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Eugen Ackermann und Nicolas Sander

Progressive Web Apps als Alternative zu Webapplikationen und Ersatz zu nativen Apps

In dieser Arbeit geht es um den neuen Entwicklungsansatz der Progressiven Web Apps (PWAs), der 2015 von Google vorgestellt wurde. Dabei wird untersucht, ob die PWAs für Unternehmen und Nutzer einen Mehrwert gegenüber den Web Apps und Nativen Apps bieten.

Progressive Web Apps sollen Funktionen und Eigenschaften ermöglichen, die bisher nur von nativen Apps unterstützt werden, wie beispielsweise die Unterstützung von Push Benachrichtigungen oder die Installation der Anwendung auf dem Endgerät. Mit Hilfe von Service Workern soll auch die Offlinefähigkeit deutlich verbessert werden, was mit Webtechnologien basierenden Entwicklungsansätzen bisher problematisch war.

Für den Vergleich der verschiedenen Entwicklungsansätze wurde zum einen eine Literaturrecherche durchgeführt. Zum anderen wurden für diese Arbeit ein selbstentwickeltes News- und Videoportal zu einer Progressive Web App migriert. Hierdurch kann ein Einblick in den benötigten Aufwand und mögliche auftretende Schwierigkeiten der Entwicklung gewährt werden.

Auf Grundlage dieser Untersuchungen wird deutlich, dass Progressive Web Apps eine gute Erweiterung der Standard Web Apps sind. Als Ersatz zu Nativen Apps fungieren die Progressive Web Apps jedoch noch nicht in allen Fällen, da diese derzeit nur auf Android Geräten vollständig nutzbar sind. Mit steigender Unterstützung seitens Apple haben die Progressiven Web Apps jedoch das Potential, als plattformübergreifender Entwicklungsansatz in Zukunft einen Teil der aufwändigen Nativen Apps abzulösen.

 

The University for the Information Society