerinnen würdigt“, so Blömer.

Am PACE werden die strukturierten Promotionsprogramme der Universität betreut

Im Anschluss stellte Prof. Dr. Friedhelm Meyer auf der Heide, Sprecher des SFBs „On-The-Fly Computing“ und Vorstandsmitglied des PACE, die Arbeit der Einrichtung vor. Das PACE betreut die strukturierten Promotionsprogramme der Universität Paderborn, also Graduiertenkollegs, Graduate Schools und ähnliche Institutionen. Die Einrichtung wird von den fünf Fakultäten der Hochschule getragen. Sie bietet Nachwuchswissenschaftlern aus der ganzen Welt die Möglichkeit, innerhalb von dreijährigen Promotionsprogrammen ihre Dissertation anzufertigen. Die Programme beinhalten individuelle Betreuung und außerfachliche Weiterbildung, bieten ein internationales und interdisziplinäres Arbeitsumfeld und bereiten systematisch auf Führungsaufgaben in Wissenschaft und Wirtschaft vor. Die vom PACE betreuten Promotionsprogramme absolvierten bislang über 200 Nachwuchswissenschaftler.

Bärbel Meerkötter vom Zonta-Club Paderborn gratulierte Sevil Dräxler: „Wir verleihen unseren Preis nun bereits zum siebten Mal und freuen uns sehr, dass wir Frau Dräxler für ihre exzellente wissenschaftliche Arbeit auszeichnen können.“ Seit 2008 verleiht der Zonta-Club Paderborn seinen Preis an Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität. Drei der einst Ausgezeichneten sind mittlerweile Professorin an einer deutschen Hochschule. Zonta ist ein internationales, überparteiliches Netzwerk, in dem sich berufstätige Frauen in leitender Position zusammengeschlossen haben. Das Netzwerk, das in diesem Jahr 100 Jahre alt wird, möchte die rechtliche, politische, wirtschaftliche, soziale und gesundheitliche Stellung von Frauen fördern und ihren Bildungsstand verbessern.

Preisträgerin optimiert die Strukturen von Online-Diensten und -anwendungen 

„Am Anfang ihres Masterstudiums in Paderborn war Sevil Dräxler für uns eine von vielen, aber ich habe in Prüfungen schnell gemerkt, dass in ihr Potenzial steckt“, blickte Prof. Dr. Holger Karl, Mitglied des SFBs „On-The-Fly-Computing“ und Doktorvater von Dräxler, in seiner Laudatio auf die ersten Begegnungen zurück. Dräxler habe bereits eine ausgezeichnete Masterarbeit verfasst, die in ihrem Fachbereich großen Anklang fand. Ihr weiterer Werdegang als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet „Rechnernetze“ und die Promotion seien nur folgerichtig gewesen, so Karl.

Zum Abschluss der Preisverleihung stellte Sevil Dräxler unter dem Titel „Es muss anders werden, wenn es besser werden soll“ die zentralen Ergebnisse ihrer Dissertation vor. In ihrer im SFB „On-The-Fly-Computing“ entstandenen Arbeit beschäftigt sich die Wissenschaftlerin mit Streaming-Diensten, Online-Spielen, Mobilfunkverbindungen und deren Komponenten. Hinter den Diensten stecken komplexe, übers Internet verteilte Strukturen. Dräxlers Dissertation zeigt Wege auf, wie sich die Ressourcen, die diese Strukturen benötigen, optimal zuweisen lassen – zur Zufriedenheit von Anbietern und Kunden. Ihr Lösungsansatz: Flexible Strukturen für die Dienste schaffen.

Im Sonderforschungsbereich „On-The-Fly-Computing“ kooperieren Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler  

Im SFB „On-The-Fly-Computing“, einem vom vier Sonderforschungsbereichen der Universität Paderborn, entwickeln rund 50 Wissenschaftler aus den Bereichen Informatik und Wirtschaftswissenschaften Techniken und Verfahren für die nahezu automatische Konfiguration von IT-Dienstleistungen aus einfachen Basis-Services. Der 2011 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bewilligte SFB, der aus dreizehn Teilprojekten besteht, wurde im Mai erneut verlängert und wird mit rund 10 Millionen Euro gefördert.

Weitere Informationen zum PACE, zum SFB „On-The-Fly-Computing“ und zum Zonta-Club Paderborn

https://pace.uni-paderborn.de/de

https://sfb901.uni-paderborn.de

https://zonta-paderborn.de

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news-10479 Thu, 31 Oct 2019 12:05:14 +0100 Prof. Dr. Eric Bodden von der Universität Paderborn erhält Auszeichnung für „herausragende Forschung in der Informatik“ cs-news-single-view/news/prof-dr-eric-bodden-von-der-universitaet-paderborn-erhaelt-auszeichnung-fuer-herausragende-forschung/ Die weltweit größte Gesellschaft für Computerwissenschaften (ACM) hat Prof. Dr. Eric Boddens Arbeit in der Informatik-Forschung gewürdigt und dem Wissenschaftler der Universität Paderborn den Titel „Distinguished Member“ (ausgezeichnetes Mitglied) verliehen. Die weltweit größte Gesellschaft für Computerwissenschaften (ACM) hat Prof. Dr. Eric Boddens Arbeit in der Informatik-Forschung gewürdigt und dem Wissenschaftler der Universität Paderborn den Titel „Distinguished Member“ (ausgezeichnetes Mitglied) verliehen.

In diesem Jahr erhalten 62 internationale Wissenschaftler die Auszeichnung. Es sind unter anderem Forscher, die sich mit Themen wie Künstliche Intelligenz, Mensch-Maschine-Interaktion und Cyber Security auseinandersetzen. Kriterien für die Auszeichnung sind mindestens 15 Jahre Berufserfahrung sowie bedeutende Leistungen im Bereich der Informatik. „Die Auszeichnung ist eine tolle Anerkennung der Arbeit meiner gesamten Fachgruppe. Es freut mich sehr, dass unsere Arbeit auch international eine solche Beachtung findet“, so Bodden.

Seit 2016 leitet Bodden die Fachgruppe „Softwaretechnik“ am Heinz Nixdorf Institut der Universität und ist Direktor für Softwaretechnik und IT-Sicherheit am Fraunhofer- Institut für Entwurfstechnik Mechatronik. Er ist einer der führenden Experten auf dem Gebiet der sicheren Softwareentwicklung und legt den Fokus auf die Entwicklung hochpräziser Werkzeuge zur automatischen Programmanalyse. Prominentestes Beispiel ist hierbei das Analysewerkzeug „Soot“, das hunderte Forscher weltweit nutzen, um Java- und Android-Anwendungen zu analysieren und zu visualisieren. Soot ist mittlerweile ebenfalls Basis mehrerer Open-Source Projekte aber auch kommerzieller Produkte. „Die weite Verbreitung unserer Werkzeuge führt auch zu einer gesteigerten Sicherbarkeit unserer Forschungsergebnisse“, erklärt Bodden. Dies sieht er als großen Ansporn, um diese Werkzeuge ständig weiterzuentwickeln und der Forschungscommunity zur Verfügung zu stellen.

Die ACM bringt, mit weltweit rund 100.000 Mitgliedern, Forschende und Fachleute zusammen, um den Dialog anzuregen, Ressourcen auszutauschen und die Herausforderungen der Computerwissenschaft anzugehen. Dabei unterstützt die ACM die berufliche Weiterentwicklung ihrer Mitglieder, indem sie Möglichkeiten für die Karriereentwicklung sowie für professionelles Networking schafft.

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news-10453 Fri, 25 Oct 2019 11:10:33 +0200 DFG-Forschungsgruppe „Metrology for THz Communications“ – Wissenschaftler vom Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn erforschen die Kommunikation von morgen cs-news-single-view/news/dfg-forschungsgruppe-metrology-for-thz-communications-wissenschaftler-vom-heinz-nixdorf-institut/ Key Facts zur DFG-Forschungsgruppe „Metrology for THz Communications“

  • Forschungsgruppe „METERACOM“ beschäftigt sich mit der Metrologie für zukünftige Terahertz-Kommunikationssysteme und will u. a. Messverfahren entwickeln, die dabei helfen, die Leistungsfähigkeit der Terahertz-Kommunikation in realen Umgebungen vorherzusagen
  • Wissenschaftler vom Heinz Nixdorf Institut und dem Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Paderborn beteiligt
  • DFG-Förderung in Höhe von 2,6 Millionen Euro
  • Start im Juli 2019

Schneller, weiter, besser – Nutzer von mobilen Endgeräten fordern heutzutage die Übertragung von immer größeren Datenmengen in Echtzeit. Längst tauschen sich Menschen weltweit online aus und Maschinen kommunizieren im Internet der Dinge. In dieser vernetzten Welt stellt unsere digitale Gesellschaft immer höhere Ansprüche an die Kommunikationstechnik. Wie noch höhere Datenübertragungsraten durch neue Konzepte Realität werden könnten, untersucht die Forschungsgruppe „Metrology for THz Communications“, kurz „METERACOM“, an der Wissenschaftler der Fachgruppe „Schaltungstechnik“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christoph Scheytt vom Heinz Nixdorf Institut und dem Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Paderborn beteiligt sind. Das zunächst auf drei Jahre ausgelegte Vorhaben ist im Juli gestartet und wird mit rund 2,6 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.

Im Zentrum der Forschungsgruppe steht dabei der Terahertz-Frequenzbereich (THz). In diesem Frequenzbereich könnten zukünftig mehr als 100 Gigabit pro Sekunde übertragen werden. „Das ist in etwa das Zehn- bis Hundertfache dessen, was zurzeit Funksysteme wie WLAN und 5G leisten“, erklärt Prof. Schreytt. Da derart hohe Funkfrequenzen und Datenraten allerdings hohe Herausforderungen an die Kommunikationstechnik stellen, ist es das Ziel der Forschungsgruppe, u. a. Messverfahren zu erforschen, die dabei helfen sollen, die Leistungsfähigkeit der THz-Kommunikation in realen Umgebungen vorherzusagen. Besonderen Fokus legen die Wissenschaftler*innen dabei auf die Möglichkeit, präzise Messungen im Frequenzbereich oberhalb von 300 Gigahertz bei gleichzeitig sehr hohen Bandbreiten durchführen zu können.

Die Wissenschaftler*innen der Universität Paderborn befassen sich bei „METERACOM“ u. a. mit der rauscharmen Frequenzsynthese unter dem Einsatz von Lasern, die extrem kurze Lichtpulse erzeugen, und der optischen Analog-Digital-Wandlung. „Damit wird es in Zukunft möglich sein, Daten mit höheren Datenraten und hochfrequente Signale genauer als jemals zuvor zu vermessen“, so Prof. Scheytt.

In zehn Teilprojekten der DFG-Forschungsgruppe sollen alle Aspekte der THz-Messtechnik in den nächsten drei Jahren detailliert untersucht werden. Von Interesse sind dabei u. a. die Rückführbarkeit von Messungen auf Vergleichsnormale, spezifische Messverfahren zur Charakterisierung der verschiedenen Komponenten der Kommunikationssysteme und des Übertragungskanals sowie Messungen, die für den späteren Betrieb der THz-Kommunikationssysteme benötigt werden.

Die Forschungsgruppe wird von der Technischen Universität Braunschweig koordiniert. Neben der Fachgruppe „Schaltungstechnik“ des Heinz Nixdorf Instituts und dem Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Paderborn sind auch Wissenschaftler der Phillips-Universität Marburg, der Universitäten Stuttgart und Lübeck sowie der Technischen Universität Illmenau beteiligt, ebenso wie die nationalen Metrologie-Institute aus Deutschland und Großbritannien, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und das National Physics Laboratory (NPL).

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news-10441 Wed, 23 Oct 2019 12:56:57 +0200 Jun.-Prof. Dr. Henning Wachsmuth mit dem KI 2019 Best Paper Award ausgezeichnet cs-news-single-view/news/jun-prof-dr-henning-wachsmuth-mit-dem-ki-2019-best-paper-award-ausgezeichnet/ Das Paper "Data Acquisition for Argument Search: The args.me Corpus" hat bei der 42. Ausgabe der German Conference on Artificial Intelligence (KI 2019) unter Beteiligung von Jun.-Prof. Dr. Henning Wachsmuth von der Universität Paderborn den Best Paper Award erhalten. 
Zusammen mit der Bauhaus-Universität Weimar wird eine Suchmaschine entwickelt, die Pro- und Contra-Argumente für potenziell kontroverse Themen zu entsprechenden Anfragen liefert. Dies soll die Meinungsbildung unterstützen und Nutzer*innen dabei helfen, ihren eigenen Standpunkt zu entfalten. Grundlage für das Erkennen von Argumenten bilden Muster, die durch den Einsatz von Algorithmen erkannt und kategorisiert werden.
Das Paper stellt die bislang größte frei verfügbare Sammlung an Argumenten vor, vergleicht die Erstellung dieser mit anderen Ansätzen und gibt erste empirische Erkenntnisse darüber, wie Menschen im Web nach Argumenten suchen. Die Zusammenstellung von 387.606 Argumenten soll die Forschung zum Argument Mining vorantreiben. 

"Data Acquisition for Argument Search: The args.me Corpus"
Yamen Ajjour, Henning Wachsmuth, Johannes Kiesel, Martin Potthast, Matthias Hagen and Benno Stein 

Das vollständige Paper ist zu finden unter: 
https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-030-30179-8_4
 

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news-10431 Tue, 22 Oct 2019 11:31:45 +0200 Digitale Zukunft und Arbeit 4.0 cs-news-single-view/news/digitale-zukunft-und-arbeit-40/ Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft stecken in einer der größten Umbruchphasen der vergangenen Jahrzehnte. Die digitale Zukunft ist schon heute überwiegend Realität geworden. Disruptiv – so der einschlägige Begriff für das Aufbrechen von etwas bereits Etabliertem – ist das Zauberwort für neue Prozesse, die u. a. im Kontext von Arbeit 4.0 entstehen und auf vielfältige Weise ineinandergreifen. Die zugrundeliegenden Mechanismen ganzheitlich zu erfassen, ist Ziel eines gemeinsamen Forschungsschwerpunktes der Universitäten Paderborn und Bielefeld. Crowdworking als neues Beschäftigungsmodell – Gemeinsamer Forschungsschwerpunkt der Universitäten Paderborn und Bielefeld

Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft stecken in einer der größten Umbruchphasen der vergangenen Jahrzehnte. Die digitale Zukunft ist schon heute überwiegend Realität geworden. Disruptiv – so der einschlägige Begriff für das Aufbrechen von etwas bereits Etabliertem – ist das Zauberwort für neue Prozesse, die u. a. im Kontext von Arbeit 4.0 entstehen und auf vielfältige Weise ineinandergreifen. Die zugrundeliegenden Mechanismen ganzheitlich zu erfassen, ist Ziel eines gemeinsamen Forschungsschwerpunktes der Universitäten Paderborn und Bielefeld.

Im Kern geht es darum, die Digitalisierung der Arbeit umfassend aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Was dabei entsteht, ist ein Gesamtkonzept des digitalen Wandels für Unternehmen, Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen sowie für Selbstständige und Privatpersonen. Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen wie der Informatik, der Soziologie, der Psychologie oder der Betriebswirtschaftslehre arbeiten interdisziplinär zusammen, um Gestaltungsmöglichkeiten zu identifizieren und neuartigen Entwicklungen wie etwa dem Crowdworking ein wissenschaftliches Fundament zu geben. Der Aufbau des Forschungsschwerpunktes „Digitale Zukunft“ wurde bereits 2017 vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Kunst und Wissenschaft mit zwei Millionen Euro unterstützt. 

Viel Flexibilität, wenig Sicherheit

Als neue Form der Arbeitsorganisation ist vor rund zehn Jahren das sogenannte Crowdworking in Deutschland entstanden. „Mithilfe eines offenen Aufrufs werden digitale Arbeitsaufgaben über Online-Plattformen an eine heterogene Gruppe vergeben“, weiß der Paderborner Informatiker Prof. Dr. Gregor Engels, Sprecher des Forschungsschwerpunktes. Kleinere Aufträge wie Datenpflege, Texterstellung oder Designanfertigungen werden dabei am PC erledigt – häufig von zuhause aus. Das bedeute auf der einen Seite ein hohes Maß an Flexibilität, auf der anderen Seite aber auch wenig Sicherheiten, so Engels weiter. Feste Stundenlöhne und Bezahlungen nach Tarif seien in der Regel Mangelware.

„Den typischen Crowdworker gibt es nicht“, sagt Dr. Nicole Giard, Koordinatorin des Schwerpunktes. In einer Umfrage haben die Wissenschaftler*innen herausrausgefunden, dass das Alter der Crowdworker in Deutschland größtenteils zwischen 26 und 45 Jahren liegt und die Ausübung meistens als Nebentätigkeit erfolgt. Giard räumt ein: „Es gilt allerdings zu bedenken, dass sich diese Form der Arbeit gerade erst in der Entstehungsphase befindet“.

Blaupausen für Wirtschaft und Industrie

Bei den Plattformen kommen auch datenschutzrechtliche Herausforderungen zum Tragen: „Einige Crowdworker sind anonym unterwegs, andere nicht. Außerdem gibt es ein Reputationssystem, mit dem die Qualität der abgelieferten Arbeit bewertet werden kann. Das sind sensible Daten, die eine adäquate Herangehensweise erfordern“, so Engels. Eine wichtige Forschungsfrage im Bereich der Informatik sei deshalb, wie die Kommunikation auf den Marktplätzen insgesamt gestaltet werden könne. „Das ist ein großes Themenfeld, das wir derzeit intensiv bearbeiten. Der Austausch von Informationen und Daten zwischen Arbeitgeber und -nehmer ist nicht trivial. Entsprechend wichtig ist es, eine von allen Seiten akzeptierte Ebene für Auftraggeber und Crowdworker zu finden“, erklärt der Experte.

Aktuell arbeiten die Wissenschaftler*innen daran, Anforderungen für eine sogenannte Referenzarchitektur zu ermitteln. Dazu Engels: „Diese interne Architektur soll neuen Plattformen helfen, auf Basis unserer Studien möglichst performante Strukturen zu schaffen. Wenn ich eine neue Plattform einrichten möchte, ist es hilfreich zu wissen, wie es bei bereits bestehenden und vor allem erfolgreichen Angeboten aussieht.“ Für Unternehmen eignen sich hybride Lösungen: „Crowdworking kann als Zusatz zu konventionellen Beschäftigungsmodellen eingesetzt werden. Je nach Bedarf und Auftragslage kann ich bestimmte Arbeiten outsourcen.“ 

Das gemeinsame Projekt der beiden Universitäten hat große Strahlkraft: „Mit dem Forschungsschwerpunkt ‚Digitale Zukunft‘ wird die gesamte Region OWL als Innovationstreiber gestärkt. Durch anwendungsorientierte Grundlagenforschung werden nachhaltige Lösungen geschaffen und Blaupausen für Wirtschaft und Industrie erstellt“, ist sich Engels sicher.

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news-10427 Tue, 22 Oct 2019 11:21:13 +0200 McAfee Germany GmbH ist neues Mitglied im SICP – Software Innovation Campus Paderborn cs-news-single-view/news/mcafee-germany-gmbh-ist-neues-mitglied-im-sicp-software-innovation-campus-paderborn/ Das renommierte, auf Computer- und Netzwerksicherheit spezialisierte Unternehmen McAfee, das weltweit Software- und Hardwarelösungen für Geschäfts- und Privatkunden anbietet, ist neues Mitglied des SICP – Software Innovation Campus Paderborn an der Universität Paderborn. Aus Sicht der bisherigen Mitgliedsunternehmen des SICP sowie der Universität Paderborn ist McAfee eine perfekte Ergänzung des Forschungs- und Innovationsökosystems am SICP. „McAfee verstärkt mit seinem Know-how- und Technologieprofil in ausgezeichneter Weise unseren Kompetenzbereich Digital Security“, betonen Christoph Plass und Prof. Dr. Gregor Engels, die Sprecher des SICP. „Interessante Querbezüge gibt es aber auch in die anderen Kompetenzbereiche, beispielsweise zu Cyber-Physical- und Smart Systems in puncto Cloud-Edge-Strategie oder zu Software Engineering im Hinblick auf die Produktentwicklung bei McAfee“, ergänzt Dr. Stefan Sauer, Geschäftsführer im SICP Das renommierte, auf Computer- und Netzwerksicherheit spezialisierte Unternehmen McAfee, das weltweit Software- und Hardwarelösungen für Geschäfts- und Privatkunden anbietet, ist neues Mitglied des SICP – Software Innovation Campus Paderborn an der Universität Paderborn. Aus Sicht der bisherigen Mitgliedsunternehmen des SICP sowie der Universität Paderborn ist McAfee eine perfekte Ergänzung des Forschungs- und Innovationsökosystems am SICP. „McAfee verstärkt mit seinem Know-how- und Technologieprofil in ausgezeichneter Weise unseren Kompetenzbereich Digital Security“, betonen Christoph Plass und Prof. Dr. Gregor Engels, die Sprecher des SICP. „Interessante Querbezüge gibt es aber auch in die anderen Kompetenzbereiche, beispielsweise zu Cyber-Physical- und Smart Systems in puncto Cloud-Edge-Strategie oder zu Software Engineering im Hinblick auf die Produktentwicklung bei McAfee“, ergänzt Dr. Stefan Sauer, Geschäftsführer im SICP.

Sichere Welt für Geschäfts- sowie Privatkunden

McAfee, bekannt als Hersteller von Antivirus-, Netzwerk- und Computersicherheitssoftware und -hardware, ist eines der weltweit führenden Cyber-Sicherheitsunternehmen, mit Lösungen vom Endgerät bis hin zur Cloud. Inspiriert durch die Stärke enger Zusammenarbeit entwickelt McAfee nach eigener Aussage Lösungen, um eine sicherere Welt für Geschäfts- sowie Privatkunden zu schaffen. Durch die Bereitstellung von integrierten Lösungen, die mit Produkten anderer Hersteller zusammenarbeiten, unterstützt McAfee Unternehmen und Organisationen dabei, Cyber-Umgebungen abzusichern, Bedrohungen zu erkennen und Schwachstellen zu beheben. Privatnutzern bietet das Unternehmen, dank Schutz auf allen ihren Geräten, einen sicheren digitalen Lebensstil – sei es zu Hause oder von unterwegs. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsexperten führt McAfee das Vorgehen gegen Cyber-Kriminelle zugunsten aller.

McAfee Germany am Standort Paderborn

Seit 2008 ist McAfee Germany durch die Übernahme des Teams der ehemaligen Webwasher AG in Paderborn mit einem Software-Entwicklungsstandort präsent. Das Unternehmen ist langjähriger Spezialist im Bereich „Web Protection“, dessen Angebote von Software- und Hardware-Appliances bis hin zu Services, insbesondere im Cloud-Umfeld, reichen.

Für die Zukunft wird das derzeit noch 90-köpfige Team eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der neuen „Unified Cloud Edge“-Strategie (UCE) einnehmen, die Anfang Oktober während McAfees großer Jahreskonferenz „MPOWER“ in Las Vegas angekündigt wurde. „Wir waren schon immer sehr innovativ und konnten auch Web-Security-Standards in der Industrie mitgestalten und prägen“, sagt Martin Stecher, Geschäftsführer und Entwicklungsleiter der McAfee Germany GmbH. „Die neue UCE-Strategie verlangt nun ein umso höheres Maß an Innovationen. Wir freuen uns daher sehr darauf, diese gemeinsam mit dem SICP – Software Innovation Campus Paderborn und den weiteren Mitgliedsunternehmen des SICP erforschen und umsetzen zu können. ‚Together is Power‘ ist McAfees Motto, denn wir wissen, dass sich größere Herausforderungen am besten gemeinsam lösen lassen.“

Partner beim SICP – Software Innovation Campus Paderborn werden

Der SICP versteht sich als Ort der Forschung und Innovation, des Wissenstransfers und der Personalentwicklung. Partnern werden z. B. Forschungs- und Innovationsprojekte, Technologie- und Marktstudien, eine gemeinsame Durchführung studentischer Abschlussarbeiten oder Praktika, Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeitende, die Möglichkeit, top-ausgebildete Fachkräfte zu rekrutieren und die Durchführung von Kleinprojekten (z. B. Anwender-Beratung, Software-Optimierung, Architektur- und Usability-Assessments etc.) angeboten. So können u. a. Wettbewerbspositionen verbessert werden. Partner profitieren außerdem von neuen Innovations- und Wertschöpfungsnetzwerken und können Vorteile des triangulären IKT-Innovationssystems aus Wissenschaft, Technologie- und Anwenderunternehmen nutzen.

Alle Informationen unter www.sicp.de.

 

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news-10407 Tue, 15 Oct 2019 10:53:58 +0200 Bewirb dich jetzt für das Heinz-Nixdorf-Programm cs-news-single-view/news/bewirb-dich-jetzt-fuer-das-heinz-nixdorf-programm/ Die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik ruft dieses Jahr Studierende der Studiengänge Informatik, Elektrotechnik und Computer Engineering auf, sich für die Teilnahme am Heinz-Nixdorf-Programm zu bewerben. Leistungsstarke Studierende werden gezielt gefördert und unterstützt, indem sie näher an die aktuellen Forschungsthemen herangeführt werden. Das Programm umfasst ein anspruchsvolles Proseminar im Wintersemester, regelmäßige Treffen sowie spezielle Veranstaltungen, z.B. eine Ringvorlesung oder Exkursionen.
Bewerben kann sich, wer bis zu diesem Zeitpunkt die Prüfungen in allen Pflichtfächern mit sehr gut bis gut bestanden hat. Außerdem wird ein besonderes Interesse an den Forschungsgebieten des Studienfachs und der Arbeitsgruppen der Fakultät sowie außeruniversitäres Engagement erwartet.

Aus dem Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen künftig auch studentische Hilfskräfte in Forschung und Lehre gewonnen und auf ihre Tätigkeit vorbereitet werden. Bewerbungen ausgezeichneter Studierender des fünften Fachsemester werden ebenfalls berücksichtigt.

Noch bis zum 26.10.2019 können Interessentinnen und Interessenten ihr ausgefülltes Bewerbungsformular einsenden. Die Bewerbung richten Sie bitte per E-Mail an die jeweiligen Programmbeauftragten der Institute:
haeb(at)nt.upb(dot)de (Elektrotechnik und Computer Engineering)
scheideler(at)uni-paderborn(dot)de (Informatik)

Weitere Informationen zum Programm und das Bewerbungsformular finden sich hier:
https://www.eim.uni-paderborn.de/fakultaet/studium/studienangebot/elitefoerderung/

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news-10369 Mon, 14 Oct 2019 13:44:00 +0200 Informatiker der Universität Paderborn erhält Auszeichnung cs-news-single-view/news/informatiker-der-universitaet-paderborn-erhaelt-auszeichnung/ Anlässlich der Jahrestagung der „International Fuzzy Systems Association“ (IFSA), die vom 18. bis 21. Juni in Lafayette, Louisiana, USA, stattfand, ist Prof. Dr. Eyke Hüllermeier, Informatiker an der Universität Paderborn, der L.A. Zadeh Preis verliehen worden. Der Preis ist benannt nach Lotfi Zadeh, dem Begründer der unscharfen Logik (Fuzzy-Logik), und wird an Wissenschaftler vergeben, die eine führende Rolle in der Entwicklung der Theorie unscharfer Mengen und deren Anwendungen spielen. Von der Theorie wird u. a im Bereich der Mustererkennungen Gebrauch gemacht, die einen Großteil von Hüllermeiers Forschungsarbeit ausmachen. Anlässlich der Jahrestagung der „International Fuzzy Systems Association“ (IFSA), die vom 18. bis 21. Juni in Lafayette, Louisiana, USA, stattfand, ist Prof. Dr. Eyke Hüllermeier, Informatiker an der Universität Paderborn, der L.A. Zadeh Preis verliehen worden. Der Preis ist benannt nach Lotfi Zadeh, dem Begründer der unscharfen Logik (Fuzzy-Logik), und wird an Wissenschaftler vergeben, die eine führende Rolle in der Entwicklung der Theorie unscharfer Mengen und deren Anwendungen spielen. Von der Theorie wird u. a im Bereich der Mustererkennungen Gebrauch gemacht, die einen Großteil von Hüllermeiers Forschungsarbeit ausmachen.

Lotfi Zadeh, der als Professor an der University of California, Berkeley, tätig war und im Laufe seiner wissenschaftlichen Karriere viele wegweisende Beiträge im Bereich der Ingenieurwissenschaften und der Künstlichen Intelligenz (KI) hervorgebracht hat, starb 2017 im Alter von 96 Jahren. Der L.A. Zadeh Preis ist seinem wissenschaftlichen Vermächtnis gewidmet und wurde in diesem Jahr erstmalig vergeben.

Hüllermeier ist Leiter der Arbeitsgruppe „Intelligente Systeme und Maschinelles Lernen“, die im Schnittbereich von Informatik, Statistik und angewandter Mathematik zu methodischen Grundlagen der Künstlichen Intelligenz forscht. Maschinelles Lernen gewinne als tragende Säule der modernen KI zunehmend an Bedeutung, so Hüllermeier. Heutzutage gebe es kaum noch Bereiche, in denen KI nicht Einzug gehalten habe, so der Wissenschaftler weiter.

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news-10403 Mon, 14 Oct 2019 10:26:49 +0200 Mathematikvorkurse an der Universität Paderborn mit rund 650 Teilnehmer*innen erfolgreich beendet cs-news-single-view/news/mathematikvorkurse-an-der-universitaet-paderborn-mit-rund-650-teilnehmerinnen-erfolgreich-beendet/ Nach vier arbeitsintensiven Wochen wurden am 27. September die Mathematikvorkurse der Universität Paderborn erfolgreich abgeschlossen. Abgerundet wurde der Intensivmonat mit einem Vortrag von Prof. Dr. Martin Kolb mit dem Thema „Das Gesetz der kleinen Zahl" und einem Beisammensein aller Teilnehmenden und Dozent*innen des Vorkurses. Nach vier arbeitsintensiven Wochen wurden am 27. September die Mathematikvorkurse der Universität Paderborn erfolgreich abgeschlossen. Abgerundet wurde der Intensivmonat mit einem Vortrag von Prof. Dr. Martin Kolb mit dem Thema „Das Gesetz der kleinen Zahl" und einem Beisammensein aller Teilnehmenden und Dozent*innen des Vorkurses.

Die mathematischen Vorkurse der Universität Paderborn werden seit 2009 von dem VEMINT-PB Team unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Rolf Biehler organisiert und inhaltlich gestaltet. Die Kurse greifen auf Materialien und Inhalte aus dem universitätsübergreifenden VEMINT-Projekt (www.vemint.de und http://go.upb.de/studivemint) zurück, in welchem seit über zehn Jahren mathematische Vor- und Brückenkurse entwickelt und beforscht werden. Die VEMINT-Materialien sind auch für den Einsatz auf mobilen Endgeräten (Tablets, Smartphones) erhältlich und wurden im Kurs entsprechend eingesetzt. Auf www.studiport.de ist die studiVEMINT-Variante des Vorkurses für das selbständige Online-Lernen verfügbar. Das Projekt ist ein assoziiertes Projekt des Kompetenzzentrums Hochschuldidaktik Mathematik (www.khdm.de).

Der Vorkurs richtete sich an alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger der Fächer Chemie, Chemieingenieurwesen, Computer Engineering, Elektrotechnik, Informatik, Ingenieurinformatik, Maschinenbau, Mathematik, Technomathematik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und alle künftigen Lehramtsstudierenden mit Mathematikanteil (Sonderpädagogik, Grund-, Haupt-, Real-, Sekundarschule, Gymnasium oder Berufskollegs). Ziel ist es, eine Brücke zwischen der Schulmathematik und den mathematischen Anforderungen im ersten Semester zu schlagen. Damit soll der bekanntermaßen schwierige Einstieg in die Mathematik an der Hochschule erleichtert werden.

Dieses kostenlose Angebot des Instituts für Mathematik wurde von 650 angehenden Studierenden gerne angenommen. Ein Grund dafür ist sicherlich auch die Ausrichtung der Vorkurse an die verschiedenen Bedürfnisse der Studienanfänger*innen: Gegliedert nach angestrebten Studiengängen wurden die angehenden Studierenden gezielt auf ihr Studium vorbereitet. Des Weiteren konnten alle Teilnehmenden zwischen zwei verschiedenen Kursvarianten entscheiden, der Präsenz- und der E-Learning-Variante. Beide Kursformen beinhalten „Lernen vor Ort in der Universität“ und „(Online-) Lernen von zu Hause“, wobei beide Lernformen innerhalb der Varianten unterschiedlich gewichtet werden.

Die Präsenzkurse für Bachelor Mathematik und Lehramt Gymnasium und Gesamtschule wurden von Elisa Lankeit, für die Ingenieurstudiengänge von Dr. Yael Fleischmann und für die Lehramtsstudiengänge für Grund-, Haupt-, Real-, Sekundarschullehramt und Sonderpädagogische Förderung von Tobias Mai gehalten. Die Leitung des E-Learningkurses übernahm Dr. Leander Kempen.

Das Organisations- und Dozententeam war mit dem Verlauf des diesjährigen Vorkurses sehr zufrieden und wünscht allen Teilnehmenden einen guten Start und viel Erfolg im Studium.

Weitere Informationen unter: http://www.vemint.de/standorte/vemint-pb/

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news-10395 Tue, 08 Oct 2019 13:52:54 +0200 Neue Videoreihe: „Study abroad in Paderborn“ für internationale Studierende cs-news-single-view/news/neue-videoreihe-study-abroad-in-paderborn-fuer-internationale-studierende/ Auf dem YouTube Kanal der Fakultät gibt es wieder eine neue Videoreihe: „Study abroad in Paderborn“. Diese richtet sich vor allem an internationale Studierende, die in Erwägung ziehen, in Paderborn zu studieren oder zumindest ein Auslandssemester zu absolvieren. In den kurzen, informativen Videos erklären Professor*innen, Mitarbeiter*innen, Studierende und Promovierende, wie sich das Leben in Deutschland und am Campus gestaltet, wie das Studium der Computer Science in Paderborn aufgebaut ist, welche formalen Voraussetzungen man braucht u.v.m. Auf dem YouTube Kanal der Fakultät gibt es wieder eine neue Videoreihe: „Study abroad in Paderborn“. Diese richtet sich vor allem an internationale Studierende, die in Erwägung ziehen, in Paderborn zu studieren oder zumindest ein Auslandssemester zu absolvieren. In den kurzen, informativen Videos erklären Professor*innen, Mitarbeiter*innen, Studierende und Promovierende, wie sich das Leben in Deutschland und am Campus gestaltet, wie das Studium der Computer Science in Paderborn aufgebaut ist, welche formalen Voraussetzungen man braucht u.v.m.

Die Videos sind aufgeteilt in fünf thematische Gruppen:

  • The University
  • Study @UPB: Why?
  • How to study @UPB
  • Getting here
  • Everyday life in Paderborn

Prof. Dr. Holger Karl, Leiter des Instituts für Informatik, erklärt die Motivation der Videos: „Die Uni Paderborn hat bereits viele internationale Studierende. Wir haben jedoch in der Vergangenheit festgestellt, dass sich manche Fragen immer wiederholen und dass manche Aspekte wohl nicht ganz klar sind. Um interessierten Studierenden zu helfen, haben wir ein paar Videos produziert. Das heißt, in Videos, die nur ein bis zwei Minuten dauern, stellen wir allgemein deutsche Universitäten und im Speziellen die UPB vor; wir thematisieren den Bewerbungsprozess, alltägliche Dinge und sprechen über spezielle Master Veranstaltungen, die auf Englisch angeboten werden, bspw. Computer Science und Computer Engineering (Master). Wir hoffen, dass jedem, der gerne hier studieren würde, mit diesen Videos geholfen wird. Wenn Sie Kommentare zu den Videos oder Ideen für anderes Material haben, lassen Sie es uns wissen!“

Die Videos sind auf dem YouTube Kanal der Fakultät zu finden: https://www.youtube.com/user/FakultaetEIM

 

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news-10343 Thu, 26 Sep 2019 10:54:49 +0200 Mehrere Beiträge des Fachgebietes Elektrische Messtechnik wurden auf dem 2019 ICU - International Congress on Ultrasonics - in Brügge mit dem "RWB Stephens Prize" ausgezeichnet cs-news-single-view/news/mehrere-beitraege-des-fachgebietes-elektrische-messtechnik-wurden-auf-dem-2019-icu-international-co-1/ Das Fachgebiet Elektrische Messtechnik war dieses Jahr mit drei Beiträgen beim International Congress on Ultrasonics (2019 ICU) in Brügge vom 3. bis 6. September 2019 sehr erfolgreich vertreten. Das Fachgebiet Elektrische Messtechnik war dieses Jahr mit drei Beiträgen beim International Congress on Ultrasonics (2019 ICU) in Brügge vom 3. bis 6. September 2019 sehr erfolgreich vertreten.

Frau Nadine Feldmann beschrieb in ihrem Beitrag "A sensitivity-based optimisation procedure for the characterisation of piezoelectric discs" eine Methode zur Bestimmung des vollständigen Materialparametersatzes piezoelektrischer Keramikscheiben anhand einer einzelnen Probe. Für diesen Vortrag wurde Frau Feldmann mit "Honorable Mentions" gewürdigt.

Herr Tim Hetkämper berichtete in seinem Vortrag "Evolutionary algorithm for the design of passive electric matching networks for ultrasonic transducers" über optimale elektrische Anpassungsnetzwerke für Ultraschallwandler.

In einem dritten Beitrag "Quantifying frequency-dependent absorption phenomena" stellte Herr Leander Claes seinen Lösungsansatz für eine hoch präzise akustische Absorptionsmessung zur selektiven Bestimmung der Volumenviskosität vor. Für die beiden letztgenannten Vorträge erhielten jeweils Herr Hetkämper und Herr Claes den "R. W. B. Stephens Prize".

Der Preis ist Prof. Raymond Stephens (1902-1990) gewidmet, welcher die "Ultrasonics International" Konferenzen (Vorläufer des ICU) mitinitiierte und als herausragender Professor viele Studenten im Bereich der physikalischen Akustik und des Ultraschalls unterrichtete und inspirierte. Der Preis wird von ELSEVIER gestiftet und jedes Jahr an fünf herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen bzw. Nachwuchswissenschaftler vergeben. Die Preisträger wurden von einer von Prof. Wolfgang Sachse geleiteten Kommission ausgewählt. Überreicht wurden die Urkunden bei der Abschlussveranstaltung des 2019 ICU von Prof. Zhongqing Su, Editor in Chief der Fachzeitschrift "Ultrasonics".

Die Veröffentlichung der schriftlichen Fassungen der Beiträge im Tagungsband steht noch aus.

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news-10337 Wed, 25 Sep 2019 18:13:42 +0200 Studierende der UPB gewinnen Xilinx Open Hardware Design Contest 2019 cs-news-single-view/news/studierende-der-upb-gewinnen-xilinx-open-hardware-design-contest-2019/ Anfang September fand in Dublin der Xilinx Open Hardware Design Contest 2019 statt. Mit dabei war auch ein Team der Uni Paderborn: Andreas Krakau und Felix Paul Jentzsch traten, unter Betreuung von Linus Witschen, mit ihrem Projekt „ReconROS: Integration of FPGAs into a ROS network“ an und gewannen in der Kategorie „Student“. Anfang September fand in Dublin der Xilinx Open Hardware Design Contest 2019 statt. Mit dabei war auch ein Team der Uni Paderborn: Andreas Krakau und Felix Paul Jentzsch traten, unter Betreuung von Linus Witschen, mit ihrem Projekt „ReconROS: Integration of FPGAs into a ROS network“ an und gewannen in der Kategorie „Student“. Der Xilinx Open Hardware Design Contest gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre technischen und kreativen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Der Wettbewerb findet jährlich statt und ist für Doktorand*innen und Studierende, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, innerhalb Europas vorgesehen. Hierbei gibt es verschiedene Kategorien: „Compute Acceleration“, „PhD“, „Student“ und „PYNQ“. Zur Umsetzung der Projektideen durften die Teilnehmenden diverse von der Firma Xilinx zur Verfügung gestellte Plattformen verwenden.

Das Team aus Paderborn bediente sich für sein Projekt, welches vom Fachgebiet Technische Informatik unter der Leitung von Prof. Dr. Marco Platzner betreut wurde, dem nur für Software ausgelegtem Robot Operating System (ROS) und entwickelte eine Hardwareunterstützung: Hierfür entwarfen und implementierten die beiden Studenten ein Architekturkonzept für die Einbindung der Hardware in die Softwareumgebung. Als Prototyp hatten sie ein ferngesteuertes Auto umgebaut und mit zwei System-on-Chip FPGAs bestückt. Durch ein eigens entwickeltes Hardware-Software ROS Netzwerk kann das Auto selbstständig Linien auf dem Boden folgen und Hindernisse erkennen. Ein reines Software ROS Netzwerk hätte die Aufgabe auf dem eingebetteten System nicht realisieren können, da viele Aufgaben für Mikrocontroller zu rechenintensiv sind und das System überlastet hätten, z.B. die Verarbeitung von Videosignalen. Daher wurden diese Aufgaben von der Hardware übernommen.

Am 04. und 05.09.19 fanden die Präsentationen und Siegerehrungen statt, welche mit einem festlichen Dinner und guten Networking-Möglichkeiten beendet wurden. Jedes Team musste für die Präsentation einen Report schreiben und ein Video veröffentlichen, in dem die Projektidee und -umsetzung kurz skizziert werden. Zusätzlich hatte beim Wettbewerb vor Ort jeder Teilnehmende einen Stand, an dem das Projekt präsentiert und demonstriert wurde. Seit Anfang des Jahres haben Felix Paul Jentzsch und Andreas Krakau an ihrem Projekt gearbeitet: „Die Studenten kamen von sich aus auf mich zu und fragten mich nach meiner Unterstützung für diesen Wettbewerb. Ich finde es super, wenn sie aus eigener Initiative solche Chancen ergreifen!“, erzählt Supervisor Linus Witschen, der selbst im Jahr 2016 als Student an diesem Wettbewerb teilgenommen hat. „Andreas Krakau kennt sich sehr gut mit Software und Prozessoren aus, während Felix Paul Jentzsch ein Hardware-Experte ist. Somit haben sich die beiden sehr gut ergänzt“, lobt Linus Witschen. Ihr Einsatz hat sich gelohnt: Der Sieg brachte ihnen neben dem Preisgeld auch noch ein Zertifikat und wertvolles Feedback von Expert*innen ein. Außerdem wurde ihre Reise nach Dublin komplett von der Firma Xilinx übernommen.

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Video des Projekts: https://www.youtube.com/watch?v=ZxFIcNTBmAY&feature=youtu.be

Mehr Informationen über den Contest: http://www.openhw.eu/home.html

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news-10329 Wed, 25 Sep 2019 12:50:54 +0200 Intelligente Elektromobilität: Maximilian Schenke von der Universität Paderborn mit Preis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgezeichnet cs-news-single-view/news/intelligente-elektromobilitaet-maximilian-schenke-von-der-universitaet-paderborn-mit-preis-des-bundes/ Die Verkehrswende ist aktuell ein Topthema. Alternative Antriebstechnologien haben Hochkonjunktur. Auch die Wissenschaft entwickelt Ideen für die Zukunft der Mobilität. Für ihre innovativen Arbeiten im Bereich der Elektromobilität wurden am Donnerstag, 19. September, in Nürnberg vier Nachwuchswissenschaftler vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Fraunhofer-Gesellschaft mit dem „DRIVE-E-Studienpreis“ ausgezeichnet. Maximilian Schenke von der Universität Paderborn ist einer der Preisträger. 

Regelung von Elektromotoren mithilfe Künstlicher Intelligenz

Schenke belegte Platz zwei in der Preiskategorie „Projekt- bzw. Bachelorarbeiten“ und erhielt 2.000 Euro Preisgeld. In seiner Projektarbeit erarbeitete der Student der Elektrotechnik einen innovativen Ansatz zur Regelung elektrischer Motoren mithilfe des sogenannten tiefen bestärkenden Lernens (Deep Reinforcement Learning). Das bestärkende Lernen ist eine Form des Maschinellen Lernens. Hier entscheidet eine künstliche Intelligenz allein auf Basis zuvor gesammelter Daten ohne manuelle Eingriffe eines Experten. Durch Schenkes Ansatz ist die Regelung eines Elektromotors selbstlernend und so in der Lage, sich auf verschiedene Motorenzustände einzustellen. Damit kann der Motor effizienter arbeiten und der Regler passt sich selbstständig an variierende Betriebs- und Umgebungsbedingungen an. 

Dazu Maximilian Schenke: „Durch viele Simulationen konnte der Regler eine Menge Daten über das elektrische Verhalten des Motors sammeln. Diese Daten helfen nun bei der Überführung des Motors in den gewünschten Betriebszustand. In Zukunft verbessern die maschinellen Lernverfahren auf diesem Weg einerseits die Reaktionszeit des Fahrzeugs beim Bremsen und Beschleunigen. Andererseits wird auch die begrenzte Batterieleistung optimal ausgenutzt. Die Auszeichnung meiner Arbeit bedeutet mir sehr viel. Ich freue mich, einen Beitrag zum Thema elektrisches Fahren liefern zu können. Das Projekt ist deshalb für mich noch nicht abgeschlossen. In meiner Masterarbeit werde ich versuchen, weitere Erkenntnisse über die intelligente Regelung elektrischer Maschinen zu sammeln und das Verfahren weiter verbessern.“

Dr.-Ing. Oliver Wallscheid, Forschungsgruppenleiter im Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA)“, freut sich über den Erfolg seines Studenten: „Die Auszeichnung von Maximilian Schenke ist ein gelungenes Beispiel für die Forschungsorientierung der Masterstudiengänge am Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik. Herr Schenke kann zurecht stolz auf diese Anerkennung sein. Er konnte sich einem harten, bundesweiten Wettbewerb gegenüber vielen Bewerbern durchsetzen. Trotz des tollen Erfolgs bleiben allerdings noch viele offene Forschungsfragen, wie z. B. das Absichern von Elektromotoren gegenüber kritischen Betriebszuständen oder besonders effiziente Lernvorgänge, die in kurzer Zeit zielführende Regler hervorbringen. Diesen und vielen weitere Themen der intelligenten Regelungstechnik widmen wir uns am Fachgebiet LEA zurzeit, um die elektrische Antriebstechnik in Deutschland weiter voranzubringen.“

BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft fördern wissenschaftlichen Nachwuchs, der zu Elektromobilität forscht

„Um Herausforderungen wie dem Klimawandel zu begegnen, müssen wir auch in der Mobilität neue Wege gehen. Die Elektromobilität bietet dazu eine Möglichkeit. Sie trägt zum Klimaschutz bei. Umso wichtiger ist es, dass Forscherinnen und Forscher hier zu neuen Erkenntnissen kommen. Neues Wissen ist ein Schlüssel zum Fortschritt“, so Bundesforschungsministerin Anja Karliczek in ihrer Grußbotschaft zur Preisverleihung.

„DRIVE‐E“ wurde 2009 als Initiative des BMBF und der Fraunhofer‐Gesellschaft ins Leben gerufen. Seitdem nahmen mehr als 500 junge Talente, die sich für die Zukunft der Elektromobilität begeistern, am Nachwuchsprogramm teil. Bewerben können sich Bachelor- und Masterstudierende, Absolventen und Doktoranden aller Hochschulen aus den Studienrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik, Physik, Wirtschaftsingenieurwesen und verwandter Studienrichtungen.

Die Verleihung des „DRIVE-E-Studienpreises“ findet jährlich als Höhepunkt der „DRIVE-E-Akademie“ statt. Die Akademie bietet 50 ausgewählten Teilnehmern aus Deutschland die Chance, eine Woche lang mit Vorträgen, Workshops und Exkursionen in die Theorie und Praxis der Elektromobilität sowie angrenzender Technologien und Konzepte einzutauchen.

Weitere Informationen zur Forschung des Fachgebiets „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“ der Universität Paderborn: ei.uni-paderborn.de/lea

Weitere Informationen zum Preis: www.drive-e.org/studienpreis

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news-10326 Tue, 24 Sep 2019 14:08:57 +0200 Neue Videos: Summer School 2019 für Studierende der Xidian University cs-news-single-view/news/neue-videos-summer-school-2019-fuer-studierende-der-xidian-university-1/ Vom 12. bis 23.08.19 veranstaltete die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik eine Summer School für Studierende der Xidian University, China. Vom 12. bis 23.08.19 veranstaltete die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik eine Summer School für Studierende der Xidian University, China. Diese richtete sich vor allem an Studierende des Faches Electrical Engineering. In der ersten Woche gab es diverse Vorlesungen und Vorträge von Paderborner Wissenschaftlern; außerdem bekamen die Besucher aus China Einblicke in die Forschungslabore der Elektrotechnik. In der zweiten Woche wurde dann aktiv in verschiedenen Projekten geforscht. Neben den fachlichen Programmpunkten gab es auch kulturelle Angebote: So besuchten die Studierenden u.a. die Wewelsburg sowie das Karl-Marx-Museum in Trier und trafen Studierende der Universität Paderborn bei einem Grillabend.

In der neuen Videoreihe berichten einige der chinesischen Studierenden von ihren Erlebnissen während der Summer School, was ihnen besonders gefallen hat und was die größten Unterschiede zwischen einer chinesischen und einer deutschen Universität sind. Außerdem erläutert Prof. Dr. Jens Förstner, Professor für theoretische Elektrotechnik, Zweck und Ablauf der zweiwöchigen Summer School.

Die Videos sind ab sofort auf dem YouTube Kanal der Fakultät zu finden: https://www.youtube.com/user/FakultaetEIM

Prof. Förstner wird über die Summer School auch im Rahmen der „Infoveranstaltung über die vielfältigen Verbindungen der Universität Paderborn nach China“ am 27.9.2019 ab 16:00 Uhr im G-Hörsaal berichten. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

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news-10316 Fri, 20 Sep 2019 12:04:35 +0200 Marktplatz für Künstliche Intelligenz cs-news-single-view/news/marktplatz-fuer-kuenstliche-intelligenz/ Paderborner Forscher überzeugen mit einem Konzept für einen Marktplatz für Künstliche Intelligenz und holen 11,5 Mio. Euro Fördergeld – davon allein 4,5 Mio. für den Forschungsstandort Paderborn Paderborner Forscher überzeugen mit einem Konzept für einen Marktplatz für Künstliche Intelligenz und holen 11,5 Mio. Euro Fördergeld – davon allein 4,5 Mio. für den Forschungsstandort Paderborn

Ab Anfang 2020 entwickeln das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, das Fraunhofer IEM, die Unity, it’s OWL und Diebold Nixdorf eine digitale Plattform für Künstliche Intelligenz in der Produktentstehung. 20 Forschungseinrichtungen und Unternehmen arbeiten bei dem Forschungsprojekt „KI-Marktplatz“ zusammen, das vom BMWi mit 11,5 Mio. Euro gefördert wird. Die Paderborner Partner erhalten 4,5 Mio. Euro Förderung, davon gehen alleine 2,5 Mio. Euro an die Universität Paderborn.

Der KI-Marktplatz bündelt Kompetenzen von 20 Forschungseinrichtungen und Unternehmen, sowohl aus dem Spitzencluster it’s OWL als auch bundesweit. Bis 2023 entsteht eine digitale Plattform für Künstliche Intelligenz in der Produktentstehung, auf der sich Anbieter, Nutzer*innen und Expert*innen vernetzen und Lösungen entwickeln können. Mit diesem Konzept hat sich der KI-Marktplatz im Wettbewerb „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) durchgesetzt. „Mit unserem KI-Innovationswettbewerb haben wir offenbar einen Nerv in der Wirtschaft und der Wissenschaft getroffen. Die enorme Resonanz zeigt: Wir haben in Deutschland das Potenzial und den Willen, KI schnell und breit in die Anwendung zu bringen. Das gilt es nun, in die Tat umzusetzen. Unser Ziel ist es, große, durchsetzungsstarke Leuchtturmprojekte in zentralen Bereichen unserer Volkswirtschaft zu realisieren. So tragen wir dazu bei, KI rasch aus den Forschungslaboren auf die Straße zu bekommen“, so Bundesminister Peter Altmaier, der am 19. September die 10 Gewinner des Wettbewerbs verkündete, an dem sich 130 Konsortien beteiligt hatten.

Das Konzept wurde unter der Federführung des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn und des Fraunhofer-Instituts für Entwurfstechnik Mechatronik IEM entwickelt. Prof. Dr. Roman Dumitrescu (Vorstand Heinz Nixdorf Institut, Direktor Fraunhofer IEM und Geschäftsführer it´s OWL) erläutert: „Die Auszeichnung ist ein großartiger Erfolg und zeigt, dass die Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus dem Spitzencluster it´s OWL wichtige Treiber für Künstliche Intelligenz im Mittelstand sind. Mit dem KI-Marktplatz werden wir ein bundesweit einzigartiges Angebot schaffen, mit dem gerade kleine und mittlere Unternehmen die Potenziale von Künstlicher Intelligenz in der Produktentstehung erschließen können. Besonders freue ich mich, dass wir starke Paderborner Partner aus Forschung und Industrie an Bord haben.“ Ähnlich sieht das auch Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn:Die Förderung bekräftigt uns in unserer Forschungsstrategie und ist ein großartiger Erfolg für die gesamte Region, deren ökonomisches Wachstum durch die vorbildhafte und weithin sichtbare Kombination von Spitzenforschung und Wirtschaft geprägt ist.“

Transfer zwischen Forschung und Industrie

Künstliche Intelligenz bietet enormes Potenzial für die Produktentstehung. Unternehmen könnten mithilfe von KI-Technologien beispielsweise vor Einführung eines Produktes ermitteln, ob ihre Kund*innen es kaufen würden. Oder aus Produktdaten wertvolle Informationen für die Entwicklung der nächsten Produktreihe ziehen. „Gerade am Forschungsstandort Paderborn haben wir bereits eine Vielzahl von Anwendungen und Forschungsergebnissen im Bereich Künstliche Intelligenz vorzuweisen. Jetzt gilt es, unsere Forschung in die Unternehmenspraxis zu überführen. Der KI-Marktplatz ist Grundlage dafür, dass Unternehmen Zugang zu KI-Technologien und Ansprechpartnern finden und in die eigene Umsetzung gehen. Gleichzeitig wird auch die Wissenschaft enorm profitieren und wertvolle neue Forschungsansätze identifizieren“, sagt Prof. Eyke Hüllermeier (Professor für Intelligente Systeme und Maschinelles Lernen am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn).

Partnervermittlung, Datenraum und Baukasten für KI-Lösungen

Im Projekt KI-Marktplatz, das Anfang 2020 starten wird und auf drei Jahre ausgelegt ist, entsteht eine digitale Plattform, die KI-Expert*innen, Lösungsanbieter und produzierende Unternehmen zusammenbringt. Diese digitale Plattform wird sukzessive um Funktionalitäten erweitert, die eine gemeinsame Entwicklung von KI-Lösungen für die Produktentstehung sowie eine Bereitstellung dieser Lösungen ermöglichen. Angefangen bei einer intelligenten Partnervermittlung für Anwendungsfälle von KI in der Produktentstehung, über einen Datenraum für die Produktentstehung bis hin zu einem Baukasten für die KI-Entwicklung stellt der KI-Marktplatz den Akteuren auf der Plattform Werkzeuge zur Entwicklung innovativer KI-Lösungen bereit. Dabei setzt der KI-Marktplatz auf ein vertrauensbasiertes Konzept mit einer entsprechenden IT-Architektur, die Datensouveränität und faire Transaktionsmechanismen ermöglicht. Darüber hinaus werden heute bereits verfügbare KI-Anwendungen über den Marktplatz bereitgestellt. Das rund 200 Partner umfassende Technologie-Netzwerk it’s OWL wird dabei die Keimzelle für den nationalen KI-Marktplatz sein.

Forschungspartner sind das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, die Fraunhofer-Institute IEM, IOSB-INA und IPK, der Exzellenzcluster Cognitive Interaction Technology CITEC der Universität Bielefeld sowie das Institut für industrielle Informationstechnik inIT der TH OWL. Weitere Projektpartner sind u. a. die International Data Spaces Association, prostep ivip, die FIWARE Foundation sowie die Unternehmen Claas, Diebold Nixdorf, Düspohl, Hella Gutmann, Contact Software, Unity und Westaflex.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung von it's OWL: 
https://www.its-owl.de/newsroom/news/news/news/ki-plattform-fuer-die-produkte-von-morgen/

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