FAQs

All­ge­mei­ne Ori­en­tie­rung & Un­ter­stüt­zung

Wenn du Probleme im Studium hast (z. B. fachlich, organisatorisch oder persönlich), kannst du dich an das Studienbüro wenden. Dort erhältst du Unterstützung bei Fragen zur Studienplanung, zu Prüfungen oder zu individuellen Schwierigkeiten. Zusätzlich gibt es weitere Unterstützungangebote wie unser Mentoring-Programm oder das Lernzentrum Informatik.

Einen Nachteilsausgleich beantragst du über das zuständige Prüfungsmanagement. Setze dich vor der Antragstellung mit der Zentralen Studienberatung in Verbindung. Dort erfährst du, welche Nachweise erforderlich sind und welche Fristen gelten. Wichtig ist, dass du den Antrag frühzeitig stellst, idealerweise vor der Prüfungsanmeldung oder zu Beginn des Semesters.

Du bist während der Prüfungsphase im Auslandssemester und kannst deswegen die Klausur nicht mitschreiben? In diesem und ähnlichen Fällen kannst du eine alternative Prüfungsform beantragen. Dazu stellst du einen formlosen Antrag via Mail an das Studienbüro mit der Bitte um eine alternative Prüfungsform. Wichtig: Wir brauchen einen Nachweis darüber, dass es dir nicht möglich ist, die Prüfung normal abzulegen. Das Studienbüro setzt sich dann mit dem Prüfungsmanagement und der prüfenden Person in Verbindung und beantragt eine alternative Prüfungsform. 

Informationen zu Stipendien und Förderprogrammen findest du auf den entsprechenden Seiten der Universität Paderborn. Dort erhältst du auch Hinweise zu Bewerbungsfristen und Voraussetzungen.

Informationen zu Auslandssemestern, Partnerhochschulen und Bewerbungsverfahren findest du auf den Seiten zum Auslandsstudium des Instituts und der Universität. Dort sind auch Ansprechpartner und Fristen aufgeführt. Eine frühzeitige Planung wird dringend empfohlen.

Sprich die Mitarbeiter der Fachgruppen an oder frage direkt beim Professor. Oft wissen auch Studierende, welche bereits als SHK arbeiten, wo noch SHKs gebraucht werden. Besonders zu Beginn des Semesters finden sich Stellenanzeigen auf den Webseiten der Fachgruppen sowie an deren Informationstafeln.

Regelmäßig werden auch Stellen über den Studierenden Mailverteiler angeboten.

Es gibt einen speziellen Jobs-Verteiler für die Fakultät EIM. Dort kann man sich eintragen um sämtliche Job-Angebote zu erhalten. Eintragen ist möglich unter lists.upb.de.

Der Name des Job-Verteilers ist Jobs-eim@upb.de. Wie man sich in diesem Verteiler anmeldet und weitere Informationsquellen für Jobs werden auf der Webseite der Fachschaft Informatik beschrieben.

Informationen zu Berufseinstieg und Karriere findest du über das Job- und Karriereportal der Universität, auf Jobmessen (z. B. „LookIn“) sowie über universitäre Jobportale. Auch Vorträge, Firmenkontakte und Alumni-Netzwerke bieten Orientierung für den Übergang in den Beruf.

Ba­che­lor In­for­ma­tik

Der zweite Studienabschnitt beginnt in der Regel ab dem 5. Semester. Du wählst dabei Module aus den vorgesehenen Wahlpflichtmodulen. Diese sind mindestens einem der folgenden vier Gebiete zugeordnet: Softwartechnik, Algorithmen und Komplexität, Computersysteme und Daten und Wissen. Es sind insgesamt vier Wahlpflichtmodule aus mindestens zwei verschiedenen Gebieten zu wählen.

Zusätzlich absolvierst du ein Proseminar und schreibst eine Bachelorarbeit. 

Zur Planung solltest du den empfohlenen Studienverlaufsplan nutzen, dir einen Überblick über die angebotenen Module im PAUL machen und die Informationsangebote des Instituts wahrnehmen (z.B. zum Ablauf des Proseminars).

Im Bachelor Informatik (Prüfungsordnung v5; ab WiSe 24/25) musst du 12 ECTS-Punkte im Studium Generale absolvieren. Du kannst dafür Veranstaltungen aus dem universitätsweiten Angebot wählen, die nicht zum Kerncurriculum der Informatik gehören und nicht zu “informatiknah” sind. 

Einen Überblick über angebotene Veranstaltungen findest du im PAUL im Vorlesungsverzeichnis unter “Studium Generale und Hörer aller Fakultäten”.

Deine Gesamtnote wird als gewichteter Durchschnitt der Modulnoten berechnet. Die einzelnen Modulnoten gehen mit den in der Prüfungsordnung festgelegten Gewichtungen in die Endnote ein. Die genauen Regelungen findest du in der für dich gültigen Prüfungsordnung.

Zur Berechnung der Note multipliziert man die eigene Note im Modul mit "Gewicht für die Note" und dividiert anschließend durch die Summe der Notengewichte. Hier nicht aufgeführte Veranstaltungen gehen nicht in die Note ein.

StudienabschnittModulGewichtungFaktorGewicht für die Note
1. Studienabschnitt
















 
Programmierung 1818
Programmierung 2818
Programmiersprachen414
Software Engineering616
Softwaretechnikpraktikum818
Modellierung818
Datenstrukturen und Algorithmen818
Berechenbarkeit und Komplexität616
Datenbanken616
Einführung in Data Science515
Digitaltechnik616
Rechnerarchitektur616
Rechnernetze515
Betriebssysteme616
IT-Sicherheit515
Informatik und Gesellschaft515
Analysis für Informatiker818
Lineare Algebra für Informatiker818
Stochastik für Informatiker616
     
2. Studienabschnitt




 
Wahlpflichtmodul 16212
Wahlpflichtmodul 26212
Wahlpflichtmodul 36212
Wahlpflichtmodul 46212
Proseminar428
Bachelor-Abschlussarbeit15460

Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du bereits im Bachelor einzelne Master-Veranstaltungen belegen. Ob dies möglich ist, hängt von deinem Studienfortschritt ab und muss individuell geprüft werden. Normalerweise gilt, dass wenn du schon mindestens 151 abschlussrelevante Leistungspunke erworben hast, du für ein(!) Semester zu allen Modulen des Masterstudiengangs Informatik - mit Ausnahme der Module Project Group und Key Skills - im Umfang von 30 LP zugelassen werden kannst.

Achtung: Dies ist nur für ein Semester gültig. Insbesondere kann das zu Problemen führen, wenn du deinen Bachelor später abschließt, als von dir selbst erwartet. Wende dich daher immer frühzeitig beim Studienbüro um deinen individuellen Fall zu erörtern.

Eine nicht bestandene Prüfung darf bis zu dreimal wiederholt werden. Du hast also vier Prüfungsversuche. 

Solltest du bereits zum dritten Mal nicht bestanden haben, besteht die Möglichkeit als vierten Versuch eine mündliche Ersatzprüfung zu wählen. Diese wird allerdings nicht über das volle Notenspektrum bewertet, sondern ist auf “ausreichend” (4.0) und “mangelhaft” (5.0) begrenzt.

Mas­ter­ In­for­ma­tik

Ja. Auch wenn du deinen Bachelor an der Universität Paderborn abgeschlossen hast, musst du dich separat für den Masterstudiengang Computer Science bewerben. Die Bewerbung erfolgt über das offizielle Bewerbungsportal der Universität.

Der extern erworbene Bachelor muss laut Masterprüfungsordnung dem Paderborner Bachelor in Informatik gleichwertig sein. Im Falle eines Bachelor in Informatik einer deutschen Universität kann man im Allgemeinen davon ausgehen, dass die Gleichwertigkeit gegeben ist. Allerdings kann es im Falle geringer Abweichungen vorkommen, dass der Zugang zum Masterstudiengang nur mit Auflagen (Nachholen von Bachelorveranstaltungen) ermöglicht wird.

Im Falle von Bachelorabschlüssen in informatiknahen Fächern (etwa Bioinformatik, Wirtschaftsinformatik, Informationstechnik) und/oder von Fachhochschulen, Berufsakademien o.ä. ist von einer Gleichwertigkeit nicht von vorneherein auszugehen. In diesen Fällen muss daher eine individuelle Überprüfung der erbrachten Vorleistungen erfolgen. Diese werden typischerweise als Bachelor-Leistungen anerkannt und eine Einstufung in ein entsprechendes (hohes) Fachsemester im Bachelorstudiengang vorgenommen, so dass nach einem oder zwei Semestern im Bachelorstudiengang anschließend der Paderborner Bachelor in Informatik erworben werden und danach der Wechsel in den Masterstudiengang erfolgen kann.

Für Fragen wende dich bitte an das Studienbüro.

Bei internationalen Bewerbern muss ebenfalls die Gleichwertigkeit des Vorstudiums mit dem Paderborner Informatik-Bachelor überprüft werden. Dabei werden einerseits die individuellen Leistungen, die gesamte Studiengangstruktur und die Einstufung der Universität einbezogen. Ein Nachholen von Leistungen im Rahmen einer Bacheloreinschreibung ist in diesen Fällen meist keine Option, da der Bachelor durchgängig nur in Deutsch unterrichtet wird. Weitere Informationen finden sich auf der Seite Infos für ausländische Studierende.

Die Prüfungsleistungen im Masterstudiengang Computer Science werden in Modulen erbracht. Hierzu gehören neun Wahlpflichtmodule, eine Project Group, Key Skills, General Studies und die Masterarbeit.

Die Wahlpflichtmodule können aus den folgenden fünf Focus Areas gewählt werden:

  • Classical and Quantum Algorithm Design
  • Computer and Communication Systems
  • Data Science and Intelligent Systems
  • Security
  • Software Engineering

Es ist möglich sich im Master zu spezialisieren. Dazu wird eine der Focus Areas zur Specialization Area. Mindestens drei Wahlpflichtmodule müssen aus der gewählten Specialization Area gewählt werden und mindestens eines darf nicht aus der Specialization Area sein. Die restlichen können frei gewählt werden. Die Masterarbeit muss ebenfalls in der Specialization Area verfasst werden.

Die Project Group ist eine Projektgruppe, die über 2 Semester läuft und ein vorgegebenes Thema in einer Gruppe von in der Regel 8 - 16 Studierenden bearbeitet. Mehr Details dazu findest du auf unseren Websiten.

Die KeySkills enthalten zunächst eine Lehrveranstaltung zum Wissenschaftlichen Arbeiten und im Anschluss ein Seminar. Hier wird eigenständig ein Thema erarbeitet, anschließend in einem Vortrag präsentiert und mit einer schriftlichen Ausarbeitung abgeschlossen. 

Bei der Planung der Module im Masterstudiengang ist das aktuelle Modulhandbuch behilflich. 

Bei Fragen zur Planung, wende dich ans Studienbüro.

Die neu startenden Projektgruppen der Informatik werden jedes Semester in der letzten Vorlesungswoche des Vorsemesters vorgestellt. Ansprechpartner ist Herr Dr. Matthias Fischer. Auf der Projektgruppenseite findet man Informationen zu den Projektgruppen. Dort steht auch, wie genau man eine Projektgruppe belegt.

Eine Projektgruppe kann erst begonnen werden, wenn Du offiziell im Masterstudiengang eingeschrieben bist (also nicht als Vorleistung im Bachelor!).

Bei Nicht-Bestehen einer Prüfung kann diese zweimal wiederholt werden. Man hat also drei Prüfungsversuche. 

Es gilt: Eine einmal versuchte Modulprüfung muss entweder bestanden oder kompensiert werden. Kompensation ist für maximal vier Module möglich. Kompensation heißt, dass ein bestandenes Modul, das unter Zusatzleistungen verbucht ist, mit einem anderen noch nicht bzw. endgültig nicht bestandener Prüfung ausgetauscht werden kann. Dieses muss beim Prüfungsmanagement beantragt werden.

Wir empfehlen bis kurz vor der Masterarbeit mit der Kompensation zu warten, um nicht mehrfach Module hin und her zu tauschen. Bei Fragen wende dich gerne ans Studienbüro.

Nein, bei einer Wiederholung der Modulprüfung können auch andere Veranstaltungen gewählt werden. Es besteht auch die Möglichkeit ein ganzes Modul, d.h. zwei Veranstaltungen, zu kompensieren (Zusatzleistungen, Container) und dafür im gleichen Modul zwei andere Veranstaltungen als Prüfungen zu wählen. Ansonsten gilt grundsätzlich: Eine bestandene Prüfung kann nicht wiederholt werden!

Ab­­schluss­a­r­­beit

Überlege dir, für welches Fachgebiet du dich besonders interessierst und welches dir am meisten Spaß macht. Aktuell werden Bachelor- und Masterarbeiten auf den Internetseiten der jeweiligen Professoren und ihren Fachgebieten angeboten sowie auf den Aushängen an den Informationstafeln an den üblichen Orten. 

Einen Überblick über offene Abschlussarbeiten finden sich ebenfalls auf folgender Webseite: https://cs.uni-paderborn.de/studium/studienbausteine/offene-abschlussarbeiten.  Bei Interesse an einer angebotenen Arbeit oder generell an dem Arbeitsgebiet einer Fachgruppe sprich einen Mitarbeiter oder gehe in die Sprechstunde des Professors. 

Ja, du kannst in einer Firma arbeiten und dort eine Idee für eine Abschlussarbeit entwickeln oder vorgeschlagen bekommen. Dann musst du allerdings mit der Idee (und empfehlenswert auch einem Gesprächspartner aus der Firma) bei einem Professor vorbeischauen und sie/ihn überzeugen, dass das Thema für eine Abschlussarbeit geeignet ist und dass sie/er die Betreuung übernimmt. Formal kann nur ein Hochschullehrer die Abschlussarbeit betreuen, kann dabei aber von einem Firmenvertreter unterstützt werden. Dieser spielt aber formal in dem Verfahren keine Rolle.

Die Bachelorarbeit kann angemeldet werden, wenn zum Zeitpunkt des Antrags auf Zulassung mindestens 110 Leistungspunkte erbracht wurden. Es ist zu empfehlen das Proseminar vor Beginn der Bachelorarbeit abzuschließen.

Die Masterarbeit kann angemeldet werden, wenn Module im Umfang von 48 Leistungspunkten erfolgreich abgeschlossen wurden. Wenn eine Spezialisierung erfolgen soll, muss das Thema der Masterarbeit in der Specialization Area gewählt werden. Die Zuordnung des Themas zu einer Focus Area erfolgt durch den/die Erstgutachter*in. Spätestens bei der Anmeldung der Masterarbeit müssen eventuell auferlegte Auflagen aus der Einschreibung zum Master bestanden sein.

Für beide Fälle gilt zusätzlich, dass du mit deiner Betreuerin oder deinem Betreuer einen Arbeitsplan (Zielvereinbarung) vereinbart haben musst. Dieser Plan beschreibt die Arbeit und stellt damit eine Art Pflichtenheft dar. Sie enthält die Punkte Problembeschreibung, Motivation, Zielsetzung, Gliederung der Arbeit und Zeitplanung. Wenn der Arbeitsplan steht, wird die Zulassung zur Arbeit über PAUL beantragt. Der/Die Betreuer*in muss den Antrag unterschreiben und dann auch den endgültigen Laufzeitbeginn eintragen. 

Mehr Informationen dazu finden sich auf den Websiten zum Thema.

Es muss ein individuell begründeter Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungszeit beim Prüfungsmanagement gestellt werden.

Die Begründung sollte deutlich machen, dass die Verzögerung der Bearbeitung nicht aus persönlichen sondern aus sachlichen, von dir nicht zu verantwortenden, Gründen entstanden ist. Bei Bachelorarbeiten kann einmalig eine Verlängerung der Abgabefrist um zwei, bei Masterarbeiten um sechs Wochen beantragen. Dieser Antrag muss spätestens eine Woche vor Ablauf der regulären Frist gestellt und von der Betreuerin/dem Betreuer gegengezeichnet werden.