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Studiengang Informatik

Konzeption

Die Informatik-Studiengänge an der Universität Paderborn sind gekennzeichnet durch ihre ausgeprägte wissenschaftliche Ausrichtung, bestimmte inhaltliche Schwerpunkte und die adäquate Gestaltung der eingesetzten Studienformen. Die Informatik-Studiengänge sind wissenschaftliche Studiengänge, die grundlagen- und methodenorientiert ausgerichtet sind. Sie befähigen durch ihre Grundlagenorientierung die Absolventen zu erfolgreicher Tätigkeit im Beruf als Informatiker oder Informatikerin in Wirtschaft oder Wissenschaft über das gesamte Berufsleben hinweg, da sie sich nicht auf die Vermittlung aktuell gültiger Inhalte beschränken, sondern theoretisch untermauerte grundlegende Konzepte und Methoden zum Inhalt haben, die über aktuelle Trends hinweg Bestand haben.

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Bachelorstudiengang Informatik

Der Bachelor-Studiengang Informatik ist in zwei Abschnitte aufgeteilt. Er verfolgt das Ziel, breites Wissen in der Informatik zu vermitteln. Um den Studierenden bereits im Bachelor-Studiengang die Möglichkeit zu geben individuellen Interessen zu folgen, bestehen nach einer Grundausbildung mit Kerninhalten im ersten Studienabschnitt, Wahlmöglichkeiten innerhalb der einzelnen Module im zweiten Studienabschnitt. Das Modulangebot der vier Gebiete, sowohl für den ersten als auch für den zweiten Studienabschnitt, kann dem Modulhandbuch 2009 entnommen werden.

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Erster Studienabschnitt (1.-4. Semester)

Im ersten Studienabschnitt sind die Mathematik- und Informatik-Module Pflichtmodule ohne Wahlmöglichkeit für die Studierenden. Das Nebenfachstudium (NF) ist erst ab dem 3. Fachsemester vorgesehen, wodurch sich die Studierenden einerseits zunächst auf die Informatik- und Mathematikgrundlagen konzentrieren können, andererseits aber auch betreffs des Nebenfachs Zeit zur Orientierung und Meinungsbildung haben. In den ersten beiden Fachsemestern können - auch zum Zweck der Nebenfachwahl - Veranstaltungen im Rahmen des Studium Generale (SG) absolviert werden. Bezüglich der Umfänge des Nebenfachs besteht im Wechselspiel mit dem Studium Generale eine gewisse Flexibilität (NF im gesamten Studium zwischen 18 und 22 ECTS, NF und SG zusammen genau 25 ECTS), auch um die Anpassung an die Punkteverteilung der verschiedenen Nebenfächer zu erleichtern. Typischerweise werden im ersten Studienabschnitt 11 ECTS-Punkte im Nebenfach und 5 ECTS-Punkte im Studium Generale absolviert. Gegen Ende des ersten Studienabschnitts kann optional die berufspraktische Phase von 8 Wochen stattfinden.

Die Informatik- und Mathematik-Module des ersten Studienabschnitts sind festgelegt und im Modulhandbuch inklusive Beschreibung aufgeführt. Sie werden absolviert, indem alle aufgeführten Veranstaltungen des Moduls besucht werden.

Zweiter Studienabschnitt (5.-6. Semester)

Die vier Informatik-Module des zweiten Studienabschnitts zu den einzelnen Gebieten tragen den Namen des entsprechenden Gebiets und werden durch Absolvieren von zwei Veranstaltungen aus dem zugehörigen Veranstaltungskatalog absolviert. Die Verpflichtung, alle vier Module zu absolvieren, stellt einerseits die Breite der Ausbildung sicher; das Angebot der Veranstaltungskataloge erlaubt andererseits auch in dieser Phase des Studiums bereits das Verfolgen individueller Interessen.

Zusätzlich wird im Modul Schlüsselkompetenzen ein Proseminar (3 ECTS) absolviert und die Teilnahme am verpflichtenden Mentorenprogramm (1 ECTS) verbucht. Das Proseminar bietet neben der punktuellen inhaltlichen Vertiefung eine Einführung in seminaristisches Arbeiten einschließlich eines eigenen Vortrages und des Schreibens einer Ausarbeitung. Das Mentorenprogramm fordert vom Studierenden einen bewussten Umgang mit der Studienplanung durch Reflektion und einen institutionalisierten Dialog mit Lehrenden.

Dazu kommen noch die Lehrveranstaltungen des Nebenfaches (typisch 9 ECTS-Punkte), und die Bachelorarbeit (12 ECTS-Punkte), zuzüglich einer vorbereitenden Arbeitsplanungsphase von 3 ECTS-Punkten. Die Themen der Bachelorarbeit werden so angelegt, dass eine Bearbeitungszeit, die 9 Wochen Vollzeitarbeit entspricht, der erfolgreichen Bearbeitung angemessen ist. Zusätzlich wird in der Arbeitsplanungsphase die Themenstellung erarbeitet und in Kooperation mit dem Betreuer festgeschrieben. Insgesamt stehen somit 12 Wochen Vollzeitarbeit für die Bachelorarbeit zur Verfügung.

Studienplan

Das Bild rechts zeigt einen beispielhaften Studienplan. Dabei sind die ersten vier Semester in ihrem zeitlichen Ablauf fest vorgegeben (außer für Studium Generale und Nebenfach). Im zweiten Studienabschnitt sind zwar die Module fest vorgegeben (MuA, SWT, ESS und MMW), aber die jeweils zwei darin zu absolvierenden Veranstaltungen frei wählbar. Die zeitliche Platzierung dieser Wahlpflichtveranstaltungen (SWT1, SWT2, ..., MMW2) im unteren Teil ist daher nur ein Beispiel und abhängig von Interessen und Verfügbarkeit vom Studierenden selbst vorzunehmen.

Verwendete Abkürzungen

Ana     Analysis
DuA     Datenstrukturen und Algorithmen
EBKfS     Einführung in Berechenbarkeit, Komplexität und formale Sprachen 
ESS     Eingebettete Systeme und Systemsoftware
GDB     Grundlagen von Datenbanken
GMW     Grundlagen der Mensch-Maschine-Wechselwirkung
GP1     Grundlagen der Programmierung 1
GP2     Grundlagen der Programmierung 2
GPS     Grundlagen der Programmiersprachen
GRA     Grundlagen der Rechnerarchitektur
GTI     Grundlagen der technischen Informatik
KMS     Konzepte und Methoden der Systemsoftware
LA     Lineare Algebra
MMW     Mensch-Maschine-Wechselwirkung
MOD     Modellierung
MuA     Modelle und Algorithmen
NF     Nebenfach
PG     Projektgruppe
SE     Softwareentwurf
SG     Studium Generale
St     Stochastik
SWT     Softwaretechnik und Informationssysteme
SWTPRA     Softwaretechnikpraktikum

Nebenfächer

In die aktuellen Bachelor- und Masterstudiengänge Informatik ist jeweils ein Nebenfach integriert, dass vom Studierenden selbst zu wählen ist. Das Nebenfach hat im Bachelorstudiengang einen Umfang von 18 bis 22 ECTS-Punkten und ist verpflichtend. Die Wahl des Nebenfaches gilt mit der Anmeldung zur ersten Fachprüfung als getroffen. Ein Wechsel ist (auch nach einem endgültigen Nichtbestehen des Nebenfachs) einmal möglich, dann sind im neuen Nebenfach jedoch alle bis dahin geforderten Leistungen nachträglich zu erbringen.

Studium Generale

Sowohl in den Bachelor- als auch in den Masterstudiengang Informatik sind Anteile von "Studium Generale" integriert. Im Bachelorstudium im Umfang von 5 bis 7 ECTS-Punkten, im Masterstudiengang im Umfang von 12 ECTS-Punkten. Im Bachelorstudiengang gilt die Regel, dass der Umfang des Nebenfachs plus der Umfang des Studium Generale sich auf 25 ECTS-Punkte addieren müssen.

Masterstudiengang Informatik

Ziel des viersemestrigen Master-Studienganges Informatik ist die Vertiefung der im Bachelor-Studiengang erworbenen Kenntnisse in einem oder mehreren Gebieten der Informatik. Dabei ist eines der vier Informatik-Gebiete als Vertiefungsgebiet zu wählen - in diesem Gebiet müssen 3 Module (je 8 ECTS) studiert werden; in den drei übrigen Gebieten muss jeweils ein Modul (je 8 ECTS) absolviert werden. Das Modulangebot der vier Gebiete kann dem aktuellen Modulhandbuch entnommen werden.

Hinzu kommt eine Projektgruppe (30 ECTS), eine erprobte zweisemestrige Veranstaltungsform, in der im Team an einem forschungsnahen Thema gearbeitet wird. Einen Überblick über die aktuell und in der Vergangenheit angebotenen Projektgruppenthemen gibt die Projektgruppenseite. Die das Studium abschließende Master-Arbeit (30 ECTS) entwickelt sich thematisch vielfach aus dem Projektgruppenthema oder generell dem Vertiefungsgebiet, allerdings ist dies keine zwingende Regel.

Desweiteren muss in einem Modul des Vertiefungsgebiets eine der Wahlpflichtveranstaltungen ein Seminar sein. In höchstens einem weiteren Wahlpflichtmodul - egal aus welchem Gebiet – kann ein weiteres Seminar gewählt werden.

Zusätzlich werden Veranstaltungen in einem Nebenfach oder alternativ im Studium Generale im Umfang von 12 ECTS-Punkten absolviert. Für den Abschluss des rein englischsprachigen Masterstudiengangs ist der Besuch eines Deutschkurses im Umfang von 12 ECTS-Punkten im Studium Generale für ausländische Studierende verpflichtend. Die deutschsprachigen Masterstudierenden müssen als Voraussetzung hinreichend gute Englischkenntnisse nachweisen und im Laufe des Studiums einige Veranstaltungen im Gesamtumfang von mindestens 24 ECTS-Punkten in englischer Sprache absolvieren

Im Rahmen der Spitzenförderung bieten wir im Master das Förderprogramm PRISMA an.

Informationsveranstaltung "Vom Bachelor- zum Master-Studium Informatik in Paderborn" (Juli / September 2013).

Weitere Informationen gibt es hier

Studienplan Master

Das Bild rechts zeigt einen beispielhaften Studienplan für den Fall dass das Vertiefungsgebiet ESS gewählt wurde und daher drei ESS-Module (ESS-1, ESS-2 und ESS-3) absolviert werden müssen. In den drei anderen Gebieten muss jeweils ein Modul studiert werden. Die zeitliche Platzierung der einzelnen Module ist ein Beispiel und abhängig von Interessen und Verfügbarkeit durch den Studierenden selbst vorzunehmen.

Die tabellarische Übersicht gibt es hier

Verwendete Abkürzungen

ESS
MMW
MuA
NF 
PG 
SG 
SWT
Eingebettete Systeme und Systemsoftware
Mensch-Maschine-Wechselwirkung
Modelle und Algorithmen
Nebenfach
Projektgruppe
Studium Generale
Softwaretechnik und Informationssysteme
Studium Generale

Sowohl in den Bachelor- als auch in den Masterstudiengang Informatik sind Anteile von "Studium Generale" integriert. Im Bachelorstudium im Umfang von 5 bis 7 ECTS-Punkten, im Masterstudiengang im Umfang von 12 ECTS-Punkten. Im Bachelorstudiengang gilt die Regel, dass der Umfang des Nebenfachs plus der Umfang des Studium Generale sich auf 25 ECTS-Punkte addieren müssen.

Nebenfächer

In die aktuellen Bachelor- und Masterstudiengänge Informatik ist jeweils ein Nebenfach integriert, dass vom Studierenden selbst zu wählen ist. Das Nebenfach hat im Bachelorstudiengang einen Umfang von 18 bis 22 ECTS-Punkten und ist verpflichtend. Die Wahl des Nebenfaches gilt mit der Anmeldung zur ersten Fachprüfung als getroffen. Ein Wechsel ist (auch nach einem endgültigen Nichtbestehen des Nebenfachs) einmal möglich, dann sind im neuen Nebenfach jedoch alle bis dahin geforderten Leistungen nachträglich zu erbringen.

Die Universität der Informationsgesellschaft