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Studierende in den Seminarräumen des O-Gebäudes, Foto: Universität Paderborn, Fotografin: Judith Kraft Bildinformationen anzeigen

Studierende in den Seminarräumen des O-Gebäudes, Foto: Universität Paderborn, Fotografin: Judith Kraft

Studienangebot Informatik

Im Rahmen der Reakkreditierung wurden die Informatik-Studiengänge zum 1. 10. 2017 neu strukturiert. Informationen zu den bisherigen Studiengängen (ab 2009) finden sich hier.

Konzeption

Die Informatik-Studiengänge an der Universität Paderborn sind gekennzeichnet durch ihre ausgeprägte wissenschaftliche Ausrichtung, bestimmte inhaltliche Schwerpunkte und die adäquate Gestaltung der eingesetzten Studienformen. Die Informatik-Studiengänge sind wissenschaftliche Studiengänge, die grundlagen- und methodenorientiert ausgerichtet sind.

Sie befähigen durch ihre Grundlagenorientierung die Absolventen zu erfolgreicher Tätigkeit im Beruf als Informatiker oder Informatikerin in Wirtschaft oder Wissenschaft über das gesamte Berufsleben hinweg, da sie sich nicht auf die Vermittlung aktuell gültiger Inhalte beschränken, sondern theoretisch untermauerte grundlegende Konzepte und Methoden zum Inhalt haben, die über aktuelle Trends hinweg Bestand haben.

Bachelorstudiengang Informatik

Die Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten in der Informatik wird im Bachelorstudiengang derart gefördert, dass die Studierenden

  • die für die Informatik erforderlichen mathematischen, logischen und statistischen Kompetenzen erwerben, um gelernte Methoden auf informatische Probleme übertragen und für die Modellierung informatischer Probleme anwenden zu können;
  • fachliche Kompetenzen im Bereich der Algorithmen und Datenstrukturen erwerben, die ihnen erlauben, diese zu nutzen, zu analysieren und die Grenzen ihrer Möglichkeiten einzuschätzen;
  • grundlegende Programmiermethoden beherrschen und Softwaresysteme strukturieren können;
  • ein grundlegendes Verständnis von Aufbau und Funktionsweise von Rechnern haben;
  • wichtige Informatiksysteme und die Grundprinzipien ihrer sicheren und nutzerfreundlichen Gestaltung kennen; und
  • die erworbenen Grundlagen anwenden können, um sich in weiterführende Inhalte einzuarbeiten und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten vertiefen zu können.

Über die fachlichen Kompetenzen hinaus erwerben die Studierenden fachübergreifende Kompetenzen und qualifizieren sich für die spätere Berufstätigkeit, da sie 

  • in die Lage versetzt werden, sich in angemessen schwierige Problemfelder einzuarbeiten, Lösungsansätze zu reflektieren und im Team zu diskutieren;
  • sich Lernstrategien angeeignet haben, die sie zum lebenslangen Lernen befähigen;
  • gelernt haben, Arbeitsergebnisse einem Fach- oder Laienpublikum vorzustellen;
  • Teamarbeit und Leistungsbeurteilung im Projekt kennengelernt haben;
  • gelernt haben, basierend auf dem erworbenen Fachwissen problemorientiert, interdisziplinär und ganzheitlich vernetzt zu denken und zu handeln; und
  • die gesellschaftliche und ethische Bedeutung von Forschung und Entwicklung beurteilen können und entsprechend verantwortungsbewusst handeln können.

Insgesamt sind die Absolventen durch diese Zielorientierung des Bachelorstudiums zu einem anschließenden Masterstudium befähigt.

Verlauf des Studiums

Der Bachelorstudiengang ist grundsätzlich deutschsprachig angelegt und enthält fast keine fremdsprachigen Lehrveranstaltungen. Er gliedert sich in zwei Abschnitte, einen ersten Abschnitt der im Wesentlichen die ersten vier Semester umfasst und einen zweiten Studienabschnitt, der weitgehend im 5. und 6. Semester angesiedelt ist.

Der erste Studienabschnitt legt die Grundlage für ein wissenschaftlich fundiertes Studium der Informatik und besteht aus folgenden Pflichtmodulen:

  • Analysis für Informatiker (8 LP)
  • Lineare Algebra für Informatiker (8 LP)
  • Stochastik für Informatiker (6 LP)
  • Programmierung (8 LP)
  • Programmiersprachen (4 LP)
  • Software Engineering (5 LP)
  • Softwaretechnikpraktikum (8 LP)
  • Digitaltechnik (5 LP)
  • Rechnerarchitektur (5 LP)
  • Systemsoftware und systemnahe Programmierung (9 LP)
  • Datenbanksysteme (5 LP)
  • Gestaltung von Nutzungsschnittstellen (6 LP)
  • Modellierung (8 LP)
  • Datenstrukturen und Algorithmen (9 LP)
  • Berechenbarkeit und Komplexität (6 LP)
  • IT-Sicherheit (5 LP).

Die Vorlesung IT-Sicherheit ist als einzige Veranstaltung des 1. Studienabschnitts im 5. Semester platziert, alle anderen liegen in den ersten vier Semestern.

Der zweite Studienabschnitt verbreitert zum einen die Grundlagen des ersten Studienabschnitts für ein wissenschaftlich fundiertes Studium der Informatik und ermöglicht zum anderen eine erste Vertiefung in einem Gebiet der Informatik. Er umfasst die folgenden Informatikgebiete

  • Softwaretechnik (6 LP)
  • Algorithmen und Komplexität (6 LP)
  • Computersysteme (6 LP)
  • Daten und Wissen (6 LP)
  • Vertiefung (6 LP)

und die Pflichtmodule

  • Soft Skills (5 LP)
  • Abschlussarbeit (12 LP)

Innerhalb der ersten 4 genannten Informatikgebiete steht jeweils eine Auswahl von 4-6 Wahlpflichtveranstaltungen in Modulen zur Verfügung, aus denen die Studierenden jeweils eines auswählen können. In der Vertiefung können die Studierenden völlig frei aus einem Katalog von zurzeit 19 möglichen Modulen wählen. Durch die Gestaltung des Studiengangs kann eine der Wahlpflichtveranstaltungen des zweiten Abschnitts bereits im 4. Semester absolviert werden. Das Modul Soft Skills dient zur Stärkung der fachübergreifenden Kompetenzen und besteht aus dem Mentorenprogramm und einem Proseminar. Das Modul Abschlussarbeit besteht aus einer einmonatigen Orientierungs- und Themenfindungsphase, gefolgt von einer formal kontrollierten 5-monatigen Erstellungsphase, sowie einem Vortrag über die Inhalte der Arbeit.

Der Bachelorstudiengang wird abgerundet durch ein obligatorisches Nebenfachstudium im Umfang von rund 20 LP, sowie Studium Generale von rund 5 LP. Die ersten beiden Studiensemester konzentrieren sich jedoch auf Informatikinhalte - erst ab dem 3. Semester beginnt das Nebenfachstudium (Ausnahme: Nebenfach Mathematik) bzw. Studium Generale.

Studienplan

Der Plan rechts zeigt die zeitliche Planung des Bachelorstudiengangs. Dabei sind die Veranstaltungen des ersten Studienabschnitts sämtlich Pflichtveranstaltungen, die auch zeitlich in der gezeigten Reihenfolge studiert werden sollten.

Im zweiten Studienabschnitt hingegen kann die Positionierung der Wahlpflichtveranstaltungen aus den 4 Informatikgebieten und der Vertiefung zwischen dem 4. bis 6. Semester variieren - das gezeigte Bild ist nur ein mögliches Beispiel. Parallel zur Abschlussarbeit mit 15 LP können durchaus auch Wahlpflichtveranstaltungen und/oder ein Proseminar liegen.

Nebenfächer

In die Bachelor- und Masterstudiengänge Informatik ist jeweils ein Nebenfach integriert, dass vom Studierenden selbst zu wählen ist. Das Nebenfach hat im Bachelorstudiengang einen Umfang von 18 bis 22 ECTS-Punkten und ist verpflichtend. Zum einen können hier  folgende Standardnebenfächer gewählt werden:

  • Elektrotechnik
  • Mathematik (Nebenfachstudium schon ab dem 1. Semester)
  • Medienwissenschaften
  • Philosophie
  • Psychologie
  • Wirtschaftsinformatik
  • Wirtschaftswissenschaften

Auf Antrag können aber auch andere Fächer gewählt werden, wie

  • Chemie
  • Maschinenbau
  • Physik

Oder "exotische" Nebenfächer wie

  • Musik
  • Theologie
  • Sport.

Nähere Informationen finden sich auf den speziellen Seiten zu den Nebenfächern.

Studium Generale

Sowohl in den Bachelor- als auch in den Masterstudiengang Informatik sind Anteile von "Studium Generale" integriert. Im Bachelorstudium im Umfang von 5 bis 7 ECTS-Punkten abhängig vom genauen Umfang des Nebenfachs. Hier gilt die Regel, dass der Umfang des Nebenfachs plus der Umfang des Studium Generale sich auf 25 ECTS-Punkte addieren müssen.

Grundsätzlich kann jede Veranstaltung an der Universität als Studium Generale belegt werden. Auch die aktive Teilnahme am Hochschulchor, der Theater AG oder der Big Band können zum Beispiel als Studium Generale angerechnet werden. Grundsätzlich dient das Studium Generale der Allgemeinbildung und sollte als "Blick über den Tellerrand" aufgefasst werden. Trotzdem muss auch hier eine Note vergeben werden, die aber nur in sehr geringem Umfang in die Gesamtnote des Bachelorabschlusses einfließt. Veranstaltungen aus dem Bereich der Informatik können generell nicht gewählt werden.

Nähere Informationen finden Sie auf den speziellen Seiten zum Studium Generale.

Modulhandbuch und Prüfungsordnung

Im Modulhandbuch zum Bachelorstudiengang finden Sie Beschreibungen zu allen Modulen. Diese werden inhaltlich beschrieben, es werden formale und inhaltliche Voraussetzungen angegeben, die Prüfungsmodalitäten werden festgelegt und die strukturelle Einordnung der Module in das Studium wird behandelt. Die Eintragungen stellen eine verlässliche Informationsquelle zur Studienplanung dar. Beachten Sie dabei, dass die Pflichtveranstaltungen des ersten Studienabschnitts streng im Jahresrhythmus wiederkehrend gehalten werden; die Wahlpflichtveranstaltungen jedoch werden je nach Verfügbarkeit der Lehrenden unregelmäßiger angeboten - hier wird das konkrete Angebot im Semester variieren.

Die Prüfungsordnung des Bachelorstudiengangs stellt die juristisch bindende Darstellung der Regeln des Studiums dar. Dort werden u.a. Zulassung, Prüfungsformen, Prüfungsumfang, Prüfende, Zeugnisse und ähnliche Sachverhalte offiziell geregelt. Dieses Dokument ist also die ultimative Referenz in allen wichtigen Fragen des Studiums.

Die Übergangsregeln von der bis vor kurzem geltenden Prüfungsordnung zur aktuellen Prüfungsordnung sind nur relevant für Studierende, die schon vor dem Wintersemester 2017/18 eingeschrieben waren und daher entscheiden müssen ob sie in der alten Ordnung bleiben oder in die neue Ordnung wechseln. Beachten Sie hierzu auch die Anrechnungslisten Bachelor mit Informationen zur Anrechnung von Veranstaltungen zwischen der alten und neuen Studienordnung des Bachelorstudiengangs Informatik.

Masterstudiengang Informatik

Der Masterstudiengang schließt sich konsekutiv an den Bachelorstudiengang an. Die Studierenden erlangen aufbauend auf dem Bachelorstudium weitere formale, algorithmische und mathematische Kompetenzen indem sie

  • in die Lage versetzt werden, Problemstellungen mit formalen Methoden beschreiben und analysieren zu können;
  • aktuelle Erkenntnisse der Informatik und detaillierte, tiefgehende Fachkenntnisse in einem Gebiet der Informatik im Rahmen der sogenannten Focus Areas Software Engineering, Algorithm Design, Networks and Communication, High-Performance and Embedded Computing Systems, und Intelligence and Data, erwerben;
  • Lösungen für unvollständig definierte Probleme entwickeln können;
  • in die Lage versetzt werden, mit der Verarbeitung komplexer, unvollständiger und widersprüchlicher Information umzugehen; und
  • neue Probleme strukturieren und formalisieren und Lösungsansätzen entwickeln können.

Im Laufe des Masterstudiums erwerben die Studierenden Methoden- und Projektmanagementkompetenzen, die sie in die Lage versetzen

  • informatische Modelle, Systeme und Prozesse zu entwerfen und realisieren;
  • innovative Methoden anzuwenden;
  • die Informatik als wissenschaftliche Disziplin weiterzuentwickeln;
  • Ziele und Themen zu definieren, Aufgabenstellungen abzuleiten, Lösungen zu organisieren, Teams zu leiten und zu vertreten; und
  • nicht-technische Auswirkungen der Informatik zu beurteilen.

Insgesamt sind die Absolventen durch diese Zielorientierung des Masterstudiums hervorragend zur Berufstätigkeit in Führungspositionen bzw. zu einer anschließenden Weiterqualifizierung (Promotion) befähigt.

Verlauf des Studiums

Der Master-Studiengang ist zweisprachig (Deutsch, Englisch) ausgelegt. Dies trägt der Tatsache Rechnung, dass in der Informatikforschung und -entwicklung Englisch als Arbeitssprache weltweit üblich geworden ist. Insofern werden Veranstaltungen in Deutsch und in Englisch angeboten. Das führt dazu, dass der Studiengang sich einerseits ausländischen Studierenden mit Bachelor-Abschluss als komplett in Englisch studierbarer Studiengang anbietet, andererseits aber auch für die deutschsprachigen Studierenden erhebliche Anteile in englischer Sprache enthält.

Alle Module des Masterstudiengangs sind ein oder mehrere Focus Areas eingeordnet.
Es gibt die folgenden 6 Focus Areas:

  • Software Engineering
  • Algorithm Design
  • Networks & Communication
  • Computer Systems
  • Intelligence & Data
  • Data Science (ab WS 18/19)

Eine der Focus Areas ist als „Specialization Area“ zu wählen. Insgesamt müssen acht Wahlpflichtmodule (je 6 LP) aus den Focus Areas absolviert werden, dabei müssen drei aus der Specialization Area stammen und es müssen Module aus mindestens zwei verschiedenen Focus Areas absolviert werden. Sonst gibt es keine Einschränkungen für die acht Module aus den Focus Areas. Diese "schwachen" Regeln erlauben den Studierenden sehr weitgehend frei die Module zu wählen, die Ihnen zusagen. Es ist ein stark spezialisiertes Studium ebenso möglich wie eine wissenschaftliche Ausbildung in der Breite.

Besondere Bedeutung hat die Projektgruppe (20 LP), die sich zeitlich über zwei Semester erstreckt und mit 8-16 Studierenden besetzt wird. Diese Gruppe arbeitet als sich selbst organisierendes Team ein Jahr lang an einem Projekt, das typischerweise an ein aktuelles Forschungsthema des Projektgruppenveranstalters anknüpft. Damit werden teamorientierte Arbeitsweisen, wie sie auch im Berufsleben üblich sind, praktiziert und eingeübt.

Weiter gibt es zwei Seminarmodule (je 5 LP) und die Masterarbeit, die mit 30 LP zeitlich ein gesamtes Semester umfasst. Hinzu kommen Veranstaltungen im Umfang von 12 LP im Studium Generale oder einem optionalen Nebenfach.

Studienplan

Der Plan rechts zeigt eine mögliche Anordnung der Module im Masterstudium. Die grünen Kästen entsprechen den 8 zu belegenden Wahlpflichtmodulen; die beiden Seminare wurden nacheinander ins 2. und 3. Semester gelegt - die Projektgruppe parallel dazu ebenfalls in diese beiden Semester. Die 12 LP im Studium Generale bzw. optionalem Nebenfach liegen ebenfalls in diesem Zeitraum. Natürlich kann die Verteilung von Wahlpflicht, Seminaren und Studium Generale/Nebenfach sehr anders aussehen - auch parallel zur Masterarbeit (hier komplett im 4. Semester) können noch einzelne Veranstaltungen besucht werden.

Die Regeln fordern, dass eine Focus Area als Spezialisierung gewählt wird, aus dieser müssen mindestens 3 der 8 Module stammen. Die übrigen 5 können frei gewählt werden, allerdings muss mindestens eine zweite Focus Area darin vorkommen. Die Thematik der Masterarbeit sollte aus der Spezialisierung gewählt werden.

Optionales Nebenfach

Anders als im Bachelor ist das Nebenfach im Masterstudiengang nicht verpflichtend. Wie im Bachelor ist es jedoch möglich, eines der Standardnebenfächer

  • Elektrotechnik
  • Mathematik
  • Medienwissenschaften
  • Philosophie
  • Psychologie
  • Wirtschaftsinformatik
  • Wirtschaftswissenschaften

zu wählen. Auch kann auf Antrag ein beliebiges, anderes Nebenfach studiert werden. Der Umfang des Nebenfachstudiums im Masterstudium ist auf 12 LP begrenzt. Falls die belegten Veranstaltungen im Nebenfach den vorgegeben Plänen für das Masterstudium entsprechen, wird auf dem Masterzeugnis das studierte Nebenfach explizit vermerkt. 

Nähere Informationen finden Sie auf den speziellen Seiten zu den Nebenfächern.

Studium Generale

12 LP sind im Masterstudiengang dem Studium Generale (bzw. einem optionalen Nebenfach) gewidmet. Die internationalen Studenten nutzen in den meisten Fällen die Möglichkeit Deutschkurse als Studium Generale zu absolvieren, um die Anforderung der Prüfungsordnung nach Erreichen des Levels A2 für die deutsche Sprache zu erfüllen. Alternativ kann - wie im Bachelorstudium - grundsätzlich jede Veranstaltung an der Universität als Studium Generale belegt werden. Auch die aktive Teilnahme am Hochschulchor, der Theater AG oder der Big Band können zum Beispiel als Studium Generale angerechnet werden. Grundsätzlich dient das Studium Generale der Allgemeinbildung und sollte als "Blick über den Tellerrand" aufgefasst werden. Trotzdem muss auch hier eine Note vergeben werden, die aber nur in sehr geringem Umfang in die Gesamtnote des Masterabschlusses einfließt. Veranstaltungen aus dem Bereich der Informatik können generell nicht gewählt werden.

Nähere Informationen finden Sie auf den speziellen Seiten zum Studium Generale.

Modulhandbuch und Prüfungsordnung

Im Modulhandbuch zum Masterstudiengang finden Sie Beschreibungen zu allen Modulen. Diese werden inhaltlich beschrieben, es werden formale und inhaltliche Voraussetzungen angegeben, die Prüfungsmodalitäten werden festgelegt und die strukturelle Einordnung der Module in das Studium wird behandelt. Die Eintragungen stellen eine verlässliche Informationsquelle zur Studienplanung dar. Beachten Sie dabei, dass die aufgeführten Wahlpflichtveranstaltungen nicht jedes Jahr oder Semester angeboten werden. Vielmehr variiert hier das Angebot je nach Verfügbarkeit der Lehrenden von Semester zu Semester stark. 

Die Prüfungsordnung des Masterstudiengangs stellt die juristisch bindende Darstellung der Regeln des Studiums dar. Dort werden u.a. Zulassung, Prüfungsformen, Prüfungsumfang, Prüfende, Zeugnisse und ähnliche Sachverhalte offiziell geregelt. Dieses Dokument ist also die ultimative Referenz in allen wichtigen Fragen des Studiums.

Die Übergangsregeln von der bis vor kurzem geltenden Prüfungsordnung zur aktuellen Prüfungsordnung sind nur dann relevant für Sie, wenn Sie schon vor dem Wintersemester 2017/18 eingeschrieben waren und Sie entscheiden müssen ob Sie in der alten Ordnung bleiben, oder in die neue Ordnung wechseln. Beachten Sie hierzu auch die Anrechnungslisten Master mit Informationen zur Anrechnung von Veranstaltungen zwischen der alten und neuen Studienordnung des Masterstudiengangs Informatik.

Vorbereitungskurse (PreMaster)

In manchen Fällen werden Zulassungen zum Masterstudiengang Informatik unter Auflagen erteilt. Die Auflagen bestehen in der Pflicht, bis zu drei Vorbereitungskurse (oder PreMaster-Kurse) zu bestehen, um im vorangegangenen Bachelorstudiengang fehlende Inhalte zu ergänzen. Die folgenden 6 PreMaster-Kurse, einige zweiteilig, andere einteilig, durchweg in englischer Sprache, werden angeboten:

  • Mathematik 1 und 2
  • Software Engineering 1 und 2
  • Softskills, Management
  • Models and Algorithms 1 und 2
  • Systems 1 und 2
  • Foundations of Human-Computer-Interaction

Die zugewiesenen PreMaster-Kurse sollten innerhalb des ersten Studienjahres (im ersten oder zweiten Semester) bestanden werden. Spätestens gegen Ende des Masterstudiums müssen die zugewiesenen PreMaster-Kurse alle bestanden sein, andernfalls kann die Masterarbeit nicht angemeldet werden. Bis zum Bestehen der PreMaster-Kurse können nur Master-Veranstaltungen absolviert werden, die die zugewiesenen PreMaster-Kurse nicht voraussetzen.

In der folgenden Tabelle kann abgelesen werden, welche PreMaster-Kurse für die Veranstaltungen welcher FocusArea bestanden sein müssen, falls Auflagen erteilt wurden:

 

PreMaster-KursUmfangVoraussetzung für Module der Focus Area
Grundlagen Mensch-Maschine-Wechselwirkung2 SWSSoftware Engineering
Mathematik 1 und 24 SWSAlgorithm Design
Networks and Communication
Intelligence and Data
Modelle und Algorithmen 1 und 24 SWSAlgorithm Design
Intelligence and Data
Soft Skills, Management2 SWSSeminar I und II
Projektgruppe
Software Engineering 1und 24 SWSSoftware Engineering
Intelligence and Data
Systems 1 und 24 SWSNetworks and Communication
Computer Systems

Die PreMaster-Kurse werden zeitlich nach dem folgenden Schema, einmal pro Jahr, angeboten:

 

Modul 1Modul 2
October
NovemberMathematik 1Software Engineering 1
DecemberMathematik 1Software Engineering 1
JanuaryMathematik 2Software Engineering 2
FebruaryMathematik 2Software Engineering 2
MarchSoftskills, Management
AprilModels and Algorithms 1Systems 1
MayModels and Algorithms 1Systems 1
JuneModels and Algorithms 2Systems 2
JulyModels and Algorithms 2Systems 2
August
SeptemberFoundations of Human-Computer-Interaction

 

Alle PreMaster-Kurse sind in PAUL eingerichtet und die Studierenden, denen Kurse als Auflage zugewiesen wurden, werden zu den entsprechenden PreMaster-Kursen automatisch angemeldet. Die PreMaster-Kurse tauchen dann in den PAUL-Konten der Teilnehmer als Pflichtkurs auf.

Die Organisatoren bzw. Dozenten der PreMaster-Kurse werden die Teilnehmer zu gegebener Zeit über die organisatorischen Details der Kurse (Datum, Uhrzeit, Ort) aktiv informieren und die nötigen Informationen in PAUL bei den PreMaster-Kursen zur Verfügung stellen.

Die Universität der Informationsgesellschaft