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Multi-Touch-Tisch aus dem Institut für Informatik, Foto: Universität Paderborn, Fotografin: Judith Kraft
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Multi-Touch-Tisch aus dem Institut für Informatik, Foto: Universität Paderborn, Fotografin: Judith Kraft

Graduiertenkollegs

Neben der Möglichkeit zur Promotion als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Fachgebiet, bieten unsere Graduiertenkollegs eine besondere Form der Spitzenforschung mit gezielter Schwerpunktsetzung auf einem Forschungsbereich. Weitere Informationen bietet auch das Paderborn Institute for Advanced Studies in Computer Science and Engineering (PACE).

Marie Skłodowska-Curie Innovative Training Network KnowGraphs

KnowGraphs ist ein mit 3,87 Mio. € gefördertes Doktorandennetzwerk, dass unter der Leitung von Prof. Dr. Axel-Cyrille Ngonga Ngomo an der Universität Paderborn durchgeführt und koordiniert wird. Im Rahmen von Horizon 2020 wird das sogenannte Marie Skłodowska-Curie Innovative Training Network (MSCA-ITN) für vier Jahre 15 Doktorandenstellen sowie begleitende Forschungsaktivitäten, Traineeaufenthalte in Firmen und andere Weiterbildungsmaßnahmen fördern.

Thematisch beschäftigt sich KnowGraphs mit der Rolle und Nutzbarmachung von Wissensgraphen, einer Familie von Datenrepräsentationsmechanismen. Als KI-Schlüsseltechnologie sind graph-basierte Ansätze unabdingbar für den intelligenten Umgang mit großen Datenmengen oder gar Suchanfragen geworden. Im Fokus von KnowGraphs steht vor allem die Skalierung von Wissensgraphen, um sie auch einem breiten Publikum von Nutzern in verschiedenen Bereichen zugänglich zu machen. Dies schließt (1) sowohl Unternehmen (in Branchen wie der Industrie 4.0, Biomedizin, Finanzen oder Recht) aller Größen als auch (2) Endnutzer (z.B. durch persönliche Assistenten und Websuche) ein. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es einer Mischung aus Arbeiten zu den theoretischen Grundlagen von Wissensgraphen bis hin zu deren wirtschaftlichen Nutzung. KnowGraphs konzentriert sich auf die Untersuchung von vier Aspekten des Knowledge Graph Managements: (1) Darstellung, (2) Konstruktion und Wartung, (3) Betrieb und (4) Nutzung. In diesem Zusammenhang werden im Projekt neue Methoden, Modelle und Frameworks erforscht und entwickelt, wobei ein interdisziplinärer Methodenmix aus Web Science, Data Science, Knowledge Representation, Knowledge Engineering, Big Data, Datenrecht und Business Innovation zum Tragen kommt. Die Ergebnisse werden branchenübergreifend angewendet, d.h. in Bereichen wie personalisierter Medizin, Industrie 4.0, Fragenbeantwortung, persönlichen Assistenten und Websuche.

Partner:

Förderer: Europäische Union

Webseite: https://knowgraphs.eu/

Graduiertenkolleg Human Centered Systems Security NERD.NRW

Das Graduiertenkolleg NERD (North Rhine-Westphalian Experts on Research in Digitalization) möchte die Nachwuchsförderung in der IT-Sicherheit an Universitäten und Hochschulen in Nordrhein-Westfalen stärken und das Forschungsprofil im Forschungsbereich Human Centered Systems Security nachhaltig schärfen. Standortübergreifend werden die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie die beteiligten Professorinnen und Professoren (mitunter erstmals) zusammengeführt. Kernstück des Kollegs ist die standortübergreifende Promotion in Forschungstandems.

An der Universität Paderborn ist die Fachgruppe Softwaretechnik an NERD beteiligt. Zusammen mit der Gruppe Usable Security and Privacy der Uni Bonn forscht sie hierbei an User-experience Aspekten für Codeanalyse-Werkzeuge.

Partner:

  • Universität Bonn
  • RWTH Aachen
  • TH Köln
  • FH Aachen
  • Hochschule Ruhr-West
  • Ruhr-Universität Bochum
  • FH Münster
  • Uniklinik Münster

Förderer: Land NRW

Webseite: https://nerd.nrw/

NRW Forschungskolleg: Gestaltung von flexiblen Arbeitswelten - Menschenzentrierte Nutzung von Cyber-Physical Systems in Industrie 4.0

Für Produktionsunternehmen eröffnet der Übergang zu Industrie 4.0 große Chancen für die Modernisierung und die damit verbundene Effizienzsteigerung der Produktionsprozesse. Neben den noch in großem Maße existierenden technischen Herausforderungen bei der Entwicklung solcher Systeme erfährt insbesondere die Rolle der Beschäftigten über die gesamte Wertschöpfungskette einen erheblichen Wandel. Die durchgängig vernetzten, dynamischen  und echtzeitorientierten Abläufe verändern Arbeitsprozesse grundlegend und erfordern eine Flexibilisierung der Beschäftigung. Die Herausforderung liegt in der Entwicklung neuer sozialer Infrastrukturen, welche die weiterhin rasante technologische Entwicklung antizipieren und den Menschen über sein gesamtes Arbeitsleben im Fokus der Entwicklung sehen. 

Daher sollen in dem NRW Forschungskolleg folgende Themenfelder bearbeitet werden:

(1) Übergang zu menschen-zentrierten, flexiblen und  adaptiven Arbeitsprozessen unter Berücksichtigung ihrer gesellschaftlichen Einbettung und organisationaler Gerechtigkeit

(2) Einsatz von lernenden, intelligenten Assistenzsystemen in Form von Cyber-Physical Devices

(3) Entwicklung eines anforderungsorientierten Systems Engineering-Ansatzes als Grundlage für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit

(4) Untersuchung der daraus resultierenden Änderungen in den beruflichen Anforderungen mit Konsequenzen für die Aus- und Weiterbildung und das Lernen am Arbeitsplatz.

Partner:
Universität Bielefeld

Förderer: Land NRW

Webseite: https://pace.uni-paderborn.de/de/promotionsprogramme/fk-arbeit-40/

Forschungsschwerpunkt Digitale Zukunft

Das Ziel dieses Forschungsschwerpunkts ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen für ein Gesamtkonzept „Digitale Zukunft“ für Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Selbstständige und Privatpersonen zu entwickeln, um sie bei der aktiven Gestaltung des digitalen Wandels zu unterstützen. Unsere Forschung basiert auf einem integralen Konzept. Diesem Forschungsansatz folgend identifizieren wir, wo der digitale Wandel stattfindet, wollen seine Mechanismen verstehen und Methoden erarbeiten, um Menschen in der Berufswelt und im Privatleben vorzubereiten und zu begleiten.

Die Digitalisierung ist ein technologischer Prozess, der zu revolutionären Veränderungen in allen Lebensbereichen führt. Hinter diesem Oberbegriff verbergen sich sehr heterogene Entwicklungen. Beispielsweise wird  die durch die digitale Technik ermöglichte hohe Flexibilität im Arbeitsleben sowohl negativ, als ständige Erreichbarkeit und Entgrenzung von Arbeit, als auch positiv, als Zeitsouveränität mit neuen Freiheiten und Möglichkeiten, wahrgenommen. Eine einheitliche Bewertung der Auswirkungen sowie Trendprognosen zu den vom digitalen Wandel betroffenen Lebensbereichen und Geschäftsmodellen sind außerordentlich schwer.

Fast unbeachtet ist bislang, dass die technischen Entwicklungen auch aktive Gestaltungsmöglichkeiten für eine moderne und erwachsene Form des digitalen Lebens und Arbeitens eröffnen. Es existieren Studien zur Reife und den möglichen Folgen der Digitalisierung von Prozessen. Es lässt sich jedoch kein eindeutiger Trend zu den Beschäftigungseffekten feststellen. Das heißt, es sind nicht die technischen Innovationen, die deterministisch eine bestimmte Richtung und Ausformung des digitalen Wandels erzwingen, sondern vielmehr zeichnet sich eine Pluralität und Gestaltbarkeit zukünftiger (Arbeits-)Welten ab. In den Projekten des Forschungsschwerpunkts werden die Gestaltungsmöglichkeiten einer digitalen Zukunft untersucht und dabei sowohl die Potentiale als auch die Risiken adäquat berücksichtigt.

Partner: Universität Bielefeld

Förderer: Land NRW

Webseite: https://pace.uni-paderborn.de/de/promotionsprogramme/digitale-zukunft/#c262706

Die Universität der Informationsgesellschaft